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Pferdeinfluenza (Pferdegrippe)

 

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Themen-Special:Juckreiz beim Hund

© chalabala / Fotolia.comAnzeige

Definition:

Esel

Neben Pferden können auch Esel, Maultiere, Maulesel und Zebras an der Pferdegrippe erkranken. Hier ein gesunder Esel. Foto: vetproduction

Was ist eine Pferdeinfluenza (Pferdegrippe)?

Bei der Pferdeinfluenza handelt es sich um eine Virusinfektion der oberen und unteren Atemwege des Pferdes. Die Pferdeinfluenza wird auch als Pferdegrippe, Ansteckender Pferdehusten oder Hoppegartener Husten bezeichnet. Die Erkrankung ist sehr ansteckend und kommt mit Ausnahme von Neuseeland und Australien überall auf der Welt vor.

Die Pferdeinfluenza hat in der Regel einen typischen Verlauf, der sie von anderen Atemwegsinfekten unterscheidet. Neben Pferden können auch Esel, Maultiere, Maulesel und Zebras an der Pferdegrippe erkranken.

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Ursachen:

Was sind die Ursachen einer Pferdeinfluenza (Pferdegrippe)?

Als Ursachen der Pferdeinfluenza (Pferdegrippe) haben Wissenschaftler sogenannte Influenza-A-Viren (A/Equi 1 bzw. H7/N7 sowie A/Equi 2 bzw. H3/N8) identifiziert. Die A/Equi-2-Viren wurden zum Beispiel durch die Verbreitung des internationalen Pferdesports aus den USA nach Europa eingeschleppt.

Die Erreger der Pferdegrippe werden durch Tröpfcheninfektion übertragen. Das bedeutet in diesem Fall, dass sich die Pferde oder andere pferdeartige Säugetiere (Equiden) über ihren Husten anstecken: Die Viren gelangen mit dem Hustensekret in die Luft und können dort bis zu 40 Meter weit getragen werden. Die Gefahr, sich mit der Pferdeinfluenza anzustecken, besteht überall dort, wo viele Pferde aus unterschiedlichen Beständen zusammenkommen, zum Beispiel bei Turnieren oder Auktionen.

Symptome:

Wie äußert sich eine Pferdeinfluenza (Pferdegrippe)?

Die Pferdeinfluenza (Pferdegrippe) äußert sich ähnlich wie viele Grippeerkrankungen. Das betroffene Pferd leidet unter Fieber und Husten. Die Symptome treten bereits kurze Zeit nach der Ansteckung auf (beim A2-Virus nach 12 bis 24 Stunden; beim A1-Virus nach bis zu acht Tagen). Das Fieber kann bis auf 42 °C ansteigen und verläuft in Schüben. Typisch für die Pferdeinfluenza ist zudem, dass alle betroffenen Pferde gleich zu Beginn der Erkrankung unter starkem Husten mit bis zu zehn Hustenanfällen pro Stunde leiden.

Der Husten ist zu Beginn der Pferdegrippe schmerzhaft und trocken, später eher feucht mit Auswurf. Weiterhin leiden die Tiere unter Atemproblemen und Nasenausfluss. In schweren Fällen der Pferdeinfluenza verweigern die Pferde ihr Fressen und werden apathisch. Tragende Stuten können eine Fehlgeburt erleiden. Innerhalb eines Bestandes erkranken vielfach mehrere Tiere gleichzeitig. A/Equi-2-Viren führen meist zu einem schwereren Verlauf als A/Equi-1-Viren.

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