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Sprechstunde

Tumor beim Hund – Sorge um geschwollenen Bauch

Frage von stepmard in am Mittwoch, 21. März 2012

Bei meinem Hund wurde vor ca. 1 Jahr eine Tumorerkrankung festgestellt. Das „Gekröse“ soll sich zwischen dem Darm befinden. Dies wurde bei der Operation, die der Hund erhalten hat, festgestellt worden sein. Die Aussage der Tierärztin war, dass der Hund nur noch 3 -4 Wochen zu leben hat. Mittlerweile ist über ein Jahr vergangen, aber der Hund wird immer dicker. Schmerzen hat er keine zu haben und Hunger und Verdauung sind sehr gut. Allerdings macht mir das aufschwellen des Bauchraumes immer mehr Sorgen. Da ich Frührentner bin, kann ich mir nicht immer den Besuch eines Tierarztes leisten. Der Hund bekommt Kortison und Tabletten zur Entwässerung. Ich weiß nicht mehr was ich noch machen soll. Bitte um Hilfe.

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Antwort
Antwort von Redaktion Tiermedizinportal am Freitag, 23. März 2012
Hallo Stapmard, das mit dem Tumor ist natürlich sehr tragisch und auch verständlich, wenn man sich nicht immer einen Gang zum Tierarzt leisten kann. Man kann auch niemanden dazu zwingen. Dennoch solltest Du genau auf Schmerzzeichen Deines Hundes achten. Wenn es sich wirklich um einen Tumor handelt, der den Hund so "dick macht", dann kann es auch plötzlich sehr schnell gehen, wenn Organe und Gefäße in Mitleidenschaft gezogen werden. Erspare Deinem Hund auf jeden Fall weiteres Leid, wenn es ihm schlecht geht. Natürlich kann auch das Kortison, je nach Dosis, den Hund dick machen bzw. aufschwemmen. Das kennt man ja vom Menschen auch, wenn man hochdosiertes Kortison nimmt, dass man dann auseinandergeht. Da helfen auch die entwässernden Tabletten nicht immer. Selber kannst Du nicht viel mehr machen, als darauf Acht zu geben, dass es ihm weiterhin gut geht. Ansonsten solltest Du wirklich einen Tierarzt aufsuchen, der nochmal die Situation abklärt und den Tumor begutachtet, um dann weitere Entscheidungsmöglichkeiten zu nennen. Alles Gute!
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