Anzeige

Anzeige

Zum Portal für Tiermedizinische Fachangestellte TFA-Portal.de Zum Portal für Tierärzte und Tiermedizin-Studenten

Anzeige


Zum Portal für Tiermedizinische Fachangestellte TFA-Portal.de Zum Portal für Tierärzte und Tiermedizin-Studenten
Home » Therapie » Kastration des männlichen Kaninchens

Kastration des männlichen Kaninchens

 

Diesen Artikel teilen:

 

Lesen Sie in diesem Artikel:

Themen-Special:Juckreiz beim Hund

© chalabala / Fotolia.comAnzeige

Definition:

Kaninchen beim Tierarzt

Bei einer Kastration entfernt der Tierarzt die beiden Hoden in einer Operation. Foto: vetproduction

Was ist eine Kastration des männlichen Kaninchens?

Bei einer Kastration entfernt der Tierarzt die beiden Hoden (Keimdrüsen) des männlichen Kaninchens in einer Operation. Das Kaninchen ist nach der Kastration unwiderruflich unfruchtbar und kann keinen Nachwuchs mehr zeugen.

Nicht zu verwechseln ist die Kastration des männlichen Kaninchens mit der Sterilisation, bei welcher die Keimdrüsen erhalten bleiben. Bei der Sterilisation des männlichen Kaninchens werden nur die Samenleiter durchtrennt. Im Gegensatz zur häufig durchgeführten Kastration, findet eine Sterilisation bei Kaninchen so gut wie nie statt.

Anzeige

Durchführung:

Wie wird eine Kastration des männlichen Kaninchens durchgeführt?

Die Kastration des männlichen Kaninchens erfolgt in Vollnarkose und dauert in der Regel weniger als 60 Minuten. Im Gegensatz zu anderen Haustieren sollte ein Kaninchen vor der Narkose nicht hungern. Kaninchen haben ein etwas anderes Magen-Darm-System – den sogenannten Stopfdarm. Hier muss das Kaninchen stetig Nahrung aufnehmen, damit die Darmfunktion nicht eingeschränkt wird. Außerdem sind Kaninchen nicht in der Lage zu erbrechen und fangen nach der Operation schneller wieder an zu Fressen, wenn sie vorher nicht gehungert haben. Nach ein paar Stunden unter Beobachtung in der Tierarzt-Praxis oder Tierklinik kann man das Kaninchen meist wieder mit nach Hause nehmen, wo es zunächst warm, weich und sauber untergebracht werden sollte. Das Kaninchen kann direkt Zugang zu frischem Wasser und Futter haben.

Um zu verhindern, dass es sich an der Wunde leckt (Gefahr der Wundinfektion), sollte das kastrierte Kaninchen eine Halskrause tragen und bekommt vom Tierarzt zusätzlich eine Spritze mit einem Antibiotikum. Nach zwei bis drei Tagen muss es zur Nachkontrolle zum Tierarzt, und nach etwa zehn Tagen werden die Fäden gezogen. Das Kaninchen erholt sich meist schnell innerhalb weniger Tage. Ist das Kaninchen zum Zeitpunkt der Kastration bereits geschlechtsreif, bleibt das Tier nach dem Eingriff noch etwa zwei Wochen zeugungsfähig.

Diesen Artikel teilen:

Anzeige

Anzeige

Aktuelle Umfrage
Empfinden Sie die Tierarztkosten als zu hoch?
Aktuelle Stellenangebote
Newsletter abonnieren

Verpassen Sie keine Neuigkeiten mit unserem kostenlosen Newsletter!

Auszeichnungen
Gewinner Health Media Award 2016 - Kategorie Tiermedizin