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Zecken-Befall beim Hund

 

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Themen-Special:Juckreiz beim Hund

© chalabala / Fotolia.comAnzeige

Definition:

Hund mit Zeckenzange

Eine Zecke beim Hund entfernt man am Besten mit einer speziellen Zecken-Zange. Foto: vetproduction

Was ist ein Zecken-Befall beim Hund?

Zecken sind häufig vorkommende, wenige Millimeter große Parasiten, die teilweise auf einem Wirt und teilweise in der Natur leben. Die Tiere benötigen das Blut von Tieren, um sich weiterzuentwickeln. Ihren Wirt nehmen sie zum Beispiel anhand seiner Körperwärme oder seines Geruchs wahr. Für den Hund bedeutsam sind unter anderem der Gemeine Holzbock, die Braune Hundezecke und die Buntzecke.

Ein Zecken-Befall kann bei Hunden zu Hautproblemen führen. Da Zecken zudem häufig Träger verschiedener Krankheiten (z.B. Borreliose beim Hund, FSME) sind, die sie bei einem Biss möglicherweise an den Hund oder auch an seinen Besitzer weitergeben, sollten die Parasiten am besten innerhalb der ersten 24 Stunden nach dem Zecken-Biss entfernt werden. Zecken bevorzugen warmes und feuchtes Klima, weshalb sie in Deutschland vorwiegend im Frühling und Frühsommer sowie im Spätsommer und Herbst auftreten. Milde Winter führen aber dazu, dass sie das ganze Jahr über aktiv sind.

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Ursachen:

Was sind die Ursachen für einen Zecken-Befall beim Hund?

Zecken leben auf Tieren, an Grashalmen oder in Sträuchern. Sie gelangen auf den Hund, indem sie sich zum Beispiel von Sträuchern fallenlassen oder aber indem sie aktiv auf ihren Wirt klettern. Sie bewegen sich dann durch das Fell des Hundes, bis sie eine Stelle erreicht haben, wo sie leicht in die Haut beißen können (z.B. Hals).

Hat sich eine Zecke festgebissen, so verbleibt sie mehrere Tage auf dem Hund und saugt sich mit Blut voll. Dabei kann eine Zecke, je nach Menge des gesaugten Blutes und Zecken-Art, ihr Körpergewicht verhundertfachen (von ca. 0,04 auf 4 Gramm).

Symptome:

Wie äußert sich ein Zecken-Befall beim Hund?

Bei einem Zecken-Befall sind ein oder mehrere Zecken als dunkle Punkte auf der Haut des Hundes erkennbar. Die Zecken nehmen mit der Zeit deutlich an Umfang zu, bis sie vollgesogen sind und abfallen. Der Speichel der Zecken führt in einigen Fällen zu Rötungen oder Schwellungen der Haut. Manchmal bleibt der Kopf der Zecke beim Abfallen oder Entfernen des Parasiten in der Haut des Hundes stecken und führt zu knotigen Hautveränderungen.

Hat die Zecke über ihren Speichel weitere Erreger auf den Hund übertragen, kann es zu Folgeerkrankungen wie Borreliose, Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME) oder auch zur einer Babesiose (Hunde-Malaria) kommen. FSME führt unter Umständen zu schweren neurologischen Schäden (Lähmungen, Bewegungsstörungen) und zum Tod des Hundes. Bei einer Borreliose leidet der Hund möglicherweise unter Gelenkschmerzen und Lahmheit.

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