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Sprechstunde

Hepatitis beim Hund – was war die Ursache?

Frage von helmut-1 in am Montag, 6. Mai 2013

Ein Mischlingsrüde, ca. 6 Jahre alt, bekam im Herbst l.J. Bauchwassersucht. Natürlich kann die Ursache von Herz bis Leber etc. liegen. Anfangs mit Entwässerungs-Tabletten behandelt, den Rat des Tierarztes befolgt, kein rohes Schweinefleisch zu geben, – nach ca. 4 Wochen war der Bauch wieder normal, – in etwa zu Beginn der kalten Jahreszeit. Das Tier völlig normal und aktiv. Ohne Tabletten.
Im Frühjahr, als es wärmer wurde, begann es urplötzlich von Neuem. Nachdem zwei Wochen behandlung mit Entwässerungstabletten nichts gebracht haben, – Blutuntersuchung: Hepatitis. Wir begannen mit der Behandlung, das Tier wurde immer schwächer, nach ein paar Tagen wars vorbei. Obduktion: Leber stark durch Hepatitis geschädigt, neben Wasser auch Eiter im Bauch. Die anderen Organe – optisch – ohne Befund.
Der Hund wurde – zusammen mit allen anderen – letztes Jahr mit einer Kombi geimpft, da war auch Hepatitis dabei.
Frage: gibt es eine Erklärung zum Krankheitsverlauf sowie zur Infektion trotz Impfung?
Ein Jahr davor habe ich auf ähnliche Art einen Schäfer verloren, der Kontakt zu dem Mischling hatte. Alle anderen aber sind kerngesund.
Kann es sein, daß in der Kältephase (die Hunde leben alle draußen) die Infektion etwas eingedämmt wurde?
Gibt es Möglichkeiten (bewußt durchgeführt), die den Impfeffekt aushebeln können?
Ich frage deshalb so eigenartig, weil es nicht der erste Hund ist, der mir vergiftet wurde. Es handelt sich um Wachhunde auf einem Lagerplatz, wobei jeder Hund seinen Wachbereich hat. Beide betroffenen Hunde befinden sich im Zaunbereich neben der Straße, wo man leicht etwas über den Zaun werfen kann, da dieser Bereich nicht durch die Kamera eingesehen wird.

Fragen zum gleichen Thema finden: Entzündung Hepatitis Hund Hunde Leber

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Antwort von Redaktion Tiermedizinportal am Mittwoch, 8. Mai 2013
Hallo Helmut-1,eine Hepatitis kann beim Hund verschiedene Ursachen haben. Geimpft werden kann jedoch nur gegen die Leberentzündung, die durch Viren ausgelöst wird. Da sich auch Eiter im Bauchraum befand, hat sich wahrscheinlich auch eine Bauchfellentzündung entwickelt. Diese entsteht allerdings eher, wenn Bakterien an dem Geschehen beteiligt sind. Was der eigentliche Auslöser der Erkrankung war, lässt sich schwer sagen. Vielleicht besprichst Du nochmal den Sektionsbericht mit Deinem Tierarzt.Alles Gute wünscht DirDein Tiermedizinportal-Team
Antwort von helmut-1 am Mittwoch, 8. Mai 2013
Vielen Dank für die Antwort. Bitte um Verständnis, wenn ich nachhake. Dazu kommt, daß ich in Siebenbürgen lebe, wo die veterinärmedizinischen Möglichkeiten bei weitem nicht so entwickelt sind. Das bedeutet, daß ich mit drei Tierärzten zusammenarbeite, - ich habe auch bereits drei verschiedene Meinungen, neben dem berühmten Achselzucken. Deswegen meine Fragen: - "Hepatitis kann verschiedene Ursachen haben". Schön. Geimpft war er. Was kommt dann als Ursache noch in Frage (im allgemeinen)? - "...wenn Bakterien beteiligt sind....". Heißt das, es gibt auch eine bakterielle Hepatitis? In der Literatur habe ich nichts gefunden. - nachdem zwei der drei Tierärzte der Meinung sind, daß bereits im Herbst die Krankheit begonnen hat (wie bereits beschrieben), gibt es wenigstens eine theoretische Erklärung dafür? Kann es sein, daß sich so eine Krankheit über Winter "auf Eis legt"? - an die Stelle, wo der Hund war, kommt nun ein anderer. Natürlich habe ich alles mit doppelter Dosis desinfiziert. Da meine Hunde regelmäßigen Auslauf haben und alle miteinander auch Schnauzenkontakt haben, besteht die Gefahr, daß trotz Impfung wieder sich ein Hund ansteckt? Gibt es Erreger, die im Körper eines Hundes "unsichtbar" in latenter Weise existieren und diesen als Wirt selbst nicht attackieren, jedoch andere gefährden können? Versteht bitte meine Fragerei, - das ist nun der zweite Hund, den ich mit Fragezeichen verliere. Ich möchte soviel wie möglich die Zusammenhänge kennen. Vielleicht habt Ihr einen Tip zu einer speziellen Literatur. Die sog. Obduktion kann nur optisch erfolgen, - eine Laboruntersuchung der Organe ist bei uns evtl. 150 km weiter möglich, aber ohne Gewähr auf sichere Antwort. Danke!
Antwort von helmut-1 am Sonntag, 12. Mai 2013
Eine Frage: Kann ich vielleicht noch mit einer dezidierten Antwort rechnen? Klar habe ich dafür Verständnis, daß man bei einem Portal, das nichts kostet, nicht mir besonders hochwertigen Antworten rechnen kann. Aber das, was ich bis jetzt gehört habe, ist für mich wenig hilfreich. Zumindest einen Hinweis auf eine bestimmte Literaturquelle hätte ich erwartet. Danke im voraus!
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