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Computertomografie (CT) bei Tieren

 

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Anwendungsgebiete:

Wann wird eine Computertomografie (CT) bei Tieren angewandt?

Mit der Computertomografie (CT) können neben Knochen und Gelenken auch die inneren Organe von Tieren dargestellt werden. Dadurch sind auf den CT-Bildern Verletzungen und krankhafte Veränderungen gut zu erkennen. Auch Flüssigkeitsansammlungen wie größere Blutungen kann der Tierarzt sehen.

Die Computertomografie ist deshalb gut dazu geeignet, Erkrankungen und Verletzungen beim Tier zu diagnostizieren, eventuell notwendige Operationen zu planen und eine Aussage zu den Heilungschancen zu treffen. Das Verfahren eignet sich zum Beispiel dazu, verschiedene Krebsarten (Tumoren), Bandscheibenvorfälle und Gehirnblutungen beim Tier zu erkennen.

Bei Kleintieren wie Hunden und Katzen kann eine Computertomografie am ganzen Körper durchgeführt werden. Aufgrund der Größe der verfügbaren CT-Geräte sind die Möglichkeiten bei Großtieren, zum Beispiel Pferden, beschränkt. Bei ihnen werden in der Regel nur einzelne Gliedmaßen, wie der Kopf oder der Hals, untersucht.

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Risiken und Komplikationen:

Welche Risiken birgt eine Computertomografie (CT) bei Tieren?

Die Risiken einer Computertomografie (CT) liegen vor allem in der notwendigen Vollnarkose des Tieres. Außerdem ist die Strahlenbelastung höher als bei einer konventionellen Röntgen-Untersuchung. Die Computertomografie ist im Vergleich zu anderen Verfahren relativ teuer.

Die Vorteile und Nachteile einer Computertomografie beim Tier wägt der Tierarzt gründlich ab, da viele Erkrankungen auch mit einer Röntgen-Untersuchung oder Ultraschall-Untersuchung erkannt werden können.

Die Gabe von Kontrastmitteln im Rahmen der Computertomografie kann ebenfalls zu Nebenwirkungen führen: Falls das Tier unter einer Schilddrüsen-Überfunktion oder Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) leidet, können jodhaltige Kontrastmittel Probleme verursachen. Daher ist es wichtig, den Tierarzt vor einer geplanten Computertomografie über etwaige Krankheiten des Tieres zu informieren.

 

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Weiterführende Informationen

Autor: M. Sc. Nadja Graßmeier, Ernährungswissenschaftlerin
Tierärztliche Qualitätssicherung: Dr. med. vet. Michael Koch
Datum der letzten Aktualisierung: Januar 2018
Quellen:
Baumgartner, W. (Hrsg.): Klinische Propädeutik der Haus- und Heimtiere. Enke, Stuttgart 2017
Gawda, J.: Kontrastmittel in der CT-Untersuchung. www.tierklinikaggertal.de/wp-content/uploads/2009/01/kontrastmittel-bei-der-ct-download.pdf (letzter Abruf: 05.01.2017)
Kramer, M.: Kompendium der Allgemeinen Veterinärchirurgie. Schlütersche, Hannover 2004
Pschyrembel: Klinisches Wörterbuch. De Gruyter, Berlin 2017
Schwarzmüller, G. et al.: Angewandte Computertomographie. Facultas, Wien 2008
Kohn, B. et al.: Praktikum der Hundeklinik. Enke, Stuttgart 2015

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