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Kirschlorbeer (Prunus laurocerasus)

 

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Kirschlorbeer

Kirschlorbeer ist für Tiere sehr giftig. Foto: vetproduction

Der Kirschlorbeer (Prunus laurocerasus) ist eine Garten-Zierpflanze aus der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Der immergrüne Strauch wird bis zu drei Meter hoch. Die länglichen, lederartigen Blätter sind am Rand gebogen, die Oberseite glänzt. Im Frühjahr trägt Kirschlorbeer weiße Blüten, von August bis September bilden sich runde Früchte. Diese sind zu Beginn grün, werden dunkelrot und sind in reifem Zustand schwarz und glänzend.

Kirschlorbeer ist für Tiere sehr giftig. Vor allem die Samen und Blätter enthalten das zyanogene Glykosid Prunasin. Mögliche Hinweise auf eine Vergiftung sind helle Schleimhäute, Lähmungserscheinungen, Bauchschmerzen, Übelkeit und Brechreiz. Hat Ihr Tier an einem Kirschlorbeer geknabbert, lassen Sie es viel trinken. Außerdem ist es empfehlenswert, sofort einen Tierarzt aufzusuchen.

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Weiterführende Informationen

Autor: M. Sc. Nadja Graßmeier, Ernährungswissenschaftlerin
Tierärztliche Qualitätssicherung: Dr. med. vet. Michael Koch
Datum der letzten Aktualisierung: Januar 2018
Quellen:
Löscher, W. et al.: Lehrbuch der Pharmakologie und Toxikologie für die Veterinärmedizin, Enke 2016
Institut für Veterinärpharmakologie und -toxikologie Universität Zürich: www.vetpharm.uzh.ch (Abruf: Januar 2018)
Universitätsklinikum Bonn, Informationszentrale gegen Vergiftungen: www.gizbonn.de (Abruf: Januar 2018)

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