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Inkontinenz bei Hunden

Publiziert: Montag, 12. November 2012

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Themen-Special:Juckreiz beim Hund

© chalabala / Fotolia.comAnzeige

Hund beim urinieren

Bei einer Harninkontinenz ist der Hund nicht in der Lage, den Urin zurückzuhalten. Hier ein gesunder Hund. Foto: vetproduction

Was versteht man unter Inkontinenz bei Hunden?

Es gibt verschiedene Formen der Inkontinenz bei Hunden: Harninkontinenz und Stuhlinkontinenz. Bei der Stuhl- oder Kotinkontinenz kann der Hund den Kot nicht zurückhalten und verliert immer wieder kleinere oder größere Mengen davon.

Besteht eine Harninkontinenz, ist der Hund nicht in der Lage, Urin zurückzuhalten. Bei dieser Form der Inkontinenz bei Hunden treten je nach Ursache weitere Symptome auf, zum Beispiel kann der Urin blutig sein (Hämaturie) oder der Hund uriniert besonders häufig (Polyurie).

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Welche Ursachen hat Inkontinenz bei Hunden?

Die möglichen Ursachen von Inkontinenz, sowohl der Harn- als auch der Stuhlinkontinenz, bei Hunden sind vielfältig.

Bei Harninkontinenz bei Hunden kommen zum Beispiel folgende Ursachen infrage:

 

  • Erhöhte Trinkmenge (Polydipsie), z.B. bei Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
  • Psychische Faktoren, z.B. Stress
  • Alter
  • Harnwegsinfektionen, z.B. Blasenentzündung (Zystitis)
  • Hormonelle Ursachen
  • Nebenwirkung nach einer Kastration der Hündin
  • Beeinträchtigung oder Schädigung der Nerven, welche die Blase kontrollieren, z.B. bei einem Bandscheibenvorfall, Dackellähme (Diskopathie)
  • Angeborene Fehlbildungen
  • Tumoren der unteren Harnwege
  • Nebenwirkungen von Medikamenten

 

Junge Hunde verlieren manchmal auch unbeabsichtigt Urin, wenn sie sich freuen, nervös oder ängstlich sind. Diese Form der Inkontinenz bei Hunden ist harmlos und bessert sich häufig von selbst. Manchmal tritt Inkontinenz bei Hunden ohne erkennbare Ursachen auf.

Stuhlinkontinenz bei Hunden kann zum Beispiel folgende Ursachen haben:

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Wie wird Inkontinenz bei Hunden behandelt?

Wie Inkontinenz bei Hunden behandelt wird, hängt von der Art der Inkontinenz und ihren Ursachen ab. Ist eine Erkrankung für die Beschwerden verantwortlich, behandelt der Tierarzt diese. Bei bakteriellen Harnwegsinfektionen können zum Beispiel Antibiotika helfen. Sind Beeinträchtigungen der Nerven Ursache der Inkontinenz bei Hunden, ist manchmal eine Operation notwendig.

 

Jetzt folgen:

 

 

Weiterführende Informationen

 

Autor: M. Sc. Nadja Graßmeier, Ernährungswissenschaftlerin
Tierärztliche Qualitätssicherung: Pascale Huber, Tierärztin
Datum: Oktober 2012
Quellen:
Suter, P. et al.: Praktikum der Hundeklinik. Enke, Stuttgart 2012
Yin, S.A., Nolte, I.: Praxisleitfaden Hund und Katze. Schlütersche, Hannover 2007

 

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