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Lipom

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      Hallo
      Mein mittelgroßer Terriermischling (Schulterhöhe ca 40 cm und 14 kg) ist 12 Jahre und hat am Hinterfuß innen am Oberschenkel ein großes Lipom (ca 15 cm Durchmesser und 6 cm Dicke). Ab und zu läuft er ca für 1 Minute auf 3 Beinen und dann geht er wieder normal. Mein Tierarzt sagt, wir sollen es operieren lassen, aber es ist ein bißchen kompliziert, weil da vielleicht auch die Atherie oder sonstwas durchgeht. Er mein, durch die Größe des Lipoms kann dieses auch beim Hund auf Atherien oder Nerven drücken und die Durchblutung stören. Er würde es auf jeden Fall weg tun, wenn es sein Hund wäre.
      Es ist zwar groß, aber es stört optisch noch nicht wirklich beim gehen, vielleicht lahmt mein Hund nur öfters, weil er aufgrund seines Alters vielleicht schon Athrose hat.
      Was würdet ihr tun, wer hat Erfahrungen mit solchen OP und wie lange kann der Hund dann keine Stiegen steigen, weil ich wohne im 2.Stock ohne Lift.

      lg Sonja
    • Hallo Sonja,

      wenn dein Hund schon ab und an auf drei Beinen läuft, hat er Schmerzen am Hinterfuß. Hat dein Tierarzt denn feststellen können, ob das Lipom gut- oder bösartig ist? Ich würde in deinem Fall auf das Urteil vom Tierarzt vertrauen.
      Wie lange dein Hund nach der OP keine Treppen laufen kann, ist so ohne Begutachtung schwer zu sagen, aber es wird sicherlich etwas dauern, bis es verheilt ist.

      Alles Gute für dich und deinen Hund!
      Deine Redaktion vom Tiermedizinportal
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    • Hallo Sonja!
      Ich hatte die Geschichte gerade mit meinem Paul (Border Collie Mix).
      Er hatte auch ein großes Lipom am rechten Oberschenkel. Es war aber noch nicht so schlimm, daß er Schmerzen hatte. Allerdings schien es ihn doch zu stören, denn er fing an, daren herum zu lecken, es war dann etwas entzündet und offen.
      Ich war am 3.3. mit ihm bei unserem TA, die hat eine Gewebeprobe genommen und eingeschickt, um zu wissen, was es wirklich ist. GsD war es "nur" ein Lipom. Am 11.3. wurde es entfernt. Paul wird im Mai auch 12 Jahre, er hat die Narkose gut überstanden und ist danach gleich wieder Treppen gestiegen. Wir haben allerdings nur eine kurze Treppe in der Wohnung, die er die ersten Tage nicht hoch durfte. Jeden Tag 3-4x aus und in den 2. Stock, weiß ich nicht. TA fragen. Kommt sicher auch drauf an, wie tief sie schneiden mußten. Bei Paul saß das Ding direkt unter der Haut, also kein Muskelgewebe geschnitten.

      So sah die Narbe bei ihm nach ca. 3 Tagen aus.
      Morgen ist Fäden ziehen.

      Also, ich würde an Deiner Stelle bald mit dem Süßen zum TA gehen, zumindest mal drauf schauen lassen.
    • Hallo Sonja,
      bin ganz neu hier, will Dir aber schon antworten.
      Mir fiel dein Beitrag auf, weil meine Hündin am rechten Hinterbein plötzlich eine Schwellung hatte.
      Wir haben eine kleine 12 jährige Tibet-Terrier-Mix-Hündin, eine ehemalige spanische Straßenhündin.
      Ich bin wegen dieser noch kleinen Schwellung sofort zum Tierarzt gegangen, auch wenn sie unserer Lara noch keinerlei Probleme machte. Mir war es wichtig, dass sofort nachgesehen wurde, weil der kleine Knubbel nicht dahin gehörte.
      Der Tierarzt vermutete auch ein Lipom, entfernte aber die Geschwulst vollständig und schickte sie sicherheitshalber zur Untersuchung zur Pathologie.
      Zu unserer aller Überraschung stellte es sich aber als bösartiger Tumor heraus und nicht als Lipom.
      Ich will Dir keine Angst machen, will damit nur sagen, ich würde es immer untersuchen und abklären lassen.
      Bei Lara vergingen vom Fühlen des Tumors bis zur Unteruchung beim TA bis zur OP 5 Tage, dazwischen lag sogar noch ein Wochenende.
      Ich bin froh, dass alles so schnell gemacht wurde, Lara hat alles prima überstanden und ist putzmunter.
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    • Solang dein Hund für sein Alter fit ist, würde ich es auf jeden Fall entfernen lassen.
      Umfangsvermehrung ist Umfangsvermehrung, ob gut- oder bösartig. Wenn dein Hund schon teils 3-beinig läuft, hat er auf jeden Fall Schmerzen. Falls dir die Op zu risikoreich erscheint, kannst du vorher auch deinen Arzt nach einer Blutuntersuchung und/oder Röntgenaufnahmen fragen. Vorher kann auch eine Probe ins Labor eingeschickt werden, um eine Diagnose der Zubildung zu stellen.
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