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Mistel (Viscum album)

 

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Mistel

Alle Pflanzenteile der Mistel sind für Tiere giftig. Foto: vetproduction

Die Mistel (Viscum album), die auch Drudenfuß, Hexenbesen oder Donnerbesen genannt wird, gehört zur Familie der Mistel-Gewächse (Loranthaceae). Die kugelige, immergrüne Wildpflanze wächst als Halbparasit auf Laub- und Nadelbäumen und erreicht einen Durchmesser von bis zu einem Meter. Die Blätter sind gelb-grün und ledrig. Von März bis April bildet die Mistel unscheinbare, gelbe Blüten. Die Früchte sind weiß bis gelb.

Alle Pflanzenteile der Mistel sind für Tiere giftig. Die schädlichen Inhaltsstoffe sind Viscotoxine. Anzeichen für eine Vergiftung können Erbrechen, Durchfall, Bauchkrämpfe oder Muskelzucken sein. Wenn Ihr Tier an einer Mistel geknabbert hat, ist es empfehlenswert, einen Tierarzt aufzusuchen.

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Weiterführende Informationen

Autor: M. Sc. Nadja Graßmeier, Ernährungswissenschaftlerin
Tierärztliche Qualitätssicherung: Dr. med. vet. Michael Koch
Datum der letzten Aktualisierung: Januar 2018
Quellen:
Löscher, W. et al.: Lehrbuch der Pharmakologie und Toxikologie für die Veterinärmedizin, Enke 2016
Institut für Veterinärpharmakologie und -toxikologie Universität Zürich: www.vetpharm.uzh.ch (Abruf: Januar 2018)
Universitätsklinikum Bonn, Informationszentrale gegen Vergiftungen: www.gizbonn.de (Abruf: Januar 2018)

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