TEST-Umgebung

Anzeige

Unklare Lebererkrankung

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Du möchtest einen neuen Beitrag verfassen oder eine Antwort in einem Beitrag schreiben?
    Einfach kurz registrieren und sofort loslegen.

    • Unklare Lebererkrankung

      Anzeige

      Moin zusammen,
      vielleicht finde ich hier jemanden, der ein ähnliches Problem hat, oder mir vielleicht ein paar hilfreiche Tipps geben kann.
      Es geht um meinen Hund, ein Westhigland-White-Terrier, der 10 Jahre alt ist. Bisher konnte keine Diagnose erstellt werden, also auch keine Therapie begonnen werden. Der nächste Schritt des Arztes wäre eine Leberbiopsie, die ich aber vermeiden möchte, da diese als OP durchgeführt werden soll, und mir die Gefahr einer Komplikation recht groß erscheint... Hier mal der Verlauf in Kurzform:


      Lia, weiblich, Westhighland White Terrier, 10 Jahre alt.
      Bisher ungeklärte Erhöhung verschiedener Leberenzyme im Blutbild.
      Lia wurde am 19.02.2018 dem Tierarzt vorgestellt, da sie häufiger erbrach, Durchfall mit Blut im Stuhl hatte und das Allgemeinbefinden reduziert war. Sie zeigte abweichendes Verhalten, indem sie sich oft zurückzog um alleine zu sein.
      Bei der ersten Untersuchung konnten keine Auffälligkeiten festgestellt werden, daher wurde ein großes Blutbild durchgeführt.
      Hierbei wurden Veränderungen der Leberenzymwerte festgestellt:
      - ALKP: 233 U/l
      - ALT: 713 U/l
      Außerdem wurde der Stuhl auf Giardien untersucht, mit negativem Ergebnis.
      Als erste Behandlung wurde das Mittel Legaphyton 200 verschrieben (täglich eine Tablette, Wirkstoff Silymarin), außerdem wurde die Ernährung auf eine spezielle Diät umgestellt: es besteht seitdem ausschließlich aus Royal Canine Hepatic Futter. Des Weiteren wurde eine Sonographie vorgeschlagen.
      Eine erste Sonografie wurde am 22.02.2018 durchgeführt, es wurden strukturelle Veränderungen der Leber festgestellt. Außerdem konnte auf eine entzündete Magenschleimhaut geschlossen werden. Weiterhin wurde eine Urinuntersuchung durchgeführt, der Cortisolwert lag bei 63,8 ug/l und war damit im Graubereich.
      Am 12.3. Wurde der Blutwert erneut untersucht, nachdem sie wieder Durchfallsymptome zeigte. Mit folgendem Ergebnis:
      - ALT: 638 U/l
      Als weiter Behandlung wurden folgende Medikamente verabreicht: Antibiotikum Amoxival Vet 200mg für 5 Tage, Cerenia gegen Erbrechen und ein Schmerzmittel.
      Der Allgemeinzustand hat sich danach gebessert.
      Weitere Blutkontrollen erfolgten am:
      11.4. mit dem Ergebnis:
      - ALT: 545 U/l
      - ALKP: 299 U/l
      Am 23.5. mit dem Ergebnis:
      - ALT 796 U/l
      - ALKP 411 U/l
      Daraufhin wurde erneut eine Sonografie der Leber durchgeführt, bei der keine weiteren Veränderungen zu der vorhergehenden Untersuchung festgestellt werden konnten.
      Zur Vorgeschichte:
      Lia wurde im Oktober 2014 kastriert, indem die Gebärmutter entfernt wurde. Bei der Blutuntersuchung wurde ebenfalls ein leicht erhöhter Wert der Leberenzyme festgestellt.
      Werte 27.10.2014
      - ALT: 147 U/l
      - ALKP: 119 U/l
      Eine Vermutung die ich hätte, die aber auch durch eine Biopsie geklärt werden würde ist die Kupferspeicherkrankheit. Hier gibt es wohl auch andere Möglichkeiten diese zu diagnostizieren, jedoch habe ich dazu nichts weiter finden können...
      Vielen dank euch schon mal!
      Viele Grüße
      Roger

    Anzeige