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Katzen, die nicht haaren – Katzenrassen im Portrait

 

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Siamkatze

Durch ihr fehlendes Unterfell gehören Siamkatzen zu den Katzen, die sehr wenig haaren. Foto: Ralf Hanke / pixelio.de

Gerade beim Fellwechsel im Frühling und im Herbst verlieren die meisten Katzenrassen besonders viel Fell und lassen uns immer wieder zum Staubsauger greifen. Je nach Rasse haaren Katzen unterschiedlich, auch die Katzenernährung kann dabei eine Rolle spielen. Katzen, die nicht haaren, sind eher selten. Katzenhalter berichten von unterschiedlichen Erfahrungen, vor allem die Britisch Kurzhaar und die Maine Coon Katze verlieren demnach vermeintlich viele Haare. Eine ausgiebige Fellpflege kann da Abhilfe schaffen, doch nicht jede Katze mag es, regelmäßig gebürstet zu werden. Als pflegeleicht gelten dagegen Katzen, die nicht haaren:

 

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Siamkatze

Siamkatzen gehören zu den orientalischen Katzen und kommen ursprünglich aus Thailand. Sie sind cremefarben mit einem dunkelbraunen Gesicht und Pfoten. Ein weiteres besonderes Merkmal sind ihre leuchtend blauen Augen. Sie gelten als eigensinnig und binden sich sehr stark an einen Menschen, daher fordern sie viel Aufmerksamkeit. Siamkatzen haben nur wenig Unterfell und haaren sehr wenig; demnach ist ihre Fellpflege unkompliziert. Es reicht aus, das kurze Fell ab und zu leicht zu bürsten oder auch mit einem feuchten Tuch abzureiben.

 

Cornish Rex Katze

Die Cornish Rex Katze ist mit den Siamesen verwand und gehört ebenfalls zu den Kurzhaarkatzen. Ihre Haare sind sehr dicht und gewellt und bestehen fast nur aus Unterwolle. Sie gehört ebenfalls zu den wenigen Katzen, die fast nicht haaren. Die Cornish Rex ist mittlerweile in allen Farben vertreten. Sie gilt, ebenso wie die Siam, als sehr intelligente Katze und ist sehr gesellig und aktiv. Wenn sie es sich gefallen lässt, können Sie versuchen ihr Haar mehrmals in der Woche vorsichtig zu bürsten.

 

Orientalisch Kurzhaar

Zu weiteren Katzen, die nicht haaren, gehören die orientalischen Kurzhaarkatzen. Diese wurden aus der Siam-Katze gezüchtet. Es gibt sie in allen Farben, jedoch sind sie im Gegensatz zu Siamkatzen meist einfarbig. Markant sind ihr schlankes Aussehen und ihre großen Ohren. Der Orientalisch Kurzhaar wird nachgesagt, noch temperamentvoller als die Siam-Katze zu sein. Ihr kurzes Fell besitzt kaum Unterwolle, weshalb keine aufwendige Fellpflege nötig ist. Es reicht das Fell ab und zu mit einem feuchten Tuch abzureiben, um lockere und ausgefallene Haare zu entfernen.

 

Sphynx

Die Sphynx gehört zu den Nacktkatzen und ist eine sehr umstrittene Züchtung. Gerade Allergikern werden sie häufig als Katzen, die nicht haaren, angepriesen und somit auch keine Allergien auslösen. Tatsächlich ist es jedoch so, dass Menschen mit Katzenallergien oft nicht auf die Haare, sondern auf den Speichel der Tiere reagieren. Eine Fellpflege ist bei dieser Rasse natürlich überflüssig, die Katzen reagieren jedoch durch das fehlende Fell etwas empfindlicher auf Temperaturschwankungen.

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Nicht selten handelt es sich bei dieser neumodischen Rasse um Qualzüchtungen, bei denen die Tiere nicht über ihre wichtigen Tasthaare verfügen. In Deutschland dürfen Sphynx-Katzen deshalb nicht mehr gezüchtet werden.

 

 

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Weiterführende Informationen

 Autor: Klaudia Fernowka, B.A.
Tierärztliche Qualitätssicherung: Dr. med. vet. Michael Koch
Datum der letzten Aktualisierung: Januar 2018
Quellen:
PETA: https://www.peta.de/Qualzucht-Haustiere (Abruf 01/2018)
Vieten, M.: Handbuch der Tierarzthelferin. Thieme Verlag, Stuttgart 2000
Eilert-Overbeck, B.: Katzen. Gräfe und Unzer Verlag, München 2016
World Cat Federation: www.wcf-online.de (Abruf 01/2018)

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