Anzeige

Anzeige

Leishmaniose beim Hund

 

Lesen Sie jetzt weiter in diesem Artikel:

Diagnose:

Wie wird eine Leishmaniose beim Hund diagnostiziert?

Eine zuverlässige Leishmaniose-Diagnose beim Hund kann nur ein Tierarzt stellen. Dieser erkundigt sich zunächst danach, ob der Hund mit ins Ausland (vor allem in südliche Urlaubsländer) genommen wurde. Zudem führt der Tierarzt eine körperliche Untersuchung durch, bei der er sich unter anderem die Beschaffenheit der Haut, der Haare und der Lymphknoten des Hundes ansieht.

Absichern lässt sich die Diagnose der Leishmaniose durch Labor-Untersuchungen. Dazu entnimmt der Tierarzt dem Hund Blutproben und Gewebeproben. Es ist zu beachten, dass auch Hunde, die noch keine Symptome zeigen, infiziert sein können (stumme Infektion). Auch, wenn die Leishmaniose noch nicht ausgebrochen ist, lassen sich bereits Antikörper im Blut des Hundes nachweisen.

Zur Absicherung der Leishmaniose-Diagnose kann ein direkter Erreger-Nachweis erfolgen. Hierbei werden die Leishmanien unter dem Mikroskop sichtbar gemacht und lassen sich somit identifizieren.

Behandlung:

Wie kann eine Leishmaniose beim Hund behandelt werden?

Die Therapie eines Hundes, der mit Leishmaniose infiziert ist, erfordert spezielle, vom Tierarzt verschriebene Medikamente (z.B. Allopurinol). Diese lindern die Symptome der Erkrankung.

Bei einer Leishmaniose ist häufig eine lebenslange Therapie des Hundes erforderlich.

Nimmt der Hund über einen längeren Zeitraum hinweg Allopurinol ein, treten häufig Nebenwirkungen wie ein Harnstein-Leiden (Urolithiasis) auf. Während der Behandlung mit diesem Wirkstoff ist daher eine proteinarme (eiweißarme) Diät für den Hund ratsam.

Prognose:

Anzeige

Wie ist die Prognose, wenn der Hund eine Leishmaniose hat?

Selten lässt sich eine Leishmaniose beim Hund vollständig heilen. Das Risiko von Rückfällen besteht auch nach einer erfolgreichen Behandlung des Hundes.

Wird die Leishmaniose nicht behandelt, sterben 90 Prozent der infizierten Hunde innerhalb der ersten zwölf Monate. Meist tritt der Tod infolge eines Nierenversagens (Niereninsuffizienz) ein.

 

Anzeige

Lesen Sie jetzt weiter in diesem Artikel:

Anzeige

Hunde im Wald

Magazin

So schützen Sie Ihren Hund vor Zecken und Co.

Wenn es so langsam warm wird und die Frühlingssonne nach draußen lädt, freuen wir uns auf einen entspannenden Waldspaziergang mit unserem Hund. Das Flanieren im Forst ist gesund, nicht nur … mehr »

Hund mit Halskragen

Magazin

Hundeversicherungen – Vorbeugen für den Ernstfall

Auch Hunde können Schäden anrichten oder krank werden. Für den Tierhalter kann das unter Umständen teuer werden. Mit einer Hundeversicherung haben Tierhalter jedoch die Möglichkeit, sich gegen unerwartet hohe Kosten … mehr »

Katze

Magazin

Haargenau: Die richtige Fellpflege für Hund und Katze

Das Fell von Haustieren ist viel mehr als nur eine Zierde: Es bildet die erste Abwehrfront gegen Wettereinflüsse, mechanische Schäden und Krankheitserreger. Zudem spielt es eine wichtige Rolle bei der … mehr »

Viele Tierärzte möchten eine eigene Praxis gründen. Es gibt aber auch noch andere Möglichkeiten, um sich selbstständig zu machen. Foto: vetproduction

Magazin

Der Traum von der eigenen Praxis: Worauf Tierärzte vor dem Schritt in die Selbstständigkeit achten sollten

Wer davon träumt, sich mit einer eigenen Praxis selbstständig zu machen und sein eigener Chef zu werden, sollte sich vorher genau überlegen, auf was er sich einlässt. Denn eine eigene … mehr »

Bildergalerien
Bildergalerien

Ultraschall bei der Katze
zur Galerie »

Bildergalerien

Fluoreszein-Test beim Hund
zur Galerie »

Bildergalerien

Giftpflanzen im Garten
zur Galerie »

Bildergalerien

Giftige Zimmerpflanzen
zur Galerie »

Bildergalerien

Aquatraining beim Hund
zur Galerie »

Bildergalerien

Kaninchen beim Tierarzt
zur Galerie »

Bildergalerien

Endoskopie beim Hund
zur Galerie »

Tierkrankheiten