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Onisor®

 

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Was ist Onisor®?

Onisor® ist ein verschreibungspflichtiges Medikament für Hunde und Katzen, welches der Tierarzt bei Schmerzen und Entzündungen einsetzen kann. Das Tiermedikament ist als Tabletten in verschiedenen Dosierungen für Hunde (Onisor® 10 mg für Hunde, Onisor® 20 mg für Hunde, Onisor® 40 mg für Hunde) und für Katzen (Onisor® 6 mg für Katzen) erhältlich. Der Tierarzt kann eine Injektionslösung für Hunde und Katzen (Onisor® Injektionslösung für Hunde und Katzen) erwerben.

 

Welche Wirkstoffe enthält Onisor®?

Onisor® enthält den Wirkstoff Robenacoxib. Robenacoxib zählt zu den sogenannten nicht-steroidalen Entzündungshemmern (NSAID) – es wirkt entzündungshemmend (antiphlogistisch), fiebersenkend (antipyretisch) und schmerzlindernd (analgetisch).

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Wann wird Onisor® angewendet?

Der Tierarzt setzt Onisor® beim Hund im Fall von Schmerzen und Entzündungen im Bewegungsapparat, wie beispielsweise bei Arthrose beim Hund, oder bei Operationen ein. Bei der Katze kann Onisor® ebenfalls bei Erkrankungen im Muskel- und Knochenbereich und zur Schmerzbehandlung bei Operationen angewendet werden.

Onisor® kann bei Hunden auch längerfristig (zur Langzeittherapie) eingesetzt werden. Hierbei ist es ratsam, dass der Tierarzt zum Behandlungsbeginn und im weiteren Verlauf regelmäßig (z.B. alle drei bis sechs Monate) Blut abnimmt und die Leberwerte kontrolliert.

Onisor® sollte nicht angewendet werden bei:

  • Tieren, die unter Geschwüren im Magen oder Darm leiden (Magen-Darm-Ulzera)
  • Wenn gleichzeitig andere NSAID oder Kortison-Präparate verabreicht werden
  • Bei trächtigen oder säugenden Tieren

Besonders vorsichtig ist der Tierarzt bei einer Anwendung von Onisor®:

  • wenn Katzen jünger als vier Monate, Hunde jünger als zwei Monate sind
  • wenn das Tier weniger als 2,5 kg wiegt
  • bei Tieren, die an Krankheiten am Herzen, der Niere oder der Leber leiden
  • bei Tieren, die ausgetrocknet (dehydriert) sind
  • bei Tieren, die einen zu niedrigen Blutdruck oder ein erniedrigtes Blutvolumen haben

 

Wie soll Onisor® verabreicht werden?

Der Tierarzt kann Onisor® direkt unter die Haut spritzen (subkutane Injektion). Zur Behandlung zu Hause gibt der Besitzer seinem Tier die Tabletten ins Maul ein – hierbei ist es empfehlenswert, die Tabletten nicht mit dem Futter zu geben, sondern 30 Minuten vor oder nach einer Mahlzeit. So können sie ihre Wirkung am besten entfalten. Die Tabletten schmecken gut und werden von Ihrem Tier meist problemlos aufgenommen.

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Der Hersteller empfiehlt eine Dosis von 1 bis 2 mg Robenacoxib pro kg Körpergewicht einmal täglich. Die Tabletten sollten hierbei nicht geteilt oder durchgebrochen werden.

Dies entspricht einer Gabe verschiedener Tablettengrößen je nach Gewicht Ihres Hundes:

  • 2,5 bis 5 kg Körpergewicht: 1 Tablette Onisor® 5 mg für Hunde einmal täglich
  • 5 bis 10 kg Körpergewicht: 1 Tablette Onisor® 10 mg für Hunde einmal täglich
  • 10 bis 20 kg Körpergewicht: 1 Tablette Onisor® 20 mg für Hunde einmal täglich
  • 20 bis 40 kg Körpergewicht: 1 Tablette Onisor® 40 mg für Hunde einmal täglich
  • 40 bis 80 kg Körpergewicht: 2 Tabletten Onisor® 40 mg für Hunde einmal täglich

Dies entspricht einer Gabe verschiedener Tablettengrößen je nach Gewicht Ihrer Katze:

  • 2,5 bis 6 kg Körpergewicht: 1 Tablette Onisor® 6 mg für Katzen einmal täglich
  • 6 bis 12 kg Körpergewicht: 2 Tabletten Onisor® 6 mg für Katzen einmal täglich

 

Jetzt folgen:

Welche Nebenwirkungen hat Onisor®?

