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8 nützliche Tipps bei einer Tierhaar-Allergie

 

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Tierhaar-Allergie: Katze in der Wohnung

Hat ein Familienmitglied eine Tierhaar-Allergie, halten Sie die Wohnung besonders gründlich sauber. Foto: vetproduction

Stellen Sie sich vor, Sie haben für Ihre Familie ein niedliches Haustier ausgesucht. Und dann bekommt jemand aus Ihrer Familie – oder sogar Sie selbst – eine Tierhaar-Allergie!

Wir haben in dieser Liste hilfreiche Tipps zusammengestellt, was Sie in so einem Fall machen oder schon im Vorhinein bedenken können:

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1. Allergietest

Informieren Sie sich vor dem eigentlichen Kauf über mögliche Tierhaar-Allergien in Ihrer Familie. Während Katzenhaare häufig Allergien auslösen, gibt es auch Tierarten, auf die weniger Menschen allergisch reagieren. Vor allem Menschen, die bereits andere Allergien aufweisen, haben oft auch Probleme mit Tierhaaren. Einen Allergietest auf  Tierhaare können Sie bei einer Hautärztin oder einem Hautarzt durchführen lassen.

2. Gute Belüftung

Gerade im Winter, bei Heizungsluft, sind die allergieauslösenden Stoffe besonders belastend. Lüften Sie immer gut und benutzen Sie eventuell einen Luftbefeuchter.

3. Hygiene

Reinigen Sie regelmäßig den Käfig oder das Körbchen Ihres Tieres sowie das Katzenklo. Wenn Sie einen Hund oder eine Katze haben, sollten Sie sie täglich draußen bürsten und mit einem feuchten Tuch abreiben.

4. Abstand

Wenn Sie Allergikerin oder Allergiker sind, sollten Sie Abstand zu dem Haustier halten und sich nach einer Berührung immer gründlich die Hände waschen.

5. Verbotene Zonen

Das Tier, gegen das ein Mensch allergisch ist, gehört unter keinen Umständen ins Schlafzimmer und ins Bett des Allergikers. Halten Sie für Ihr Tier in ruhiges, angenehmes Plätzchen zum Schlafen in einem separaten Raum bereit.

6. Wohnung sauber halten

Halten Sie die Wohnung besonders gründlich sauber: Vor allem Fliesen, Laminat und Parkett lassen sich leicht reinigen, daher sollten Sie darauf achten, dass sich Ihr Tier auch dort aufhält. Wenn Sie einen Hund haben, besorgen Sie eine Schlafdecke für sein Körbchen, die waschbar ist.

7. Raumlüfter & Co.

Benutzen Sie einen Raumlüfter, der die Allergene aus der Luft herausfiltern kann und saugen Sie Ihre Teppichböden am besten mit einem Anti-Allergene-Staubsauger.

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8. Hyposensibilisierung/Desensibilisierung

Erkundigen Sie sich bei Ihrer Hautärztin oder Ihrem Hautarzt (Fachärzte für Dermatologie), ob Sie eine Hyposensibilisierung, auch Desensibilisierung genannt, gegen Ihre Tierhaar-Allergie durchführen lassen können. Wenn die Behandlung erfolgreich verläuft, sind Sie von Ihrer Allergie gegen Tierhaare geheilt.

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Weiterführende Informationen

Autor: Dr. med. vet. Michael Koch
Datum der letzten Aktualisierung: September 2021

Quellen:
Kühn, A.: et al.: Tierallergien. Dustri-Verlag Dr. Karl Feistle, 2017
Kohn, B. Schwarz, G.: Praktikum der Hundeklinik. Enke Verlag 2017
Stiller, D.: Allergien durch tierische Lebewesen. Dustri-Verlag Dr. Karl Feistle, 2014

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