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Gesäuge-Entzündung (Mastitis) bei der Katze

 

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© chalabala / Fotolia.comAnzeige

Definition:

Katze mit Welpen

Bei einer Gesäuge-Entzündung (Mastitis) ist das Gesäuge der Katze entzündet.Hier eine gesunde Katze mit Welpen. Foto: vetproduction

Was ist eine Gesäuge-Entzündung (Mastitis) bei der Katze?

Bei einer Gesäuge-Entzündung (Mastitis) ist das Gesäuge der Katze entzündet. In der Regel sind weibliche Katzen kurz nach der Geburt ihrer Jungen von einer solchen Entzündung betroffen. Diese geht meist auf eine bakterielle Infektion in den Milchgängen zurück.

Da die Bakterien bei einer Gesäuge-Entzündung auch auf die Welpen übergehen können, ist es in einigen Fällen sinnvoll, die Kätzchen von der Mutterkatze zu trennen. Dies entscheidet in der Regel der Tierarzt.

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Ursachen:

Was sind die Ursachen für eine Gesäuge-Entzündung (Mastitis) bei der Katze?

Eine Gesäuge-Entzündung (Mastitis) kommt am häufigsten bei Mutterkatzen in den ersten beiden Wochen der Säugeperiode vor. Die Ursache einer Gesäuge-Entzündung sind Bakterien wie Streptokokken, Staphylokokken oder E. coli. Vermutlich erleichtern kleine Verletzungen, die zum Beispiel durch die Krallen der Welpen beim Säugen entstehen, das Eindringen der Krankheitskeime in die Milchdrüse der Katze.

Vor allem, wenn mehrere Kätzchen eines Wurfes verstorben sind und die verbliebenen Welpen nicht die ganze Menge an produzierter Milch trinken können, staut sich diese in den Milchgängen des Milchdrüsen-Gewebes der Mutterkatze. Dort vermehren sich die Bakterien sehr schnell und es kommt schließlich zu einer Gesäuge-Entzündung. In der Regel sind nur ein, selten mehrere Gesäuge-Komplexe der Katze betroffen.

Symptome:

Wie äußert sich eine Gesäuge-Entzündung (Mastitis) bei der Katze?

Neben allgemeinen Krankheitszeichen wie Fieber und Abgeschlagenheit, weist eine geschwollene, heiße und gerötete Milchdrüse auf die Gesäuge-Entzündung (Mastitis) der Katze hin. Eine Gesäuge-Entzündung ist zudem sehr schmerzhaft, weswegen die Katze sich ungern und meist nur unter Abwehrbewegungen am Bauch berühren lassen. Sie stößt die Jungen von sich und lässt diese nicht saugen. Die hungrigen Welpen fangen an zu miauen und zu schreien, was ebenfalls ein Hinweis auf eine Gesäuge-Entzündung bei der Katze sein kann.

Zusätzlich leiden Mutterkatzen mit Gesäuge-Entzündung häufig unter Fieber und Appetitverlust, vielfach wirken sie apathisch. Als Komplikation einer Gesäuge-Entzündung kann sich Eiter in der Milchdrüse ansammeln – der Tierarzt spricht dann von einem Abszess. Ein solcher Abszess kann aufreißen, der Eiter fließt nach außen ab und es entsteht eine offene Wunde am Gesäuge der Katze. Bei einer eitrigen Gesäuge-Entzündung sieht die Milch vielfach verändert aus. Sie kann dickflüssig, gelblich oder blutig gefärbt sein. Die Gesäuge-Entzündung  ist – egal ob mit oder ohne Abszess bei der Katze – ein Notfall, und die Katze sollte möglichst rasch einem Tierarzt vorgestellt werden.

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