Die 10 besten Sportarten, die Sie mit Ihrem Hund machen können

Hund mit Fussball
Macht Spaß und hält fit: Fußball spielen mit dem Hund. Foto: vetproduction

Wenn Sie gerne Sport treiben und nicht wissen, was Sie in der Zeit mit Ihrem Hund machen sollen, nehmen Sie ihn doch einfach mit! Viele Sportarten können Sie ohne Probleme mit Ihrem Hund zusammen betreiben.

1. Joggen mit dem Hund

Sie können zum Joggen Ihren Hund mitnehmen, allerdings müssen Sie darauf achten, dass nicht jede Hunderasse zum Joggen geeignet ist. Mit einem Labrador beispielsweise können Sie problemlos joggen gehen, während Sie einen Mops mit der starken körperlichen Aktivität des Joggens überfordern.

Zudem sollten Sie sich und auch Ihren Hund einem Gesundheitscheck unterziehen, damit Sie auch gewährleisten, dass Joggen der richtige Sport für Sie beide ist. Falls Sie einen Welpen haben, ist es besser, Sie warten mit dem Sport, bis er ausgewachsen ist. Starten Sie dann zunächst mit einem langsamen Training, wobei Ihr Hund als allererstes lernen sollte, „bei Fuß“ zu gehen und Ihren Kommandos zu folgen.

Denken Sie daran, mit Ihrem Hund nicht in der prallen Mittagshitze zu joggen (Gefahr eines Hitzschlags!) und nehmen Sie für sich selber und für Ihren Hund ausreichend Wasser mit. Laufen Sie mit Ihrem Hund besser auf der Wiese und weicheren Bodenbelägen, denn das schont Ihre Gelenke und ist auch für Ihren Hund angenehmer als harter Boden, auf dem er sich die Gelenke verschleißen und die Pfoten verletzen kann.

2. Schwimmen mit Hund

Schwimmen ist nicht nur für Menschen eine gesunde Sportart – auch für Hunde bietet Schwimmen eine gute Möglichkeit, die Muskeln zu stärken, ohne die Gelenke zu belasten. Gerade für Hunde und Menschen mit leichter Arthrose ist Schwimmen die ideale Sportart, um beweglich zu bleiben. Des Weiteren stärkt Schwimmen das Herz und fördert die Ausdauer.

Es gibt Hunderassen, die eine angeborene Leidenschaft für Wasser haben und daher auch optimale Begleiter für das Schwimmen sind, wie zum Beispiel Retriever oder Neufundländer. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihr Hund Schwimmen mag und ob es gut für ihn ist, fragen Sie Ihre Tierärztin oder Ihren Tierarzt und lassen Sie sich auch über mögliche alternative Sportmöglichkeiten beraten.

Wie auch wir Menschen langsam mit einer neuen Sportart starten, so sollten Sie auch Ihrem Hund die Zeit geben, sich an den Sport zu gewöhnen.

3. Hunde-Frisbee

Frisbee spielen ist ein gutes Training für Ihren Hund, denn es fördert seine Ausdauer und die Kondition. Neben der Möglichkeit, alleine auf der Wiese und im Park mit Ihrem Hund Frisbee zu spielen, gibt es auch spezielle Gruppen, in denen Sie diese Sportart zusammen mit anderen ausüben können.

Es ist ratsam, sich für den Anfang zur Erklärung eine Trainerin oder einen Trainer zu besorgen. So können Sie sicher sein, dass das Training auch auf Ihren Hund abgestimmt ist, denn nicht jede Rasse sollte beispielsweise zu hoch springen. Zudem ist es wichtig, dass auch Sie richtig werfen, damit Sie und Ihr Hund sich nicht verletzen.

Es gibt noch ein paar weitere wichtige Punkte, die Sie beachten sollten, wenn Sie diesen Sport mit Ihrem Hund ausüben möchten:

  • Achten Sie auf ein gutes Aufwärmtraining vor dem Start, vielleicht in Form von Joggen, und einen weicheren Bodenbelag, auf dem Sie spielen können, wie eine Wiese.
  • Überprüfen Sie den Boden auf Unebenheiten oder spitze Gegenstände, damit sich Ihr Hund nicht verletzen kann
  • Füttern Sie ihn zwei Stunden vor dem Sport nicht mehr, da es ansonsten zu einer Magendrehung kommen kann.

4. Doga (Hundeyoga)

Hundeyoga, Doga, ist sehr gut für Ihren Hund, weil es eine Mischung aus Training, Spiel und Entspannung ist. Es enthält unter anderem auch Elemente aus der Entspannungstherapie, der Atemtechnik und der Physiotherapie.

