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Katzenversicherungen – Versicherungsschutz für die Katze

Publiziert: Mittwoch, 22. Januar 2014

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Themen-Special:Juckreiz beim Hund

© chalabala / Fotolia.comAnzeige

Katze mit Halskragen beim Tierarzt

Vor hohen Tierarztkosten können Sie sich mit einer Katzenkrankenversicherung oder OP-Versicherung schützen. Foto: vetproduction

Katzen sind in Deutschland die beliebtesten Haustiere – laut dem Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe leben rund 12 Millionen Samtpfoten in deutschen Haushalten. Vor allem neue Katzenhalter sind allerdings oft verunsichert: Braucht man für die Katze eine Tierhalterhaftpflichtversicherung wie für einen Hund? Ist eine Krankenversicherung für Katzen sinnvoll? Hier erfahren Sie mehr.

 

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Welche Versicherung braucht meine Katze?

Eine Haftpflichtversicherung für die Katze brauchen Sie nicht. Anders als Hunde und Pferde, sind Katzen durch die private Haftpflicht ihres Besitzers abgesichert. Wenn Ihre Mieze also an Nachbars Auto oder der Garteneinrichtung Schäden verursacht, tritt Ihre Privathaftpflicht in der Regel dafür ein. Dies gilt übrigens auch für Kleintiere wie Ziervögel oder Kaninchen – es sei denn, Sie halten die Tiere als Nutztiere im Rahmen eines Gewerbes. Bei Katzen ist dies normalerweise nicht der Fall.

 

Katzenkrankenversicherung – Für alle Behandlungen beim Tierarzt

Absichern können Sie sich als Katzenhalter dennoch – gegen hohe Tierarztkosten. Diese können schnell entstehen, wenn Ihre Katze krank wird oder sich verletzt, wenn der Tierarzt etwa Zahnstein entfernen oder eine Wunde versorgen muss. Verschiedene Versicherungsgesellschaften bieten daher Krankenversicherungen für Katzen an – dazu gehören die AGILA, die Helvetia und die Uelzener Versicherung. Insgesamt müssen Sie mit einem Monatsbeitrag von ungefähr 15 bis 35 Euro rechnen. Die Tarife richten sich zum Teil nach Lebensalter der Katze – je älter das Tier, desto höher ist gegebenenfalls der Versicherungsbeitrag. Die AGILA unterscheidet zusätzlich zwischen „normalen Hauskatzen“ (Europäisch Kurzhaar) und Rassekatzen; letztere sind etwas teurer in der Versicherung. Selbiges gilt für Freigängerkatzen im Vergleich zu Wohnungskatzen. Uelzener und Helvetia unterscheiden hier nicht.

Bei allen drei Anbietern können Sie einen Tarif buchen, in dem auch vorbeugende tierärztliche Maßnahmen wie Impfungen, Wurmkuren und Parasitenschutz enthalten sind (bis zu 40 Euro jährlich bei der Uelzener, bis zu 100 Euro bei AGILA Exklusiv und Helvetia Komfortschutz). Lediglich der Helvetia Basisschutz deckt keine Vorsorgemaßnahmen ab. Dafür sind bei allen Tarifen ambulante und stationäre Behandlungen sowie Operationen inklusive Aufenthalt in einer Tierklinik abgesichert. Allerdings nur bis zu einer bestimmten Höchstgrenze pro Jahr, z.B. 2.000 Euro (Helvetia). Lediglich die Uelzener Katzenversicherung kennt hier keine Obergrenze, orientiert sich dafür aber an den von der Gebührenordnung der Tierärzte (GOT) geregelten Sätzen. Bei einer AGILA-Katzenversicherung gibt es keine Selbstbeteiligung, das heißt, die Versicherung übernimmt die gesamten Kosten; bei der Helvetia müssen Sie 20 Prozent selbst zuzahlen, bei der Uelzener kommt es auf das Versicherungsalter der Katze an.

Unser Tipp: Wenn Sie sich für eine Krankenversicherung für Ihre Katze interessieren, besuchen Sie am besten die Websites der Anbieter; sie verfügen alle über einen Beitragsrechner, mit dem Sie die monatlichen Prämien speziell für Ihre Katze herausfinden können.

 

OP-Versicherung für die Katze

Gekippte Fenster, Balkone, Kratzbäume, Autos und aggressive Nachbarskatzen – für Wohnungskatzen wie Freigänger gibt es zahlreiche Quellen für Verletzungen, die gegebenenfalls eine Operation erfordern. Auch bei Tumoren und anderen Erkrankungen muss die Katze eventuell operiert werden. Dies sind in der Regel die kostenintensivsten tierärztlichen Eingriffe. Mit einer OP-Versicherung können Sie genau diese abdecken; sie schließt damit nur einen Teilbereich der Vollkrankenversicherung für Katzen ein. Kastrationen sind in der Regel nicht in der OP-Versicherung enthalten, solange sie nicht medizinisch notwendig sind.

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Ebenso wie die Katzenkrankenversicherung, wird auch die OP-Versicherung von AGILA, Helvetia und Uelzener Versicherungen angeboten. Die AGILA bietet neben dem normalen OP-Kostenschutz noch einen Exklusiv-Tarif an, der immer 100 Prozent der Kosten abdeckt (bis zum dreifachen GOT-Satz). Die Leistungsgrenze im Grundtarif beträgt 1.600 Euro im Jahr. Helvetia und Uelzener haben jeweils nur einen OP-Schutz-Tarif; die Leistungsgrenze bei der Helvetia beträgt 2.000 Euro pro Jahr, die der Uelzener ist nach oben offen, orientiert sich aber, wie bei der Katzenkrankenversicherung, am ein- bis zweifachen GOT-Satz. In Einzelfällen kann der Tierarzt jedoch bis zum Dreifachen des GOT-Satzes verlangen. Auch in Sachen Selbstbeteiligung entsprechen die Leistungen der einzelnen Versicherungsgesellschaften jenen bei der Vollkrankenversicherung.

Eine OP-Versicherung kann eine gute Alternative sein, wenn Sie sich mit einer geringeren Sicherheitsprämie trotzdem für den Fall einer teuren Operation absichern möchten. Übrigens: Sowohl bei der OP-Versicherung als auch bei der Katzenkrankenversicherung bieten Helvetia und Uelzener 10 Prozent Rabatt an, wenn Sie mehrere Tiere versichern. Wenn Sie also mit zwei oder mehr Samtpfoten zusammenwohnen, kann sich dies durchaus lohnen.

 

 

Jetzt folgen:

Weiterführende Informationen

 

Autor: Christina Trappe, B.A.
Datum: Dezember 2013
Quellen:
AGILA Haustierversicherung AG: Katzenkrankenversicherung. www.agila.de
Allianz: Tierkrankenversicherung. www.allianz.de
Finanztest: Tierisch teuer. Krankenversicherung für Hunde und Katzen. Finanztest 07/2011
Helvetia Versicherungen: Tierkrankenversicherung. www.helvetia.com
Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe Deutschlands e.V.: Die Deutschen begeistern sich für Heimtiere. www.presseportal.de

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