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Tumoren beim Vogel

 

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© chalabala / Fotolia.comAnzeige

Definition:

Wellensittiche

Vor allem bei Wellensittichen kommen Tumoren häufig vor. Hier gesunde Vögel im Affen- und Vogelpark Eckenhagen. Foto: vetproduction

Was sind Tumoren beim Vogel?

Unter einem Tumor beim Vogel verstehen Tiermediziner eine Gewebe-Neubildung, also ein Geschwulst oder „Knoten“. Ein bestimmtes Gewebe nimmt plötzlich an Größe zu und wächst über seine ursprüngliche Form hinaus. Die Zellen wachsen übermäßig viel und reagieren nicht mehr auf normale Regulationsmechanismen des Körpers. Ein Tumor ist nicht immer bösartig, (also Krebs), sondern in den meisten Fällen gutartig. Tumoren können an allen Körperstellen des Vogels auftreten.

Einige Tumoren können durch Viren ausgelöst werden, beispielsweise die Papillomatose, andere werden durch Überfütterung (z.B. Fettgewebs-Geschwulste, Lipome) oder genetische Veranlagungen gefördert. Tumoren spielen bei Ziervögeln eine große Rolle. Vor allem bei Wellensittichen kommen sie häufig vor. Oftmals sind Nieren oder Hoden betroffen, aber auch Tumoren des Fettgewebes (Lipome) am Bauch oder der Brust werden oft beobachtet.

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Ursachen:

Was sind die Ursachen für Tumoren beim Vogel?

Die Ursachen für Tumoren beim Vogel sind vielseitig. Bei einem Tumor ist die normale Zellregulation gestört – das heißt die Zellen vermehren sich immer weiter und bilden „Knubbel“ aus. Tumoren können an allen Körperstellen auftreten. Die häufigsten Tumoren, die bei Ziervögeln vorkommen, sind Fettgewebs-Geschwulste, sogenannte Lipome.

Tiermediziner nehmen an, dass Vögel, die sich zu wenig bewegen und zu viel fressen, eher an Lipomen erkranken. Beim Wellensittich scheint eine genetische Ursache eine Rolle zu spielen; sie haben häufiger Tumoren als andere Vögel. Auch das Alter spielt bei der Entstehung von Gewebs-Neubildungen eine Rolle; so erkranken alte Vögel häufiger als junge an Tumoren.

Bestimmte Viren können ebenfalls zur Bildung von Tumoren führen. Beispielsweise wird angenommen, dass Herpesviren die sogenannte Papillomatose auslösen. Dabei entstehen Blumenkohl-ähnliche Gebilde an den Schleimhäuten des Vogels, meist an der Kloake oder am Rachen.

Symptome:

Wie äußern sich Tumoren beim Vogel?

Die Symptome von Tumoren beziehungsweise einer Tumorerkrankung beim Vogel hängen stark davon, wo der Tumor auftritt. Tumoren an den inneren Organen können die Funktion der Organe einschränken und üben im Bauch einen Druck aus. Nierentumoren drücken oftmals auf einen Nerv, sodass es zur Lähmung des betroffenen Beines kommen kann. Tumoren im Bereich des Kropfs oder des Schnabels können die Nahrungsaufnahme erschweren.

So sind die Symptome entsprechend des jeweiligen Tumors sehr unterschiedlich: Die Vögel können abmagern, apathisch sein und weniger Futter aufnehmen. Oftmals haben sie ein gesträubtes Gefieder. Auch Erbrechen, Kotabsatz-Beschwerden, Durchfall, Würgen und Atemprobleme können auftreten, wenn der Vogel unter einem Tumor leidet. Neurologische Störungen wie Lähmungen oder Krämpfe sind ebenfalls möglich.

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