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Home » Sprechstunde » Hund » Verhungernder Hund mit Nierenleiden – Wie kann man ihn aufpäppeln?
Sprechstunde

Verhungernder Hund mit Nierenleiden – Wie kann man ihn aufpäppeln?

Frage von Ana in am Mittwoch, 25. April 2012

Hallo liebes Team!

ich habe ein großes Problem mit unserem Hund:
Sie frisst nichts mehr, jetzt schon seit etwa vier Wochen. Vorher hat sie immer weniger gefressen und immer weiter abgenommen.
Das Problem ist, dass sie alt (fast 15) und stark nierenkrank ist. Wenn überheupt will sie aber nur Proteine fressen, was nicht geht. gebratenes Fett, Reis, „Nierenfutter“ – das will sie alles nicht. Inzwischen bekommt sie fast jeden Tag eine Infusion (das sind aber nur Vitamine und Elektrolyte, keinerlei Kalorien) und eine Paste (Calo-Pet) aus einer Tube, die sie vom Finger ableckt und Reconvales Tonicum (zur Appetitanregung). Aber zunehmen tut sie nicht, dafür leckt sich nicht genug von der Paste, wir sind schon froh, wenn sie nicht noch weiter an Gewicht verliert (sie ist richtig dünn!!!).
Leider gibt es wohl keine Infusionen, die ihr Nährstoffe zuführen würden. Deshalb haben wir ihr Traubenzuckerlösung gegeben – mit dem Effekt, dass sie jetzt auch noch Durchfall bekommen hat, dabei darf sie wirklich kein Gramm mehr verlieren! Ich mache mir große Sorgen, dass sie uns verhungert! Gibt es irgendeine Möglichkeit, den Hund wieder aufzupäppeln und dabei die Nierenerkrankung zu beachten (ihre Werte sind wirklich schlecht, wenn wir das nicht beachten, bekommt sie ein NIerenversagen)? Und wie kann man den Durchfall schnell wieder aufhalten?
Bitte, bitte helfen Sie mir schnell!
Beste Grüße,

Ana

Fragen zum gleichen Thema finden: Ernährung Futter Nierenfunktionsstörung

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Antworten
Antwort von Redaktion Tiermedizinportal am Donnerstag, 26. April 2012
Hallo Ania, Du hast bereits sehr viel versucht und unternommen, damit es Deinem Hund wieder besser geht. Auch medikamentös scheint Dein Hund schon vom Tierarzt versorgt worden zu sein. Falls nicht, solltest Du nochmal Rücksprache zur aktuellen Situation mit Deinem Tierarzt halten! Wenn es jedoch nicht mehr weiter geht und der Hund immer mehr abbaut, solltest Du gemeinsam mit Deinem Tierarzt über eine mögliche Erlösung des Tieres nachdenken − auch wenn Abschied nehmen immer sehr schwer ist. Wir wünschen Dir und Deinem Hund viel Kraft!
Antwort von Ivy am Samstag, 28. April 2012
hallo ana,wie es sich liest, möchte dein hund unbedingt proteine zu sich nehmen. wieso geht das aber nicht? inzwischen gibt es wohl studien, die widerlegen, dass proteinreiche ernährung noch mehr schädigt. dazu findet sich zb auch ein artikel von kenneth c bovee mit namen "mythology of protein restriction for dogs with reduced renal function". und bevor der hund verhungert oder eingeschläfert wird, würde ich es mit proteinen versuchen. versuchs erstmal mit flohsamenschleim und dann mit hochwertigen proteinen wie zb rohes putenfleisch oder zu anfang hühnerbrühe mit fleisch. und verabreiche öfters sanfte bauch- und nierenmassagen. und was auch einen durchschlagenden erfolg haben soll, ist die suc-therapie (solidago ubichinon coenzym von heel). ich wünsche dir viel glück!!
Antwort von Ana am Samstag, 28. April 2012
Hallo Ivy, ich würde es gerne mal mit der suc-therapie versuchen, aber ich höre davon zum ersten Mal. Wo kann ich das kaufen und wie erfahre ich, wie genau ich das anwenden muss und in welcher Dosierung? Am besten ja bestimmt auch mit dem Tierarzt besprechen, oder? Danke!
Antwort von BlackIvy am Samstag, 28. April 2012
hallo ana,die drei mittel (S=Solidago, U=Ubichinon, C=Coenzym) als "ad us vet" von der firma heel bekommst du normalerweise in der apotheke. zur anwendung kannst du bei heel selbst nachfragen oder evtl auch beim tierarzt, sofern er davon auch überzeugt ist und das anwendet. wenn du im internet nach "suc heel" suchst, findest du auch einiges darüber, u.a. auch erfahrungen von tierbesitzern. sind da zwar meistens katzen, aber das kann auch analog auf hunde angewandt werden.
Antwort von Ana am Samstag, 28. April 2012
Hallo. Leider ist es nicht so leicht, am Wochenende Auskünfte zu bekommen. Unser TA kennt sich mit SUC nicht aus, bei heel ist nur ein AB dran... Ich habe mal in der Apotheke gefragt, aber die konnten zur Dosierung auch nur ungefähr was sagen. Ich habe jetzt gelesen, dass einuge Tiere von SUC Durchfall bekommen haben, was sich unser Hund bei dem Gewicht nicht erlauben kann (Normalgewicht waren 17kg, jetzt wiegt sie noch 11,8!!!). Im Moment muss sie 1-2 täglich übergeben, was mindestens genauso schlimm ist wie Durchfall. Deshalb meine Frage: kann ich mit SUC ihren Zustand unter Umständen verschlimmern? Es ist keine "Luft" da, um das auszuprobieren. Bekommt sie diese Mittel oral oder gespritzt? Oder gibt es Tierärzte, die sich mit dieser Therapie auskennen und gut sind in Berlin? Für schnelle Antworten bin ich sehr dankbar! Ana
Antwort von BlackIvy am Samstag, 28. April 2012
hallo. das ist schade, dass dir niemand auskunft erteilen konnte. ich denke, man kann es nicht vorhersagen, wie dein hund reagiert. jeder vetrtägt medikamente ja anders. ich kann dir leider keinen tierarzt in berlin empfehlen, der sich damit auskennt (bin aus dem süden). ich würde dir aber auch mal einen tierheilpraktiker empfehlen. da kenn ich eine in berlin (aber keine ahnung, ob sie suc kennt). sie kennt sich aber auch mit der ernährung bei cni usw aus. mit homöopathie kann ja auch so einiges getan werden. such einfach mal nach "berlin tierhomöopathie", da erscheint sie als erstes. aber ich weiß ja nicht, ob das was für dich ist. aber kann auch eine gute unterstützung zusammen mit dem tierarzt sein.
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