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Tiere verschenken an Weihnachten? Besser nicht!

 

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Hund mit Weihnachtsmütze

Aus der anfänglichen Freude über das neue Haustier kann schnell Unlust und Überforderung werden. Bild: Kurt F. Domnik/ pixelio.de

Bei vielen Kindern ist der Wunsch, an Weihnachten ein Tier geschenkt zu bekommen, sehr groß. Doch auch wenn kleine Hundewelpen und Kätzchen Kinderherzen im Sturm erobern, sollten Eltern verantwortungsvoll handeln und es besser vermeiden, Tiere an Weihnachten zu verschenken.

Aus der anfänglichen Freude der Kinder über Hund, Kaninchen, Meerschweinchen oder Hamster werden meist schnell Unlust und Überforderung. Auch Erwachsene fühlen sich unter Umständen noch nicht bereit für ein Haustier. Dies führt häufig zu Problemen, denn ein Tier lässt sich nicht so leicht zurückgeben wie ein Spielzeug oder ein Kleidungsstück.

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Die Anschaffung eines Vierbeiners gut planen

Durch weihnachtliche Spontankäufe füllen sich noch lange nach Weihnachten die Tierheime. Dies betrifft nicht nur Hunde und Katzen, sondern auch kleinere Tiere wie Kaninchen, Meerschweinchen oder Hamster. Die Anschaffung eines Vierbeiners sollte deshalb wohlüberlegt sein.

Ein Tier bedeutet immer auch Verpflichtung und Verantwortung. Denken Sie daher an die Versorgung des Tieres, wie viel Zeit sie in Anspruch nimmt und welche zusätzlichen Kosten auf Sie zukommen. Bedenken Sie auch an anstehende Urlaube – wer wird sich dann um Ihr Haustier kümmern?

Informieren Sie sich zuvor ausführlich oder lassen Sie sich darüber beraten, was die Haltung des Tieres mit sich bringt. Viele Tierheime bieten zum Beispiel auch ein Probe-Gassigehen mit Hunden an.

 

Weihnachtszeit nicht zum Tiere verschenken geeignet

Gerade in der Weihnachtszeit herrschen zu Hause meist viel Stress und Trubel. Dies sind eher schlechte Bedingungen, um ein neues Haustier aufzunehmen. Vor allem Hunde und Katzen brauchen am Anfang sehr viel Ruhe und eine entspannte Atmosphäre, um sich gut in den Haushalt einzuleben. Tätigen Sie Tierkäufe daher lieber im Frühjahr, wenn wieder etwas mehr Ruhe eingekehrt ist. Bei schönem Wetter machen Spaziergänge und das Spielen im Freien außerdem viel mehr Spaß.

 

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Auf tierische Geschenke muss nicht verzichtet werden

Auch wenn es als Elternteil schwer ist, dem Kind den größten Wunsch zu Weihnachten auszuschlagen, müssen Sie auf den Kauf eines neuen Haustieres nicht gänzlich verzichten. Statt echte Tiere zu verschenken, verschenken Sie zum Beispiel ein passendes Stofftier mit einem Gutschein. Später können Sie dann gemeinsam mit Ihrem Kind ein Haustier aussuchen. So ist Ihr Kind von Beginn an mit einbezogen und kann mitentscheiden. Dies stärkt nicht zuletzt die Bindung zum Tier.

Auch ein informativer Tierratgeber ist ein hilfreiches Geschenk, um das Kind auf die richtige Tierhaltung und Tierpflege vorzubereiten. So lernen Kinder den verantwortungsvollen Umgang mit Tieren von Anfang an – und Sie beugen bösen Überraschungen nach den Feiertagen vor.

 

 

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Weiterführende Informationen

 

Autor: Klaudia Fernowka, B.A.
Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. M. Waitz
Datum: November 2012
Quellen:
Bundesverband Praktizierender Tierärzte e.V. (bpt) – s.m.i.l.e.: Weihnachtswunsch Haustier. http://www.smile-tierliebe.de(Abruf: 11/2012)
Deutscher Tierschutzbund e.V.: Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke.http://www.tierschutzbund.de (Abruf: 11/2012)
Tasso e.V.: TASSO warnt: Keine Tiere unterm Christbaum! http://www.tasso.net (Stand: 09.12.2011)

 

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