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Home » Tierkrankheiten » Katzenkrankheiten » Psychogene Leckalopezie bei der Katze

Psychogene Leckalopezie bei der Katze

 

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Katze

Bei einer psychogenen Leckalopezie putzt sich die Katze bis kahle Stellen entstehen. Foto: vetproduction

Definition:

Was ist eine psychogene Leckalopezie bei der Katze?

Hat eine Katze haarlose Stellen, die sie sich selbst durch häufiges und übersteigertes Lecken zugefügt hat und die keine körperliche Ursache haben, leidet sie unter einer psychogenen Leckalopezie. Dabei handelt es sich um eine Verhaltensstörung der Katze. Die betroffene nackte Hautstelle ist nicht entzündet und weist keine anderen Irritationen auf. Häufig sind Rassekatzen betroffen. Es wird angenommen, dass die Katze einen übersteigerten Putztrieb hat.

Der Tierarzt kann die Diagnose Leckalopezie bei der Katze nur stellen, wenn er einige andere Ursachen ausgeschlossen hat. Mit einer lichtmikroskopischen Untersuchung, dem Trichogramm, lässt sich erkennen, dass die Katze die Haare durch Lecken verloren hat und sie nicht von alleine ausgefallen sind. Weist die Haut keine weiteren Veränderungen auf, kommen neben der Leckalopezie nur wenige andere mögliche Ursachen für kahle Hautstellen bei der Katze in Betracht, zum Beispiel eine Pilzerkrankung, Flohspeichel-Allergie, eine Umweltallergie (Atopie) oder eine Futtermittel-Allergie. Kommt keine dieser Möglichkeiten in Frage, leidet die Katze unter einer psychogenen Leckalopezie. Meist sind Stellen betroffen, welche die Katze gut erreichen kann, wie der Bauch und die Innenschenkel.

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Ursachen:

Was sind die Ursachen einer psychogenen Leckalopezie bei der Katze?

Die Ursachen einer psychogenen Leckalopezie zu finden, ist häufig nicht einfach. Zunächst ist es wichtig, dass der Tierarzt mit dem Besitzer alle anderen möglichen Ursachen ausschließt, die auch zu Haarausfall bei der Katze führen können. Sind zum Beispiel Allergien und Infektionen ursächlich ausgeschlossen, liegt sehr wahrscheinlich eine psychogene Leckalopezie vor.

Mögliche Ursachen der psychogenen Leckalopezie sind unter anderem:

  • Stressige Situationen. Es ist oftmals schwierig zu definieren, wodurch die Katze gestresst ist. Häufig sind veränderte Lebensumstände, eine neue Umgebung, neue Möbel, Streitigkeiten mit anderen Haustieren etc. belastend für die Katze.
  • Zu wenig Rückzugsmöglichkeiten für die Katze
  • Plötzliches Teilen des Territoriums (z.B. neue Katze oder anderes Tier im Haushalt)

Symptome:

Wie äußert sich eine psychogene Leckalopezie bei der Katze?

Eine psychogene Leckalopezie bei der Katze äußert sich durch einen gesteigerten Putztrieb. Die Katze reinigt sich so häufig und stark, dass sie sich die Haare ausreißt. Die nun fellfreie Haut sieht normal aus. Oft sind Stellen betroffen, welche die Katze gut erreichen kann, beispielsweise der Bauch oder die Innenschenkel. In schweren Fällen der psychogenen Leckalopezie kann die Katze diese „Putzmuster“ aber auch ausweiten und ihre Beine, Brust und Flanken kahl lecken.

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