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Medizinischer Rat für die Entfernung eines Tumors

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    • Medizinischer Rat für die Entfernung eines Tumors

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      Hallo,
      bei meiner Hündin (13 Jahre, Mischling) wurde im Zuge der operativen Entfernung der Gebärmutter einer gastrointestinaler stromaler Tumor festgestellt. Dieser Tumor befindet sich in der Nähe der Ileozäkalklappe.
      Die Onkologin hat zur operativen Entfernung des umliegenden Darmabschnittes samt Tumor geraten, da der Tumor noch nicht allzu groß sein dürfte und somit die Chance besteht ihn vor der Metastasierung zu erwischen. Eine Chemo oder Zelltherapie würde laut Tierärzten nur lebensverlängernd wirken, die OP könnte das Problem aber lösen. Bei der OP müsste aber auch die Ileozäkalklappe entfernt werden. Dies dürfte zwar laut Tierärztin in den meisten Fällen gut gehen, Komplikationen mit der Verdauung und Darmflora lassen sich hier aber nicht ausschließen. Wie seht Ihr das, ist die Entfernung dieser Klappe ehr unproblematisch? Ich möchte vermeiden, dass meine Hündin deshalb eine drastisch schlechtere Lebensqualität hat.
      Sollte die OP durchgeführt werden (sofern in der Voruntersuchung keine Metastasierung festgestellt wird), muss man auch an die Weiterbehandlung denken. Was haltet Ihr hier von einer Zelltherapie?
      Danke schon mal für Eure Hilfe! :)
      Wolferl
    • Hallo wolferl,

      hm, keine einfache Entscheidung. Ich würde mich auf den Rat der Onkologin verlassen. Es ist gut möglich, dass der Hund Verdauungsprobleme bekommt, da nach Entfernung der Ileozökalklappe Bakterien und Darminhalt in einem gewissen Umfang zurück in den Dünndarm gelangen können. Das wäre nach der OP zu beobachten und ein evtl. auftretender Nährstoff- oder Vitaminmangel durch entsprechende Zufuhr mit der Nahrung auszugleichen. Letzen Endes sollte bei einem Hund in dem Alter in erster Linie der Erhalt der Lebensqualität im Vordergrund stehen und nicht unbedingt eine (statistische) Verlängerung seiner Lebenserwartung. Und bei Einsatz einer Chemo sind ja auch Folgen und Nebenwirkungen zu bedenken. Das heißt, es gilt abzuwägen, welche Therapie dem Hund in den nächsten Jahren die beste Aussicht auf eine gute Lebensqualität schenkt.


      Bezüglich der Folgen dieser OP, wäre es ggf. sinnvoll eine Zweitmeinung (am besten vom Fachtierarzt) einzuholen und konkret nach den Erfahrungen mit dieser OP und deren Folgen zu fragen.

      Alles Gute und viele Grüße
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