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Welpan®

 

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Was ist Welpan®?

Welpan® ist ein verschreibungspflichtiges Medikament für Welpen und junge Hunde bis zu einem Jahr. Es wird eingesetzt, um Wurminfektionen bei Hunden zu behandeln. Für die Wurminfektionen kann ein Befall mit Rundwürmern wie Spulwürmern, Hakenwürmern oder Peitschenwürmern der Auslöser sein.

 

Welche Wirkstoffe enthält Welpan®?

Welpan® enthält die beiden Wirkstoffe Febantel und Pyrantel, die bei der Behandlung von Wurminfektionen verwendet werden. 1 ml Lösung Welpan® setzt sich aus 15 mg Febantel und 5 mg Pyrantel zusammen.

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Wann wird Welpan® angewendet?

Welpan® wird angewendet, um Welpen und junge Hunde bis zu einem Jahr mit Wurminfektionen (Rundwürmer) zu behandeln. Es ist wirksam gegen folgende Wurmarten:

  • Spulwürmer
    • Toxocara canis
    • Toxascaris leonina
  • Hakenwürmer
    • Uncinaria stenocephala
    • Ancylostoma caninum
  • Peitschenwürmer
    • Trichuris vulpis

Wie soll Welpan® verabreicht werden?

Empfohlen wird eine einmalige Welpan®-Gabe von 15 mg Febantel und 5 mg Pyrantel, jeweils bezogen auf ein Kilogramm Körpergewicht des Welpen oder jungen Hundes.

Die Lösung kann – nach sorgfältigem Schütteln – den Tieren entweder auf direktem oder indirektem Weg verabreicht werden:

  • mit der dem Medikament beigelegten Dosierspitze in die Schnauze des Tieres (direkt)
  • mit dem Tierfutter (indirekt)

Es ist ratsam, nach der Anwendung mit Welpan® die Hände zu waschen und darauf zu achten, dass es zu keinem Kontakt der Lösung mit der Haut und den Augen kommt (ansonsten: die entsprechenden Körperstellen gründlich mit Wasser reinigen).

 

Welche Nebenwirkungen hat Welpan®?

Die Wirkstoffe Febantel und Pyrantel in Welpan® sind für Welpen und junge Hunde gut verträglich. Äußerst selten kann es zu Verdauungsstörungen wie beispielsweise Brechdurchfall kommen.

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Ohne Symptome zeigt sich eine fünffache Überdosierung von Welpen und jungen Hunden.

Eine zehnfache Überdosierung geht zunächst mit Erbrechen einher.

Bitte beachten Sie:

  • Es ist empfehlenswert, Welpan® nicht in Kombination mit dem Wurmmittel Piperazin zu verabreichen.
  • Bei gleichzeitiger Gabe beider Medikamente kann Welpan® in seiner Wirkung gehemmt werden.
  • Für Welpen, die jünger als zwei Wochen sind und weniger als 0,6 Kilogramm wiegen, liegen keine gesicherten Daten zur Anwendung von Welpan® vor.
  • Von einer Anwendung von Welpan® bei trächtigen oder säugenden Hündinnen ist abzuraten.

 

Jetzt folgen:

 

 

Weiterführende Informationen

 

Ausführliche Informationen zu Ektoparasiten und von Ektoparasiten übertragenen Erkrankungen finden Sie in unseren Texten:

Flöhe beim Hund

Flöhe bei der Katze

Flohspeichel-Allergie beim Hund

Flohspeichel-Allergie bei der Katze

Leishmaniose beim Hund

Würmer beim Hund

 

Wichtiger Hinweis: Bitte beachten Sie, dass dieser Text keine Beratung, Empfehlung oder Aufforderung im Hinblick auf den Kauf und/oder die Anwendung von Medikamenten darstellt. Die medizinischen Informationen stellen weder derartige Beratungen dar noch haben sie zum Zweck, den Tierarzt-Besuch, d.h. eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Tierarzt, zu ersetzen. Sie dienen ausschließlich Ihrer Information und sollen weder zur Selbstdiagnose noch zur Selbstbehandlung bei Ihrem Tier auffordern. Bitte wenden Sie sich bei gesundheitlichen Problemen Ihres Tieres immer an Ihren Tierarzt oder Apotheker!

 

Autor: Dipl.-Oec.troph. Susanne Kindermann

Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Martin Waitz

Datum: September 2013

Quellen:

Bayer Animal Health: www.animalhealth.bayer.com, Produktinformation zu Welpan® (Abruf: September 2013)

Bayer Vetportal: www.vetportal.bayer.de/omr/online/2873.pdf (Abruf: September 2013)

 

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