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Kokzidiose beim Kaninchen

 

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Definition:

Was ist eine Kokzidiose beim Kaninchen?

Die Kokzidiose ist eine bei Kaninchen häufig vorkommende Krankheit, die durch Parasiten verursacht wird (parasitäre Erkrankung). Symptome einer Kokzidiose sind unter anderem Apathie, Fressunlust, Verdauungsprobleme und Gewichtsverlust. Geschwächte oder gestresste Kaninchen sind besonders häufig von einer Kokzidiose betroffen.

Ursachen:

Was sind die Ursachen der Kokzidiose beim Kaninchen?

Ursache der Kokzidiose beim Kaninchen sind bestimmte Parasiten, sogenannte Kokzidien. Dabei handelt es sich um mikroskopisch kleine, einzellige Lebewesen. Es gibt neun verschiedene, für Kaninchen spezifische Kokzidien-Arten. Einige Parasiten befallen die Leber, andere den Darm der Kaninchen. Eine Darmkokzidiose tritt meist bei jungen Kaninchen im Alter von sechs bis acht Wochen auf, eine Leberkokzidiose vorwiegend bei älteren Tieren. Die Parasiten werden häufig von der Mutter auf die Jungtiere übertragen. Kaninchen können sich aber auch bei erkrankten Artgenossen mit Kokzidiose anstecken. Besonders Wildkaninchen sind häufig mit Kokzidien infiziert.

Viele Kaninchen tragen eine geringe Anzahl von Kokzidien in sich, ohne krank zu werden. Ein Umgebungswechsel oder Streitigkeiten in der Gruppe lösen bei Kaninchen Stress aus, und vermehrter Stress schwächt das Immunsystem der Tiere. Die Parasiten können sich stärker vermehren und dazu führen, dass das Kaninchen Symptome einer Kokzidiose entwickelt.

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Symptome:

Wie äußert sich eine Kokzidiose beim Kaninchen?

Welche Symptome bei einer Kokzidiose auftreten, richtet sich danach, ob die Leber oder der Darm des Kaninchens von den Kokzidien befallen ist. Ein leichter Kokzidien-Befall äußert sich dadurch, dass junge Kaninchen zu wenig Gewicht zunehmen und ältere Kaninchen an Gewicht verlieren.

Symptome einer Leberkokzidiose beim Kaninchen: Ein starker Befall mit Kokzidien kann die Leber des Kaninchens schädigen. Die Leber funktioniert dann nur eingeschränkt. Dies führt zu Beschwerden wie Fressunlust, Verstopfung oder einem aufgeblähten Bauch. Die betroffenen Kaninchen wirken apathisch und geschwächt.

Symptome einer Darmkokzidiose beim Kaninchen: Ein Kokzidien-Befall des Darms führt zu einer Entzündung der Darmschleimhaut. Die Nahrung kann nicht mehr richtig im Darm der Kaninchen verarbeitet werden. Die Folge sind Verdauungsstörungen, Durchfall, ungeformter Kot und ein aufgeblähter Bauch. Die Kaninchen wirken apathisch und fressen nicht ausreichend (Fressunlust). Durch den Durchfall können die Kaninchen in kurzer Zeit viel Flüssigkeit verlieren, was unbehandelt zur einer lebensbedrohlichen Austrocknung (Exsikkose) führen kann.

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