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Home » Sprechstunde » Hund » Epileptische Anfälle beim Hund – was ist die Ursache?
Sprechstunde

Epileptische Anfälle beim Hund – was ist die Ursache?

Frage von hundenase in am Donnerstag, 2. Mai 2013

Hallo,
ich bin neu hier und war noch nie in einem Forum. Da ich im Netz keine Antworten auf meine Fragen finde, dachte ich ich probier es mal so, da wir ziemlich verzweifelt sind.
Wir haben einen 2 jaehrigen kastrierten Border-Collie-Labrador-mix. Er wurde vor Ca. Einem dreiviertel Jahr nun kastriert.
Seit dem welpenalter war er eigentlich immer gesund und hatte nie irgendwelche Probleme, bis auf, dass er noch nie ein besonders guter Esser war. Anfang Februar hatte er dann zum ersten mal einen Anfall, Ca. 5 Wochen spaeter wieder.
Heute Nacht hatte er nun zum 3. Mal einen Anfall. Nach dem ersten mal waren wir natuerlich sehr geschockt und hatten die Vermutung, dass es vielleicht an leckerlis lag, die er kurze Zeit vorher bekommen hatte, beim zweiten mal bekam er leider, wie wir spaeter erfuhren, die selben leckerlis. Beim 3 Anfall bekam er diese vorher nicht. Somit vermuten wir nun, dass etwas anderes dahinter steckt.
Alle Anfälle verliefen bisher so:
Ca. 1-2 Tage vor dem Anfall verweigert er sein Futter ( beim letzten mal sogar leckerlis)
Am Tag des anfalls ist er schon vorher sehr ruhig und schlaeft viel, kurze Zeit vor dem Anfall hat er leichte Wsensveraenderungen ( z.b. Ist er aengstlich, was er sonst nicht ist).
Dann uebergibt er sich und laeft panisch zur Haustür.(gottseidank war er/wir bisher immer zu Hause)
Dann faengt er an sich zu verkrampfen ( es sieht aus als wuerde er nach hinten gezogen werden) und kippt auf die Seite. Er verkrampft seinen ganzen Koerper, der Schwanz rollt sich dabei zum Ruecken hin auf, strampelt mit den Beinen. Das ganze hat bisher immer Ca. Eine Minute gedauert. Dann liegt er noch eine Weile in der Position, bis er zu sich kommt, dannach ist er desorientiert und laeuft durch die Wohnung. Waehrend dem Anfall waren wir natuerlich immer an seiner Seite und haben versucht ihm ruhig zu zureden, ich glaube, dass hat ihm auch geholfen. Bis er sich wieder richtig beruhigt hat, dauert es mehrere Tage. Nach den ersten beiden malen hatte er dannach tierischen Hunger. Dieses mal ist es nicht so,… Wir mussten ihn am naechsten Tag mit kaese bestechen, damit er ueberhaupt etwas zu sich nimmt.
Nach dem ersten mal sind wir auch zum Tierarzt, der meinte abwarten. Er meinte es ist untypisch, dass sich der hund vor einem Anfall uebergibt. Daher frage ich mich, ob vielleicht jemand etwas darueber weiss, worauf das hindeuten koennte etc.
Am Montag haben wir einen Termin zur Blutentnahme, ich hoffe da kommt irgendwas bei raus.
Wir machen uns wirklich sehr Grosse Sorgen, denn er bedeutet uns sehr viel…

Fragen zum gleichen Thema finden: Epilepsie Hund

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Antworten
Antwort von hundenase am Dienstag, 7. Mai 2013
Naja, leider hier keine Antworten hier bisher.. Beim Blutbild war eine Auffaelligkeit fest zu stellen, sie deutet darauf hin, dass es evtl. Ein ParasitenBefall sein koennte, der die Anfaelle ausloest. Nun wird als naechstes der Kot untersucht und die Lunge, sowie das Herz angesehen. Ich werde versuchen auch diese Ergebnisse hier zu kommentieren, vielleicht hilft es einmal irgendjemanden, ich war zumindest Stunden/Tage auf der Suche.
Antwort von Redaktion Tiermedizinportal am Mittwoch, 8. Mai 2013
Hallo Hundenase,es gibt verschiedene Ursachen für epileptische Anfälle. Neben Stoffwechselstörungen, können auch Verletzungen, Entzündungen oder Tumore im Bereich des Gehirns derartige Anfälle auslösen. In manchen Fällen lässt sich für die Epilepsie jedoch keine Ursache finden (idiopathische oder primäre Epilepsie). Die Ursache herauszufinden kann mitunter schwierig sein und erfordert oft Geduld. Häufig sind viele verschiedene und breit angelegte Untersuchungen notwendig. Um hirnorganische Ursachen (etwa einen Hirntumor) auszuschließen wäre ein MRT ratsam. Solche Untersuchungen führen meist nur große, spezialisierte Tierkliniken durch, meist ist die Diagnostik zwar recht teuer, führt aber mitunter zu einer relativ schnellen, sicheren Diagnose.Wir wünschen Dir und Deinem Hund alles Gute! Dein Tiermedizinportal-Team
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