10 Punkte, an denen Sie das Verhalten Ihrer Katze besser verstehen

Katze
Verstehen Sie Ihre Katze? Foto: vetproduction

Definition:

Bestimmt haben Sie an Ihrer Katze schon einmal ein Verhalten entdeckt, über das Sie sich gewundert haben und das Sie vielleicht nicht verstanden haben.

Wir haben Ihnen hier einige Punkte zusammengefasst, die Ihnen helfen, das Verhalten Ihrer Katze richtig zu deuten.

1. Ihre Katze reibt das Gesicht an Ihrem Körper

Wenn Katzen sich mit ihrem Gesicht an Ihrem Körper reiben, ist das meist ein Zeichen für Zuneigung und ein Kompliment. Katzen haben an den Wangen und Mundwinkeln kleine Drüsen, mit denen sie ihren Duft auf Sie übertragen.

2. Ihre Katze bringt Ihnen tote Tiere

Wenn Ihre Katze Ihnen eine tote Maus bringt, ist das ein Geschenk für Sie. Die Katze meint das nicht böse, sondern möchte Ihnen eine Freude machen. Dass Sie persönlich das Geschenk nicht so gut finden, versteht Ihre Katze nicht. Halten Sie die Katze vorerst im Haus und sorgen Sie für ein geeignetes Spielzeug, an dem Ihre Katze ihren Jagdtrieb ausleben kann.

3. Ihre Katze trinkt aus der Toilette

Über dieses Verhalten sollten Sie sich keine Sorgen machen. Es nicht belegt, warum Katzen gerne aus Toiletten trinken, aber Sie sollten wissen, dass das Verhalten Ihrem Tier nicht schaden kann. Wenn es Sie sehr stört, schließen Sie den Deckel der Toilette. Falls Sie Ihrem Tier weiter erlauben, aus der Toilette zu trinken, achten Sie darauf, keine Chemikalien (z.B. Kloreiniger) in die Toilette zu geben, an denen sich Ihre Katze möglicherweise vergiftet.

4. Ihre Katze schläft den ganzen Tag

Wenn Ihre Katze den ganzen Tag schläft, müssen Sie sich in der Regel keine großen Gedanken darüber machen. Das liegt in der Natur der Katzen, die damit ihre Energie speichern. Für kurze Zeit am Tag sind Katzen sehr aktiv, aber den Rest des Tages ruhen sie sich gerne aus.

5. Ihre Katze knetet Ihre Beine oder Ihren Bauch

Das Kneten gilt, ebenso wie das Reiben, als Zuneigung. Wenn Ihre Katze auf Ihren Bauch oder Ihre Beine springt und es sich dort gemütlich macht, kann es sein, dass Ihre Katze anfängt, mit den Pfoten zu kneten. Das ist ein klares Zeichen dafür, dass Ihre Katze sich wohl fühlt und Ihnen vertraut.

6. Ihre Katze leckt an Ihren Fingern

Wenn Ihre Katze an Ihren Fingern leckt, kann das zwei verschiedene Ursachen haben. Entweder mag Ihre Katze Ihre Handcreme oder Ihren Schweiß. Oder es beruhigt Ihre Katze, weil es dem Stillen ähnelt. Falls Ihnen das Verhalten Ihrer Katze zu viel ist oder Ihnen merkwürdig vorkommt, erkundigen Sie sich bei Ihrer Tierärztin oder Ihrem Tierarzt.

7. Ihre Katze muss häufig niesen

Bei Katzen kann das Niesen ein Zeichen für eine Allergie, Atemwegserkrankung oder eine Reizung sein. Wenn das Niesen andauert, sollten Sie mit Ihrer Katze auf jeden Fall in die Tierarzt-Praxis gehen und die Ursache untersuchen lassen.

8. Ihre Katze ist nachts besonders aktiv

Katzen sind zwar nachtaktive Tiere, aber Sie richten sich in ihren Schlafgewohnheiten auch nach Ihrer Besitzerin oder Ihrem Besitzer. Das ist jedoch nicht immer der Fall. Sollte Ihre Katze trotzdem in der Nacht so aktiv sein, dass es Sie stört, spielen Sie vor dem Schlafengehen noch eine Zeit lang intensiv mit ihr und geben Sie ihr noch eine Mahlzeit.

9. Die Augen Ihrer Katze leuchten in der Nacht

Dass die Augen Ihrer Katze in der Nacht leuchten, ist normal. Der Grund dafür ist, dass die Netzhaut der Katzenaugen das Licht reflektiert und den Katzen zu einer hervorragenden Nachtsicht verhilft.

10. Ihre Katze frisst gerne Gras

Eine kleine Menge Gras kann Ihrer Katze nicht schaden. Allerdings sollte Ihre Katze nicht zu viel davon fressen, denn zu viel Gras wirkt abführend und führt zu Erbrechen.

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Weiterführende Informationen

Autor: Lisa Bachmann
Tierärztliche Qualitätssicherung: Dr. med. vet. Michael Koch
Datum der letzten Aktualisierung:
Februar 2022

Quellen:
Lutz, H. et al.: Krankheiten der Katze. Thieme Verlag 2019
Linke-Grün, G. et al.: Katzen verstehen lernen: Der Mensch-Katze-Beziehungsratgeber. Gräfe & Unzer, 2017
Schroll, S. et al.: Verhaltensmedizin bei der Katze. Enke 2015