Wenn Sie etwas aufregt und dann nervös und angespannt sind, wird das auch Ihr Hund merken, denn Hunde sind sehr sensible Tiere und bemerken jede Ihrer Gefühlsregungen. Durch Yoga lernen Sie, sich zu entspannen, und auch Ihr Hund wird sich zunehmend lockern und entkrampfen.

Da Doga-Sitzungen meist innerhalb einer Gruppe stattfinden, sollte Ihr Hund eine gewisse Sozialverträglichkeit (mit Menschen und anderen Hunden) mitbringen.

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5. Fußball mit dem Hund

Hunde sind wunderbare Partner zum Fußballspielen, denn sie haben Spaß dabei und können sich austoben. Allerdings gibt es die Einschränkung, dass Sie nicht mit kleinen Hunderassen, wie dem Mops, oder mit älteren Hunden Fußball spielen sollten. Diese Hunde können sich weder schnell noch viel bewegen.

Es gibt spezielle Fußbälle für Hunde, die etwas besser geeignet sind als klassische Fußbälle, weil sie speziell auf Hunde zugeschnitten und etwas besser zu packen sind.

6. Inline-Skating mit dem Vierbeiner

Möchten Sie Ihren Hund mit zum Inline-Skating nehmen, dann achten Sie darauf, dass Ihr Hund sehr gut gehorcht und bei Fuß gehen kann. Wenn Sie sich nicht hundertprozentig sicher sind, trainieren Sie das auf jeden Fall im Vorhinein, denn ansonsten kann es Ihnen passieren, dass Ihr Hund Sie quer durch den Park zieht.

Ist Ihr Hund allerdings gehorsam und bleibt – egal bei welcher Situation – bei Ihnen, ist Inline-Skating ein schöner Sport, der Ihnen beiden Spaß macht und die Kondition stärkt.

7. Radfahren mit Hund

Beim Radfahren ist es ähnlich wie beim Inline-Skating. Achten Sie darauf, dass Ihr Hund gut gehorcht und neben Ihnen und Ihrem Fahrrad herläuft. Ansonsten kann es zu schweren Unfällen und Verletzungen kommen.

Erkundigen Sie sich im Tierbedarf-Shop nach speziellen flexiblen Leinen zur Radfahren. Beginnen Sie das Radtraining damit, Ihr Fahrrad neben dem Hund zu schieben, bevor Sie richtig losfahren.

8. Skilanglauf mit Ihrem Hund

Möchten Sie Ihren Hund zum Langlauf mitnehmen, üben Sie im Vorfeld, dass Ihr Hund „bei Fuß“ gehen kann und Ihnen gehorcht. Wenn Sie sich unsicher sind, ob Sie mit Ihrem Hund im Schnee laufen können, fragen Sie vorher Ihre Tierärztin oder Ihren Tierarzt. Generell ist das Laufen im Schnee für Hunde sogar gesund, wenn sie die Pfoten vorher mit Melkfett einreiben oder passende Schneeschuhe für Hunde besorgen.

Passen Sie auf, dass Ihr Hund nicht zu viel Schnee frisst, denn er kann davon Magenprobleme und Durchfall bekommen. Informieren Sie sich über Ihr Skigebiet und die Mitnahme mit Hunden, denn in manchen Gegenden gibt es extra Hundeloipen.

9. Agility

Beim Agility-Training wird ein Parcours aufgebaut, vergleichbar mit einer Art Zirkel-Training. Der Hund läuft beispielsweise durch Tunnel, springt durch Reifen oder über kleinere Gegenstände. Das Agility-Training ist gut für die Kondition des Hundes und stärkt das Herz-Kreislauf-System.

Agility ist eine Mischung aus Fitness und Spaß. Es wird in vielen Hundesportvereinen angeboten und ist mittlerweile eine der bekanntesten und etabliertesten Hundesportarten.

10. Walken

Walken bedeutet schnelles Gehen und ist bei richtiger Anwendung eine gute Sportart für Mensch und Hund, weil sie das Herz-Kreislauf-System stärkt, den Blutdruck senkt und zu mehr Energie führt.

Wenn Sie nicht genau wissen, wie lange Sie mit Ihrem Hund walken gehen können, fragen Sie vor dem Trainingsbeginn Ihre Tierärztin oder Ihrem Tierarzt. Auch Sie selber sollten sich im Vorhinein bei Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt erkundigen, ob Walken der richtige Sport für Sie ist.

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Weiterführende Informationen

Autor: Lisa Bachmann
Tierärztliche Qualitätssicherung: Dr. med. vet. Michael Koch
Datum der letzten Aktualisierung: Februar 2022
Quelle:
Tierschutzliga: https://tierschutzliga.de/ratgeber/ (Abruf: Februar 2022)
VDH: Hundesport: https://www.vdh.de/hundesport/ (Abruf: Februar 2022)