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Katzenseuche (Feline Panleukopenie)

 

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Diagnose:

Katze Spritze

Der Tierarzt versorgt die Katze mit elektrolythaltigen Infusionen, um dem Tier verlorene Flüssigkeit und Salze zuzuführen. Foto: vetproduction

Wie wird die Katzenseuche (Feline Panleukopenie) diagnostiziert?

Besteht der Verdacht auf Katzenseuche (Feline Panleukopenie), muss die Katze so schnell wie möglich von einem Tierarzt behandelt werden. Dieser kann die Katzenseuche durch eine Blutuntersuchung und eine Kotuntersuchung diagnostizieren. Im Kot lässt sich der Erreger der Katzenseuche, das Parvovirus, direkt nachweisen.

Eine Blutuntersuchung gibt unter anderem Aufschluss über die Zahl der weißen Blutkörperchen (Leukozyten). Diese sinkt bei Katzen mit Katzenseuche oft dramatisch ab, weshalb Tierärzte die Katzenseuche auch als Panleukopenie (Leukopenie = Verminderung der weißen Blutkörperchen) bezeichnen.

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Behandlung:

Wie kann die Katzenseuche (Feline Panleukopenie) behandelt werden?

Die Katzenseuche (Feline Panleukopenie) muss schnell und entschlossen behandelt werden. Der Tierarzt versorgt die Katze mit elektrolythaltigen Infusionen (Tropf), um dem Tier verlorene Flüssigkeit und Salze (Elektrolyte) zuzuführen. Zusätzlich helfen sogenannte Antiemetika gegen Brechreiz sowie Breitband-Antibiotika (z.B. Amoxicillin-Clavulansäure) gegen zusätzliche bakterielle Infektionen.

Im akuten Krankheitsstadium der Katzenseuche verordnen Tierärzte mitunter auch Interferone, welche die Virusentwicklung hemmen. Schwer an Katzenseuche erkrankten Tieren hilft unter Umständen eine Bluttransfusion.

Prognose:

Wie ist die Prognose der Katzenseuche (Feline Panleukopenie)?

Eine Katze, die an Katzenseuche (Feline Panleukopenie) erkrankt ist, kann geheilt werden. Jedoch ist die Sterblichkeitsrate bei sehr jungen oder geschwächten Katzenwelpen trotz Therapie hoch.

Wenn die Katze die ersten fünf Tage der Katzenseuche überlebt, erhöhen sich die Chancen deutlich, dass sie sich vollständig erholt. Je älter die Katzenwelpen sind, desto größer sind die Heilungschancen.

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