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Fremdkörper im Verdauungstrakt beim Hund

 

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Hund beim Tierarzt

Sitzt ein Fremdkörper im Verdauungstrakt des Hundes, kann dieser mit einer Röntgenuntersuchung sichtbar gemacht werden. Foto: vetproduction

Definition:

Was ist ein Fremdkörper im Verdauungstrakt beim Hund?

Fremdkörper im Verdauungstrakt beim Hund kommen relativ häufig vor. Besonders junge Hunde mit ausgeprägtem Spieltrieb neigen dazu, kleinere bis mittelgroße Gegenstände beim Spiel herunterzuschlucken. Die geschluckten Fremdkörper können – je nach Größe – den Magen des Hundes meist noch passieren. Aufgrund seines geringeren Durchmessers bleiben Fremdkörper jedoch nicht selten im Dünndarm stecken und können dann zu einem teilweisen oder vollständigen mechanischen Verschluss des Darms (Darmverschluss, Ileus) führen. Dieser Zustand ist für den Hund lebensbedrohlich und erfordert eine möglichst rasche Behandlung durch den Tierarzt.

Ursachen:

Was sind die Ursachen für einen Fremdkörper im Verdauungstrakt beim Hund?

Die Ursache für einen Fremdkörper im Verdauungstrakt beim Hund sind häufig Gegenstände aus seiner Umgebung, wie kleine Spielzeuge, Stoffstücke und Schnüre sowie Steine, Obstkerne, Knochen- oder Holzstücke und Kastanien. In vielen Fällen sind es Welpen und Junghunde, die in ihrem ausgeprägten Spieltrieb und ihrer Unerfahrenheit derartige Fremdkörper herunterschlucken. Aber auch bei älteren Hunden kommen Fremdkörper im Verdauungstrakt gelegentlich vor.

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Symptome:

Wie äußert sich ein Fremdkörper im Verdauungstrakt beim Hund?

Entscheidend für die Symptome, die ein Fremdkörper im Verdauungstrakt beim Hund verursachen kann, ist vor allem seine Größe. Kleinere Fremdkörper mit glatter Oberfläche können in vielen Fällen Magen und Darm passieren und werden schließlich auf natürliche Weise wieder ausgeschieden. Sie verursachen dann nur wenige bis gar keine Symptome. Oft fallen sie dem Besitzer erst auf, wenn er den Fremdkörper im Kot des Hundes entdeckt.

Ist der Fremdkörper dagegen zu groß, um durch den Verdauungstrakt zu gelangen, können Probleme auftreten. Häufige Beschwerden sind dann anhaltendes Erbrechen sowie Bauchkrämpfe. Sitzt der Fremdkörper im oberen Bereich des Dünndarms, erbricht der Hund unmittelbar nachdem er getrunken oder gefressen hat. Oft fehlt jedoch jeglicher Appetit. Bei einem vollständigen Darmverschluss setzt der Hund keinen Kot mehr ab. Verschließt der Fremdkörper den Darm nur teilweise, kann auch Durchfall auftreten. Ist der Kot blutig oder schwarz gefärbt, deutet dies darauf hin, dass der Fremdkörper die Darmwand verletzt hat. Gelegentlich kann es auch zu Fieber kommen.

Besteht der Verdacht, dass ein Hund einen Fremdkörper verschluckt hat, sollte man in jedem Fall einen Tierarzt aufsuchen. Ein festsitzender Fremdkörper im Verdauungstrakt eines Hundes ist ein medizinischer Notfall und kann lebensbedrohlich sein.


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