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Flamingoblume (Anthurium andreanum)

 

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Flamingoblume

Die Blätter der Flamingoblume sind für Tiere giftig. Foto: vetproduction

Die Flamingoblume oder Anthurie (Anthurium andreanum) gehört zur Familie der Aronstab-Gewächse (Araceae). Die Zimmerpflanze wird bis zu 40 Zentimeter hoch und trägt dunkelgrüne, herzförmige, ganzrandige Blätter. Zwischen Februar und Juli bildet sie eine Blüte aus einem weißen oder roten Hochblatt und einem meist gelben Blütenkolben.

Die Blätter der Flamingoblume sind für Tiere giftig. Sie enthalten unlösliche Kalziumoxalat-Kristalle und Oxalsäure, welche die Schleimhäute reizen und schädigen können. Durchfall, Erbrechen, Speicheln und Schluckbeschwerden sind mögliche Anzeichen einer Vergiftung. Außerdem können Blutungen im Magen-Darm-Trakt auftreten. Hat Ihr Tier an einer Flamingoblume geknabbert, lassen Sie es reichlich trinken. Es ist empfehlenswert, einen Tierarzt aufzusuchen.

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Weiterführende Informationen

Autor: M. Sc. Nadja Graßmeier, Ernährungswissenschaftlerin
Tierärztliche Qualitätssicherung: Dr. med. vet. Michael Koch
Datum der letzten Aktualisierung: Januar 2018
Quellen:
Löscher, W. et al.: Lehrbuch der Pharmakologie und Toxikologie für die Veterinärmedizin, Enke 2016
Institut für Veterinärpharmakologie und -toxikologie Universität Zürich: www.vetpharm.uzh.ch (Abruf: Januar 2018)
Universitätsklinikum Bonn, Informationszentrale gegen Vergiftungen: www.gizbonn.de (Abruf: Januar 2018)

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