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Sprechstunde

Lähmung beim Kaninchen – wie kann ich helfen?

Frage von Anastasia in am Mittwoch, 13. Juni 2012

Emma ist ein ca. 3 Jahre altes Kaninchen, recht klein und untergewichtig. Außerdem hat sie Milben. In den letzten Wochen ist sie immer weniger draußen rum gelaufen. Sie durfte nämlich oft unter Aufsicht im Garten laufen. Jetzt waren wir vor zwei Tagen bei ihrem Züchter. Der hat gemeint, sie hat eine Lähmung und würde nicht mehr lange leben. Er versorgt sie noch so lange sie lebt. Nach einem Anruf sagte er sie lebe noch aber sie leidet. Er wollte sie schon töten, hat dass aber ohne meine Zustimmung nicht tun wollen. Meine Frage nun:
Kann ich Emma noch helfen, oder muss sie sterben?

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7
Antworten
Antwort von Redaktion Tiermedizinportal am Mittwoch, 13. Juni 2012
Hallo Anastasia, du beschreibst den Zustand Deines Kaninchen leider nur sehr vage und es stellen sich viele Fragen: Wie ist das Allgemeinbefinden des Tieres momentan – frisst es und trinkt es noch regelmäßig? Wurden die Milben inzwischen behandelt? Und was sind die Ursachen für die Lähmung? Im Falle Deines Kaninchens ist ein Züchter nicht der richtige Ansprechpartner, er kann Dein Tier im Krankheitsfall nicht medizinisch versorgen. Du solltest deshalb dringend einen Tierarzt aufsuchen. Er kann durch weitere Untersuchungen feststellen, in welchem Zustand sich Dein Kaninchen befindet, eine angemessene Therapie einleiten und auch besser einschätzen, wie die Heilungschancen stehen. Wir wünschen dir und Emma alles Gute!
Antwort von andrea am Montag, 18. Juni 2012
Hallo Anastasia, wie geht es denn nun deinem Kaninchen? Hat es die erkrankungen vielleicht doch überstanden? Wir stehen nämlich gerade vor einem ähnlichen Problem mit unserem Hoppel. LG, Andrea
Antwort von Anastasia am Mittwoch, 20. Juni 2012
Wir waren mit Emma am Donnerstag (14. 06.) beim Tierarzt. Wir waren beim Züchter und haben Emma geholt. Der Tierarzt ( den weder ich noch Emma kannten) hat gesagt, sie hätte geringe Chancen. Er hat ihr dann zwei Spritzen gegeben und gesagt, falls sie es tatsächlich überleben sollte, müsste man auch die Milben behandeln, hat aber noch nichts getan. Er gab uns noch den Rat, wir sollen ihr täglich den Hintern waschen, damit keine Fliege auf die Idee kommt, sie könne dort ihre Eier hinlegen. Das haben wir dann auch gemacht. Emma wirkte die letzten Tage munterer und hat viel gefressen und auch normal getrunken. Das kam auch alles wie es sollte hinten raus. Sie hat schon auf irgendeine Weise den Korb einmal verlassen, kann aber noch nicht laufen und kippt manchmal um. Das Problem ist, dass der Züchter ja meinte, sie sterbe gleich und uns ein "Ersatzkaninchen" gegeben hat. Das ist ein unkastrierter Rammler. Wir halten die beiden momentan getrennt. Wir waren am Montag nochmal beim Tierarzt. Er hat ihr wieder zwei Spritzen gegeben. Diesmal haben wir gefragt, was das für welche sind. Er meinte das eine ist ein VitaminB-Komplex und das andere ein Entzündungshemmer. Woher die Lähmung kommt, weiß auch er nicht. Er hat auch gemeint, es ist unwahrscheinlich, dass Emma die Milben von den Hühnern hat. Wie kann ich meiner Emma noch helfen?
Antwort von Gast am Mittwoch, 27. Juni 2012
Hallo Anastasia ! Eine befreundete Tierheilpraktikerin hat zur Zeit ein querschnittgelähmtes Kaninchen in Behandlung. Innerhalb einer Woche hat sich der Zustand der Kleinen schon etwas gebessert. Die Behandlung erfolgt u.a. mit : Magnetfeldtherapie, Lasertherapie, Ultraschalltherapie und Homöopathie. Schau doch mal in deiner Umgebung, ob es dort eine Tierheilpraktikerin gibt, die diese Behandlungsmethoden ebenfalls anwendet. Es wäre einen Versuch wert !
Antwort von Anastasia am Mittwoch, 27. Juni 2012
Hallo Gast, wir haben eine homöopathisch interessierte Bekandte. Die hat schon vor mehreren Tagen gemeint, wir sollen es mit Ledum versuchen. Das haben wir gemacht und Emma kann jetzt schon wieder ein paar Schritte laufen. Danach fällt sie aber wieder um und ich muss ihr manchmal hochhelfen. Kann mir jemand erklären was Magnetfeldtherapie, Lasertherapie und Ultraschalltherapie sind und wie viel so was kostet und wo man Addressen herbekommt wer das macht?
Antwort von Margit am Dienstag, 10. Juli 2012
Guten Morgen Anastasia, die Symptome weisen auf Encephalitozoon Cuniculi hin. Das ist ein einzelliger Erreger, der die inneren Organe und das zentrale Nervensystem des Kaninchens befällt. Diese Erkrankung ist durchaus behandelbar. Dein Kaninchen sollte täglich Panacur, Vitamin B-Komplex von Ratiopharm, Antibiotikum und bei gesunden Nieren (Blutwerte testen lassen) auch Prednisolon bekommen. Die Behandlung erstreckt sich über insgesamt 6 Wochen Panacur, 6 Wochen Vitamin B-Komplex und 14 Tage Antibiotikum. Die Dauer der Cortison-Gabe entscheidet dein Tierarzt. Und nun musst du Geduld haben. Auch wenn es etwas dauert oder auch vereinzelt Lähmungen zurück bleiben sollten, wird dein Kaninchen sich damit wunderbar arrangieren lernen. Liebe Grüße Margit
Antwort von Anastasia am Montag, 30. Juli 2012
Danke für eure Hilfe, mit den 4 Spritzen vom Tierarzt und einer homöopathischen Behandlung geht es meiner Emma schon viel besser. Sie hoppelt fast normal und scheint recht zufrieden damit.
Antwort von Lange am Sonntag, 7. April 2013
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