Onisor® kann zu folgenden Nebenwirkungen führen:

  • Durchfall, weicher Kot oder Erbrechen (Erbrechen beim Hund, Erbrechen bei Katzen)
  • Apathie
  • Blut im Kot
  • Verminderter Appetit
  • Anstieg der Leberwerte
  • Nach der Injektion beim Tierarzt kann die betroffene Stelle etwas schmerzen.

Haben sich die Symptome bei der Langzeitbehandlung verbessert, wird Ihr Tierarzt mit Ihnen die individuell möglichst niedrigste Dosis Onisor® herausfinden, unter der es Ihrem Tier gut geht, um Nebenwirkungen zu vermeiden.

 

 

 

Weiterführende Informationen

 

Ausführliche Informationen zu schmerzhaften und entzündlichen Krankheiten bei Hund und Katze finden Sie in unseren Texten:

Arthritis beim Hund

Abszess bei der Katze

Arthrose beim Hund

Bandscheibenvorfall beim Hund

Bissverletzung beim Hund

Bissverletzung bei der Katze

Blasenentzündung beim Hund

Blasenentzündung bei der Katze

Blasensteine bei der Katze

Entzündete Analdrüsen beim Hund

Entzündete Analdrüsen bei der Katze

Hot Spot beim Hund

Knochenbrüche beim Hund

Ohrentzündung bei der Katze

Zahnfleischentzündung beim Hund

Zahnfleischentzündung bei der Katze

 

 

Wichtiger Hinweis: Bitte beachten Sie, dass dieser Text keine Beratung, Empfehlung oder Aufforderung im Hinblick auf den Kauf und/oder die Anwendung von Medikamenten darstellt. Die medizinischen Informationen stellen weder derartige Beratungen dar noch haben sie zum Zweck, den Tierarzt-Besuch, d.h. eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Tierarzt, zu ersetzen. Sie dienen ausschließlich Ihrer Information und sollen weder zur Selbstdiagnose noch zur Selbstbehandlung bei Ihrem Tier auffordern. Bitte wenden Sie sich bei gesundheitlichen Problemen Ihres Tieres immer an Ihren Tierarzt oder Apotheker!

 

Autor: Dr. med. vet. Iris Kiesewetter-Koch
Datum: Oktober 2013
Quellen:
Novartis: Produktionformation Onisor® 10 mg für Hunde:
http://www.ah.novartis.de/platform/content/element/1811/Onsior10mgHunde.pdf (Abruf: Oktober 2013)
Novartis: Produktionformation Onisor® 20 mg für Hunde:
http://www.ah.novartis.de/platform/content/element/1805/Onsior20mgHunde.pdf (Abruf: Oktober 2013)

Novartis: Produktionformation Onisor® 40 mg für Hunde:
http://www.ah.novartis.de/platform/content/element/1804/Onsior40mgHunde.pdf (Abruf: Oktober 2013)

Novartis: Produktionformation Onisor® 6mg für Katzen:
http://www.ah.novartis.de/platform/content/element/1806/Onsior6mgKatze.pdf (Abruf: Oktober 2013)

Novartis: Produktionformation Onisor® 20 mg/ml Injektionslösung für Hunde und Katzen:
http://www.ah.novartis.de/platform/content/element/1810/Onsior20mlInj.pdf (Abruf: Oktober 2013)

University of Zurich. Institute of Veterinary Pharmacology and Toxicology:
www.vetpharm.uzh.ch (Abruf: Oktober 2013)

 

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