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Arthrose (Gelenkschwund) beim Kaninchen

 

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© chalabala / Fotolia.comAnzeige

Kaninchen beim Tierarzt

Eine Arthrose betrifft vor allem ältere Kaninchen. Foto: vetproduction

Definition:

Was ist Arthrose (Gelenkschwund) beim Kaninchen?

Eine Arthrose beim Kaninchen, im Volksmund Gelenkschwund genannt, ist eine Gelenkveränderung, die entsteht, wenn das Gelenk verschleißt oder durch andere Gelenkerkrankungen geschädigt wird. Die Gelenke nutzen sich durch das fortschreitende Alter des Tieres oder beispielsweise durch Gelenkentzündungen ab und ihre Oberfläche verändert sich. Der Tierarzt spricht von einer degenerativen Erkrankung.

Ein Kaninchen mit Arthrose leidet unter Schmerzen bei der Bewegung, häufig bewegen sich die Tiere weniger und laufen steifer. Typischerweise laufen sich Kaninchen mit einer Arthrose „ein“ – zumindest zum Beginn der Erkrankung. Somit fällt dem Besitzer auf, dass die Tiere sich nach längerer Ruhephase schwerfälliger bewegen, nach einiger Belastung laufen sie schon etwas flüssiger.

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Genau wie bei anderen Tierarten, beispielsweise dem Hund, führt die Arthrose zu einer dauerhaften Schädigung des Gelenks. Der Tierarzt behandelt das Kaninchen meist mit Schmerzmitteln und entzündungshemmenden Medikamenten. Viel Bewegung und ein moderates Gewicht unterstützen die Therapie.

Ursachen:

Was sind die Ursachen einer Arthrose (Gelenkschwund) beim Kaninchen?

Bei einer Arthrose beim Kaninchen verändert sich die Gelenkstruktur dauerhaft – der Gelenkknorpel, der die Knochenenden überzieht, ist angegriffen. Die Knochenenden liegen teilweise frei vor, was für das Kaninchen äußerst schmerzhaft ist. Der Knochen bildet zusätzliche Knochenvorsprünge (Exostosen), die je nach Größe auch auf Röntgenbildern zu erkennen sind und die das Gelenk zunehmend versteifen.

Die Ursachen, die einen solchen Gelenkschwund hervorrufen, sind vielfältig. Zum einen kommt es durch das Alter des Kaninchens zu einem normalen Knorpelabbau. Durch Fehlstellungen und Fehlbelastungen wird dieser Verschleiß an bestimmten Stellen im Gelenk verstärkt und führt hier zu einer Arthrose. Viele Kaninchen bewegen sich aufgrund von zu engen Haltungsbedingungen nicht ausreichend. Auch dies fördert einen Gelenkschwund, da die Muskeln geschwächt sind und Fehlbelastungen begünstigt werden. Übergewicht kann, ebenso wie die verminderte Bewegung, die Gelenke belasten und Arthrose hervorrufen.

Kaninchen, die an einer Arthritis (Gelenkentzündung) erkrankt waren, entwickeln manchmal im weiteren Verlauf eine Arthrose, weil die Entzündung das Gelenk geschädigt hat.

Symptome:

Wie äußert sich eine Arthrose (Gelenkschwund) beim Kaninchen?

Eine Arthrose beim Kaninchen tritt häufig bei älteren Tieren auf. Die Tiere haben Schmerzen, wenn sie sich bewegen. Kaninchen zeigen Schmerzen allerdings kaum; dem Besitzer kann auffallen, dass sie sich weniger bewegen und steif laufen. Vor allem nach einer Ruhephase sind die Symptome stärker. Nach längerer Bewegung laufen sich die Kaninchen häufig „ein“ und ihre Bewegungen wirken wieder fließender.

Auch kann eine Arthrose wetterabhängig stärkere Symptome hervorrufen. Gerade bei feuchtem und kühlem Wetter haben die Kaninchen mehr Schmerzen. Manche Kaninchen lecken sich vermehrt an den betroffenen Gelenken. Bei ausgeprägter Arthrose haben einige Kaninchen Schwierigkeiten, sich überhaupt zu bewegen.

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