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Milben bei Kaninchen – Raubmilben (Cheyletiellose)

 

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Themen-Special:Juckreiz beim Hund

© chalabala / Fotolia.comAnzeige

Definition:

Augenuntersuchung Kaninchen

Um Milben bei Kaninchen (Raubmilben) festzustellen, benutzt der Tierarzt ein Vergrößerungsglas. Foto: vetproduction

Was sind Milben bei Kaninchen (Raubmilben)?

Milben bei Kaninchen (Raubmilben) sind Parasiten, die bei Kaninchen im Fell vorkommen können. Bei Raubmilben bei Kaninchen(Cheytiella parasitivorax) handelt es sich um Spinnentiere – Milben – von etwa einem halben Millimeter Größe. Die Milben siedeln auf der Haut und in der oberen Hautschicht von Kaninchen.

Milben bei Kaninchen (Raubmilben) kommen auch bei anderen Haustieren vor (zum Beispiel Hunden und Katzen). Sie können zu Hautproblemen und Haarausfall (Alopezie) beim Kaninchen führen oder auch ohne Symptome bleiben. Milben bei Kaninchen sind ansteckend; sie lässt sich mit bestimmten Wirkstoffen (Akariziden) behandeln.

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Ursachen:

Welche Ursachen haben Milben bei Kaninchen (Raubmilben)?

Probleme mit Milben bei Kaninchen (Raubmilben) können verschiedene Ursachen haben. Auslöser einer Cheyletiellose ist eine bestimmte Art von Milben, die auf der Haut von Kaninchen lebt und sich durch die obere Hautschicht gräbt. Die Milben bei Kaninchen ernähren sich dabei von Keratin, einem Bestandteil von Haut und Haaren, und von Gewebsflüssigkeit (Lymphe). Die Milben bei Kaninchen (Raubmilben) fressen außerdem andere (harmlose) Milbenarten, die häufig auf der Haut von gesunden Kaninchen vorkommen.

Milben bei Kaninchen (Raubmilben) sind Ursache von verschiedenen Beschwerden wie Schuppen oder weiteren Hautproblemen. Die Milben bei Kaninchen durchlaufen verschiedene Entwicklungsstadien (Larve, Nymphenstadien) vom Ei bis zum ausgewachsenen Tier. Geschlechtsreife Milben bei Kaninchen legen Eier ab, die sie einspinnen und kurz oberhalb der Haut an den Haarschaft kleben. Das Kaninchen steckt sich mit den Milben bei anderen Tieren an, etwa durch direkten Kontakt mit betroffenen Artgenossen. Besonders bei einer engen Tierhaltung (zum Beispiel in Zoohandlungen) stecken sich Kaninchen leicht mit den Milben an. Die Milben bei Kaninchen (Raubmilben) können in der Einstreu – also außerhalb des Wirts – mehrere Tage überleben.

Symptome:

Wie äußern sich Milben bei Kaninchen (Raubmilben)?

Milben bei Kaninchen (Raubmilben) erkennt man durch typische Symptome. Doch können die Milben bei Kaninchen auch unbemerkt auf der Haut siedeln, ohne dass das Tier Beschwerden zeigt. Oftmals treten erst Beschwerden auf, wenn die Tiere durch eine andere Erkrankung geschwächt sind. Die Milben bei Kaninchen führen zu einem mäßig starken Juckreiz. Im Fell sammeln sich vermehrt Schuppen an, die kleieartig verklebt sind (Grind). Bei starkem Milbenbefall kommt es oft zu unregelmäßigem Haarausfall beim Kaninchen , der teilweise an einen unvollständigen Haarwechsel erinnert. An den kahlen Stellen lässt sich die Haut des Kaninchens erkennen. Sie ist meist gerötet.

Die meisten Symptome der Milben bei Kaninchen (Raubmilben) zeigen sich an Nacken, Rücken und Schultern. Stecken sich Menschen beim Kaninchen oder bei anderen Haustieren mit Milben (Cheyletiellose) an, treten häufig juckende rötliche Flecken an den Armen und am Oberkörper auf. Doch klingen die Symptome schnell wieder ab, da der Mensch für die Raubmilben der Kaninchen einen Fehlwirt darstellt.

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