Anzeige

Anzeige

Zur Tiermediziner-Community Vets online

Anzeige


Mitmachen und gewinnen
Home » Tierkrankheiten » Katzenkrankheiten » Chlamydien bei der Katze

Chlamydien bei der Katze

 

Diesen Artikel teilen:

 

Lesen Sie in diesem Artikel:

Themen-Special:Juckreiz beim Hund

© chalabala / Fotolia.comAnzeige

Definition:

Abstrich

Ein Abstrich von der Bindehaut gibt Aufschluss über eine Infektion mit Clamydien bei Katzen. Foto: vetproduction

Was sind Chlamydien bei der Katze?

Chlamydien sind spezielle Krankheitserreger, die häufig bei Katzen, aber auch anderen Säugetieren und dem Menschen vorkommen. Es handelt sich bei Chlamydien um besonders kleine Bakterien, die in einigen Eigenschaften Viren ähneln. So befallen Chlamydien bevorzugt Zellen der Schleimhäute, um sich – wie für Viren typisch – im Zellinneren zu vermehren. Dort bleiben sie vom Abwehrsystem (Immunsystem) der Katze unerkannt.

Platzt eine infizierte Zelle auf, können sich die Chlamydien im Körper der Katze weiter ausbreiten. Chlamydien führen bei der Katze vor allem zu Bindehaut-Entzündungen, Katzenschnupfen und Atemwegsinfektionen wie Bronchitis.

Anzeige

Ursachen:

Was sind die Ursachen von Chlamydien bei der Katze?

Chlamydien-Infektionen bei der Katze (Chlamydia felis) werden durch direkten Kontakt von Tier zu Tier übertragen. Katzen stecken sich beispielsweise bei anderen Katzen durch Nasen- oder Augensekret an, etwa durch Körperkontakt oder durch das Niesen einer infizierten Katze. Mediziner sprechen dabei von einer „Schmierinfektion“ beziehungsweise „Tröpfcheninfektion“.

Chlamydien kommen bei Katzen, aber auch bei anderen Säugetieren und bei Menschen vor. Vor allem wildlebende Tiere sind häufig infiziert und stellen eine Ansteckungsgefahr dar. Man vermutet, dass bereits neugeborene Katzen angesteckt sein können, wobei die Chlamydien während der Geburt auf das Junge übergehen (perinatale Infektion).

Symptome:

Wie äußern sich Chlamydien bei der Katze?

Eine Infektion mit Chlamydien führt bei der Katze zu unterschiedlichen Symptomen. Typische Beschwerden bei infizierten Katzen sind häufig massive Bindehautentzündungen, etwas seltener auch Infektionen der Atemwege (z.B. Bronchitis). Auch beteiligen sich Chlamydien meist – zusammen mit anderen Erregern – am Katzenschnupfen. Tiermediziner sprechen bei Krankheitserregern, die zu Katzenschnupfen führen, auch vom Katzenschnupfen-Komplex (z.B. Herpes- und Calici-Viren und Bakterien wie Bordetellen oder Streptokokken). Auch können Chlamydien teilweise den Genitalbereich infizierter Katzen besiedeln.

Bleiben Sie immer auf dem Laufenden für das Wohl Ihres Tieres

Bei einer Bindehautentzündung der Katze durch Chlamydien schwillt die Bindehaut der Augen massiv an und ist stark gerötet. Zu Beginn sondern die Augen vermehrt wässrige, klare Tränenflüssigkeit ab, die sich schon nach kurzer Zeit in schleimig-eitrigen Augenausfluss bei der Katze wandelt. Sind auch die Atemwege der Katze von der Chlamydien-Infektion betroffen, stehen als Symptome Husten und teilweise auch eitriger Nasenausfluss im Vordergrund. Infizierte junge Katzen können durch eine Chlamydien-Infektion in ihrer Entwicklung gestört sein. Auch ist es möglich, dass betroffene Katzen apathisch wirken.

Lesen Sie jetzt weiter in diesem Artikel:

Diesen Artikel teilen:

Anzeige

Anzeige

© chalabala / Fotolia.comAnzeige

Mitmachen & GewinnenNeu Mitmachen und gewinnen
Aktuelle Stellenangebote
Newsletter abonnieren

Verpassen Sie keine Neuigkeiten mit unserem kostenlosen Newsletter!

Auszeichnungen
Gewinner Health Media Award 2016 - Kategorie Tiermedizin