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Vergiftungen beim Kaninchen

 

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© chalabala / Fotolia.comAnzeige

Definition:

Alpenveilchen

Kaninchen knabbern gerne an verschiedenen Gegenständen und sind daher ständig dem Risiko einer Vergiftung ausgesetzt. Foto: vetproduction

Was sind Vergiftungen beim Kaninchen?

Vergiftungen beim Kaninchen sind Gesundheitsprobleme durch Giftstoffe. Sie sind auf unterschiedlichen Wegen möglich. Manche Gifte wirken über die Haut oder Schleimhäute, andere über die Verdauung oder als Atemgifte. Stoffe, die für den Menschen harmlos sind, können dem Kaninchen bereits schaden. Auch ist eine Vergiftung immer eine Frage der Dosierung. So können etwa Medikamente bei zu hoher Dosierung für das Kaninchen zum Gift werden.

Vergiftungen beim Kaninchen kommen nicht sehr häufig vor, da Kaninchen wählerisch in ihrer Futterwahl sind. Dennoch knabbern Kaninchen gerne an verschiedenen Gegenständen und sind daher ständig dem Risiko einer Vergiftung ausgesetzt. Auch kann ein Kaninchen giftige Substanzen aus dem Fell aufnehmen, wenn es sich putzt. Bei Anzeichen einer Vergiftung ist es notwendig, umgehend mit dem Kaninchen den Tierarzt aufzusuchen.

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Ursachen:

Welche Ursachen haben Vergiftungen beim Kaninchen?

Es gibt viele Ursachen von Vergiftungen beim Kaninchen. Einige davon sind:

  • Schimmelpilze: Verschimmeltes Futter ist für Kaninchen ebenso giftig wie Heu, das mit Schimmelpilzen durchsetzt ist.
  • Giftpflanzen: Für das Kaninchen giftige Pflanzen sind zum Beispiel Oleander, Dieffenbachia und Heidekrautgewächse.
  • Schwermetalle: Eine Vergiftung ist zum Beispiel möglich, wenn das Kaninchen Farbe von Gegenständen abnagt.
  • Medikamente: Zu hoch dosierte Wirkstoffe oder Unverträglichkeiten können Ursachen von Vergiftungen beim Kaninchen sein.
  • Düngemittel, Unkrautvertilgungsmittel, Pflanzenschutzmittel, giftige Köder: Das Kaninchen verzehrt giftige Stoffe über belastetes Grünfutter oder beispielsweise Schneckenkorn oder Rattengift (zum Beispiel Cumarin-Vergiftung).
  • Reinigungsmittel, Duftstoffe: Das Kaninchen atmet die schädlichen Dämpfe ein oder knabbert an Gegenständen, die von den giftigen Stoffen benetzt sind.

Symptome:

Wie äußern sich Vergiftungen beim Kaninchen?

Vergiftungen zeigen sich beim Kaninchen durch verschiedene Symptome. Woran der Tierhalter bei seinem Kaninchen eine Vergiftung im einzelnen Fall erkennt, richtet sich nach dem jeweiligen Gift, welches das Kaninchen aufgenommen hat. Folgende und weitere Symptome können auf eine Vergiftung beim Kaninchen hindeuten:

Bei chronischen Vergiftungen, also wenn das Kaninchen über einen längeren Zeitraum kleine Mengen Gift aufnimmt, stellen sich die Symptome langsam ein. Möglich sind dann zum Beispiel Hautveränderungen, blasse (Blutarmut) oder eine Blaufärbung der Schleimhäute (Zyanose), Fressunlust und Abmagerung. Je nach Art der Vergiftung wirkt das Kaninchen meist krank und teilnahmslos, es verliert manchmal Fell (Haarausfall beim Kaninchen) oder zeigt weitere Symptome.

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