Anzeige

Anzeige

Zur Tiermediziner-Community Vets online

Anzeige


Futtercheck online
Home » Tierkrankheiten » Katzenkrankheiten » Herzschwäche (Herzinsuffizienz) bei der Katze

Herzschwäche (Herzinsuffizienz) bei der Katze

 

Diesen Artikel teilen:

 

Lesen Sie in diesem Artikel:

Themen-Special:Juckreiz beim Hund

© chalabala / Fotolia.comAnzeige

Definition:

Katze

Bei einer Herzschwäche (Herzinsuffizienz) ermüdet die Katze schnell, schläft viel und ist allgemein schlapp. Foto: vetproduction

Was ist eine Herzschwäche (Herzinsuffizienz) bei der Katze?

Bei einer Herzschwäche (Herzinsuffizienz) arbeitet das Herz der Katze nicht mehr hundertprozentig. Das Herz pumpt Blut durch den Körper, um unter anderem die Sauerstoff-Versorgung des Organismus aufrecht zu erhalten.

Pumpt das Herz der Katze im Falle einer Herzschwäche nicht mehr genügend Blut, so verschlechtert sich auch die Sauerstoff-Versorgung. Aus diesem Grund ist eine Katze mit Herzschwäche allgemein geschwächt. Eine Herzschwäche bei der Katze kann unterschiedliche Ursachen haben, sie kann angeboren sein oder infolge einer Erkrankung auftreten.

Anzeige

Ursachen:

Was sind die Ursachen für eine Herzschwäche (Herzinsuffizienz) bei der Katze?

Eine Herzschwäche (Herzinsuffizienz) bei der Katze kann verschiedene Gründe haben. Dazu zählen unter anderem angeborene Herzfehler, krankhafte Veränderungen am Herzmuskel (Kardiomyopathien) oder allgemeine Alterserscheinungen. Tierärzte unterscheiden drei Formen von Kardiomyopathien bei der Katze:

  1. Bei der dilatativen Kardiomyopathie sind die Herzkammern der Katze erweitert und das Herz hat nicht genügend Kraft, den Blutdruck aufrecht zu erhalten.
  2. Die hypertrophe Kardiomyopathie der Katze zeichnet sich dagegen durch eine verdickte Herzkammer-Wand aus.
  3. Bei einer restriktiven Kardiomyopathie der Katze versteifen nach und nach die Wände der Herzkammern, was ebenfalls zu einer Herzschwäche führt.

Bei einigen Katzenrassen, zum Beispiel der Maine-Coon-Katze, kommt eine Kardiomyopathie besonders häufig vor und ist in diesem Fall erblich bedingt.

Eine Herzschwäche tritt bei der Katze entweder akut (plötzlich) oder chronisch (langsam fortschreitend) auf. Das Herz der Katze arbeitet bei der Herzinsuffizienz nicht mehr mit voller Kraft, sodass weniger Blut und somit auch weniger Sauerstoff transportiert wird. Eine allgemeine Leistungsschwäche ist die Folge.

Symptome:

Wie äußert sich eine Herzschwäche (Herzinsuffizienz) bei der Katze?

Eine Herzschwäche (Herzinsuffizienz) bei der Katze äußert sich durch verschiedene Symptome. Die betroffene Katze ermüdet schnell, schläft viel und ist allgemein schlapp. Hinzu kommt Appetitverlust. In einigen Fällen leidet die Katze unter einer Flüssigkeitsansammlung in der Lunge (Lungenödem) und infolgedessen unter Husten.

Als weitere Folge der Herzschwäche kann ein Blutgerinnsel (Thrombus) bei der Katze auftreten, und zu Durchblutungsstörungen in den Hinterläufen führen. Die Katze beginnt zu lahmen. Eine akute Herzinsuffizienz geht häufig mit Atemnot, Herzgeräuschen und einer plötzlichen Verschlechterung des Allgemeinbefindens der Katze einher. Auch Erbrechen bei der Katze ist möglich. Bei einer akuten Herzschwäche kann es passieren, dass die Katze kollabiert.

Lesen Sie jetzt weiter in diesem Artikel:

Diesen Artikel teilen:

Anzeige

Anzeige

Aktuelle Stellenangebote
Newsletter abonnieren

Verpassen Sie keine Neuigkeiten mit unserem kostenlosen Newsletter!

Auszeichnungen
Gewinner Health Media Award 2016 - Kategorie Tiermedizin