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Sprechstunde

Kaninchenweibchen kastriert und zupft trotzdem Fell

Frage von Suse in am Dienstag, 20. November 2012

Hallo,
meine Kaninchendame ist seit gut 2 Monaten eine Dauerbaustelle.
Es fing damit an, dass sie sich die Zunge nachts ziemlich schlimm aufgeschlitzt hatte. Wir sind zum Tierarzt und der hat ihr den Backenzahn abgeknippst, Schmerzmittel gegeben und gesagt, dass es nach einigen Tagen wieder besser werden würde.
Einige Tage vergingen und Flocke konnte immer weniger futtern. Ich dann in die Tierklinik. Röntgenbilder angefertigt. Angeblich keinen Eiterherd zufinden. Allerdings sind 2 ihrer Backenzähne fast durch den Unterkieferknochen durchgedrückt, was man beobachten könnte. Ich wieder nach Hause.
Einen Tag später konnte sie schon kein Heu mehr beißen. Es fiel ihr einfach wieder aus dem Mund. Wieder in die Tierklinik. Erneutes Röntgenbild wieder kein Befund. Diesmal blieb sie da. Da ich genau an dem Wochenende aufgrund meiner Arbeit unterwegs war und sie nicht hätte päppeln können. AM Montag darauf kam die Die Ärztin aus dem Uhrlaub wieder, die quasi die Zahnärztin der Tierklinik ist. 3. Röntgenbild. Befund, unter Flockes linkem unterem Schneidezhan hat sich ein Eiterherd gebildet, weshalb sie nicht essen kann. 1. Antbi 10 Tage hilft nichts, 2. Antibi 10 Tage hilft nichts. 3. Antibi + Flocke fortan wieder in der Tierklinik, damit täglich das Mäulchen gereinigt wird o.ä. Das 3. fängt an zu helfen aber nicht wirklich gut. Dann wird ein Abstrich gemacht und eingeshcikt worauf wir 10 Tage warten mussten. Weil diese Bakterien sich ohne Sauerstoff entwickeln müssen und das dauert seine Zeit. Dann das Ergebnis, es gibt ein neues Antibiotikum, aber das ist für Kaninchen sehr schlecht verträglich und führt oft zum Tod. Jetz soll der Eiterherd gespült werden, dabei stellen sie fest dass der Zahn mittlerweile schon so locker ist, dass der Tierarzt den Zahn einfach mit seinen Fingern langsam herausziehen konnte. Da nun direkt vor Ort täglich Spülungen gemacht werden können, kommt das 3. Antibi auch richtig an und es wird endlich besser. Mittlerweile hat aber Flocke schon ein neues Problem und zwar rötlicher Urin. Dessen Ursache nicht gefunden wird.
Dann hab ich Flocke nach Hause geholt. 4 Tage später wird das Tier superscheinschwanger. Sie hatte das ganze letzte Jahr schon oft damit ein Problem, aber wir hatten uns noch nicht getraut die Kastration durchzuführen. Und nun wollten wir eigentlich erstaml ein paar Wochen warten, damit sie sich erholen kann und vorallem wieder an Gewicht zunehmen kann. Gut dieser Plan war mit der superscheinschwangerschaft nun zerstört und das Tier wurde gleich an dem Montag darauf- vor 8 Tagen – kastriert- auch alles gut gegangen und man konnte auch endlich nachweisen dass es kein Blut im Urin ist, sondern das mit dem Calcium zusammenhängt. Jetzt rupft sie sich aber immer noch etwas Fell raus, zwar kein Vergleich von vor 11 Tagen, aber so langsam werde ich paranoid.

Nun also finally meine Frage:
Kann das sein, dass die Resthormone im Körper dies verursachen? Sie hatte auch schon mit Pilzen zu tun, aber 1. Ist sie dagegen geimpft und 2. hat sie sich damals auch kein Fell rausgerupft sondern ist sich nur ständig da hinten rangeganegn ruckartig. Wen ich in dem nächsten Monat einen Tierarzt sehe, dann werde ich vermutlich wahnsinnig und mein Tierarzt mit Sicherheit auch. Flocke ist schon so eine Art Maskottchen der Tierklinik geworden. Der kleine Pechvogel.

Bitte antworte mit jemand!!!!!!

Alles Liebe, Suse

Fragen zum gleichen Thema finden: Gebärmutter Kastration Keimdrüsen Nachwuchs Operation Sterilisation unfruchtbar

1
Antwort
Antwort von Redaktion Tiermedizinportal am Mittwoch, 12. Dezember 2012
Hallo Suse,Fellrupfen kann bei Kaninchen viele Ursachen haben. Dazu gehören Langeweile, Haltungs- oder Fütterungsfehler (Rohfasermangel) aber auch Hauterkrankungen. Wenn sich das Fellrupfen bei Deinem Kaninchen nicht legt, solltest Du trotz der langwierigen Vorgeschichte nochmals Deinen Tierarzt aufsuchen.Wir wünschen Dir und Deinem Kaninchen alles Gute!Dein Tiermedizinportal-Team
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