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Flöhe bei der Katze

 

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© chalabala / Fotolia.comAnzeige

Diagnose:

Wie werden Flöhe bei der Katze diagnostiziert?

Flöhe fallen bei der Katze meist dadurch auf, dass sich das befallene Tier häufig kratzt. Die genaue Floh-Diagnose stellt der Tierarzt, doch kann man bereits zu Hause das Fell der Katze näher untersuchen. Im Fall eines Flohbefalls erkennt man unter Umständen bereits mit bloßem Auge Flöhe, Flohkot und Eier bei der Katze. Um die Flöhe nachzuweisen, kann man das gescheitelte Fell oder wenig behaarte Stellen wie Kopf, Bauch oder die Schenkel-Innenseiten der Katze betrachten.

Auch entdeckt man bei Flöhen der Katze mitunter Hautwunden oder kahle Stellen sowie Flohbisse, die teilweise hintereinander angeordnet sind („Flohleiter“). Nach dem Kämmen der Katze bleiben im Kamm Flöhe, Flohkot und Eier hängen. Flohkot ist länglich, krümelig und hat eine dunkle, fast schwarze Farbe. Um ihn nachzuweisen, bringt man ihn auf weißes, saugfähiges Papier oder ein helles Tuch auf, welches man mit Wasser befeuchtet. Handelt es sich um Flohkot, nimmt die Substanz eine bräunlich-rote Farbe an. Die sichere Diagnose von Flöhen bei der Katze stellt der Tierarzt. Er kann außerdem mit einem Allergie-Test eine mögliche Allergie gegen Flöhe nachweisen.

Behandlung:

Wie können Flöhe bei der Katze behandelt werden?

Flöhe bei der Katze erfordern eine Behandlung, um mögliche Beschwerden bei der Katze zu lindern und eine weitere Verbreitung der Flöhe zu vermeiden. Um Flöhe dauerhaft zu entfernen, ist Geduld nötig. Kämmen der Katze mit einem feinen Kamm hilft bereits, einen Teil der Eier, Larven und Flöhe auszustreichen. Es sind zu diesem Zweck spezielle Flohkämme im Handel erhältlich.

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Der Tierarzt verschreibt außerdem Wirkstoffe, welche die Flöhe bei der Katze abtöten (Insektizide). Es gibt unterschiedlichste Wirksubstanzen, welche entweder vorwiegend die Flöhe oder deren Eier und Larven abtöten. Zur Behandlung des Flohbefalls stehen unterschiedliche Applikationsarten zur Verfügung. Sinnvoll bei der Behandlung von Flöhen bei der Katze ist außerdem, Schlafdecken der Katze und Ähnliches möglichst heiß zu waschen, gründlich Staub zu saugen und Stellen, wo sich die Katze häufig aufhält, mit speziellen Anti-Floh-Mitteln (Insektiziden) einzusprühen. Auch zwischenzeitiges Einfrieren von Katzen-Utensilien hilft bei Flohbefall.

Wenn die Katze Flöhe hat, ist es gleichzeitig sinnvoll, die Katze zu entwurmen, da Flöhe Gurkenkern-Bandwürmer übertragen können. Es empfiehlt sich, die Behandlung gegen Flöhe nach etwa vier Wochen zu wiederholen.

Prognose:

Wie ist die Prognose, wenn die Katze Flöhe hat?

Katzen mit Flohbefall haben meist eine gute Prognose. So lassen sich Flöhe wirkungsvoll mit Anti-Floh-Mitteln (Insektiziden) behandeln. Dabei sollte man darauf achten, möglichst auch Flöhe aus der Umgebung der Katze abzutöten, welche zu einer erneuten Ansteckung führen könnten.

Ist es durch häufiges Kratzen und/oder eine Flohspeichel-Allergie bei der Katze zu einer Hautentzündung (Dermatitis) gekommen, kann die Behandlung der Flöhe bei der Katze langwieriger sein. Wichtig ist, die Katze vom Tierarzt untersuchen zu lassen – dieser verordnet dann beispielsweise entzündungshemmende Mittel.

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