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Vogelpocken (Avipox-Infektion beim Vogel)

 

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© chalabala / Fotolia.comAnzeige

Definition:

Enten

Vogelpocken können bei allen Vogelarten auftreten. Hier gesunde Tiere im Affen und Vogelpark Eckenhagen. Foto: vetproduction

Was sind Vogelpocken (Avipox-Infektion beim Vogel)?

Bei Vogelpocken oder Geflügelpocken handelt es sich um eine Infektionserkrankung, die durch Avipox-Viren hervorgerufen wird. Vogelpocken können bei allen Vogelarten auftreten. Dabei sind jeweils unterschiedliche Avipox-Viren für die Infektion verantwortlich. Überträger der Krankheitserreger sind meist Parasiten.

Hauptsymptom der Avipox-Infektion beim Vogel sind eitrige Pusteln, die nach einigen Wochen eintrocknen und abfallen. Es gibt verschiedene Verlaufsformen der Vogelpocken. Während die Pocken bei der Haut- beziehungsweise Schleimhautform auf die unbefiederte Haut sowie die Schleimhäute beschränkt bleiben, breiten sie sich bei der sogenannten Lungenform auch in den Atemwegen aus.

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Eine Avipox-Infektion kann ohne sichtbare Symptome verlaufen, und ohne äußerliche Krankheitszeichen rasch zum Tod führen. Daher ist es wichtig, den Vogelpocken durch eine Impfung sowie eine entsprechende Hygiene vorzubeugen. Bereits infizierte Vögel müssen isoliert werden, da die Vogelpocken sehr ansteckend sind.

Ursachen:

Was sind die Ursachen von Vogelpocken (Avipox-Infektion beim Vogel)?

Die Ursache von Vogelpocken ist eine Infektion mit Avipox-Viren. Es gibt verschiedene Avipox-Viren, die jeweils bei unterschiedlichen Vogelarten zu einer Infektion führen. Praktisch alle Vogelarten können Vogelpocken bekommen. Meist übertragen Parasiten wie Stechmücken, Milben oder Flöhe die Viren.

Die Viren dringen über verletzte Haut, aber auch über die Schleimhäute der Atemwege und die Bindehaut der Augen in den Körper des Vogels ein. Dort vermehren sie sich und wandern in die lymphatischen Organe (z.B. die Milz) und die Leber. Später können sich die Avipox-Viren auch in der unbefiederten Haut, den Schleimhäuten sowie inneren Organen wie der Lunge festsetzen.

Bei Vögeln mit Vogelpocken kommen die Viren in abgestorbenen Hautzellen, aber auch in den Sekreten der Augen und der Nase vor. Die Vögel sind infektiös und können die Viren auf andere Vögel übertragen. Da Avipox-Viren stark ansteckend sind, erkranken meist alle Vögel in einem Bestand. Als Vogelhalter sollte man deshalb seine Vögel impfen lassen, um den Vogelpocken vorzubeugen.

Symptome:

Wie äußern sich Vogelpocken (Avipox-Infektion beim Vogel)?

Es gibt verschiedene Verlaufsformen der Vogelpocken. Eine Avipox-Infektion beim Vogel ruft unterschiedliche Symptome hervor, je nachdem, wie weit sich die Viren im Körper verbreiten.

  • Die häufigste Ausprägung der Avipox-Infektion beim Vogel ist die sogenannte Hautform der Vogelpocken. Dabei bilden sich vor allem an der unbefiederten Haut, um die Augen, am Schnabel sowie am Kamm und an den Beinen kleine eitrige Knötchen. Nach einer Weile trocknen sie ein und verfärben sich braun. Nach ein paar Wochen fallen sie ab.
  • Bei der Schleimhautform (sog. diphtheroide Form) der Vogelpocken entwickeln sich die Hautveränderungen auch an den Schleimhäuten in der Schnabelhöhle, der Zunge und dem Schlund.
  • Bei der Lungenform der Vogelpocken bilden sich die typischen Pocken auch in der Luftröhre und den Bronchien. Betroffene Vögel haben vor allem Probleme beim Atmen (sog. Schnapp-Atmung). Vogelpocken können auch perakut – also ohne sichtbare Symptome – verlaufen. Erkrankte Vögel versterben, ohne vorher die für die Vogelpocken typischen Krankheitszeichen zu entwickeln. Gelegentlich treten allgemeine Symptome wie ein gesträubtes Gefieder, Schläfrigkeit, Appetitlosigkeit oder eine Zyanose (Blaufärbung der Haut und Schleimhäute) auf.

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