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Nickhautrückbildung nach Abszess-OP

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    • Nickhautrückbildung nach Abszess-OP

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      Hallo, Da der Termin bei der tierärztlichen Augenarztpraxis erst in knapp zwei Wochen möglich ist, muss ich hier mal nachfragen, ob jemand Erfahrung mit meinem Problem hat.
      Mein Hund (Coon, 10 Jahre) hatte einen retrobulbären Abszess, der das Auge nach vorn und die Nickhaut hochdrückte. Vor zwei Wochen wurde operiert und mir gesagt, dass die Nickhaut sich wieder zurückbilden würde, sobald die Op-Folgen abgeklungen seien und das Auge abgeschwollen sei, nach etwa einer Woche. Das ist aber nicht der Fall, die Nickhaut ist fast noch so weit oben wie vor der Op, das auge zu knapp3/4 immer noch bedeckt.
      Die TÄ, die ich gestern aufsuchte, meinte ebenfalls, eigentlich müsse sich das schon wieder normalisiert haben. Ich soll doch einmal eine Augenarztpraxis für Kleintiere aufsuchen, da sei sie ratlos.
      Bin ich nur zu ungeduldig?
      Welche Folgen kann das haben, wenn man das zu lange so lässt - oder ist das am ende der "Endzustand"?
      Habe mich auch schon gefragt, ob ich nicht in die Tierklinik fahren soll, da die aber 200km weit weg ist und ich nicht schon wieder einen Tag frei nehmen kann, bevor ich Urlaub habe (Ende nächsten Monats...), erschlägt sich das Thema wohl.
      Hat irgendwer mit einer solchen Geschichte Erfahrung und kann mir etwas dazu sagen?
      Lieben Dank!
    • Hallo, da bin ich nochmal zu meinem Thema "Nickhaut".
      Für alle, die interessiert, was wir da wirklich haben.
      War beim tä Augenarzt, und der sagte, das sei ein "Nickhautdrüsen-Vorfall". Das heißt, die Nickhautdrüse, die normalerweise unter dem Auge liegt, ist vor den Augapfel gerutscht und zieht auch die Nickhaut mit hoch. Man kann die Drüse an ihren Platz zurückschieben (wurde mir demonstriert), nur aufgrund meist überdehnter/ nicht mehr elastischer Haltebänder und schwachem Bindegewebe, insbesondere bei älteren Tieren, rutscht die Drüse wieder zurück (was innerhalb von knapp einer Minute prompt passierte). Man kann die Drüse auch operativ an ihrem Platz fixieren lassen, aber selbst das hindert sie häufig nicht am wiederholten Herausrutschen, was eine zweite oder ggf. dritte OP nötig machen würde. In der Regel ist die OP abhängig von der Rasse und überwiegend bei jungen Hunden mittelfristig wirklich erfolgreich. Aufgrund des Alters meiner Hündin und der Vorgeschichte (überdehntes Gewebe wg. großem Abszess) riet man mir daher von einer OP ab, empfahl aber, das Auge zukünftig gut zu beobachten, weil siech bei einem sog. "CherryEye" die Nickhaut leichter entzündet und sich ggf. ein trockenes Auge entwickeln kann. Ansonsten kann ein Hund - mit leichter Seheinschränkung - problemlos damit leben.
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