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Hunde, die nicht haaren – Hunderassen im Portrait

Publiziert: Freitag, 5. April 2013

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Themen-Special:Juckreiz beim Hund

© chalabala / Fotolia.comAnzeige

Schnauzer

Schnauzer zählen zu den Hunderassen, die keinen Fellwechsel durchmachen. Hier ein Schnauzer beim Röntgen. Foto: vetproduction

Viele Hundehalter kennen das Problem: Gerade im Fellwechsel sind Hundehaare in der Wohnung und an der Kleidung vorprogrammiert. Da helfen nur Staubsauger und Kleberolle. Wie wir Menschen Kopfhaare verlieren, verliert auch der Hund immer etwas Fell. Die Menge des Fellverlustes hängt dabei stark von der Hunderasse ab. Einige Hunde haaren das ganze Jahr über, andere nur zu Zeiten des Fellwechsels, also Frühling und im Herbst. Doch es gibt auch Hunde, die nicht haaren bzw. kaum Haare verlieren; dazu gehören vor allem Lockenhunde, deren Fell ganzjährig nachwächst. Dies macht eine Fellpflege beim Hund aber nicht überflüssig. Hunde, die nicht haaren, müssen regelmäßig gebürstet und zumeist geschoren werden. Für Menschen mit Tierhaar-Allergien sind Hunde, die nicht haaren, jedoch meist etwas besser verträglich. Wir haben deshalb einige Hunde, die nicht haaren, für Sie zusammengefasst:

 

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Pudel

Pudel sind die populärsten Hunde, die nicht haaren. Es gibt sie von Zwergpudel bis Königspudel in unterschiedlichen Größen und Farben. Sie gelten als besonders familienfreundlich und sind keineswegs nur Schoßhunde, sondern auch bewegungsfreudig und intelligent. Pudel haben ein sehr dichtes und gelocktes Fell. Das Fell wächst stetig und muss regelmäßig geschoren werden. Auch der Pudel verliert Haare, jedoch bleiben diese im Fellkleid hängen und müssen ausgebürstet werden, damit sie nicht verfilzen. Aufgrund des für Allergiker meist problemlosen Pudelfells gibt es in den USA inzwischen einige neue Kreuzungen. Sie sollen das Haarkleid des Pudels mit den Eigenschaften anderer Rassen verbinden – so zum Beispiel der „Labradoodle“ (Labrador x Pudel) und der „Cockerpoo“ (Cocker Spaniel x Pudel).

 

Schnauzer

Der Schnauzer hat, im Gegensatz zum Pudel, ein sehr raues Haarkleid. Es gibt kleine und große Varianten des Schnauzers: Zwergschnauzer, Mittelschnauzer und Riesenschnauzer. Sie sind meist schwarz bis grau-braun (pfeffer-salz) gefärbt. Der Schnauzer ist ein sehr aktiver Hund und muss mit viel Auslauf, Spielen oder Hundesport beschäftigt werden. Auch Schnauzer gelten als Hunde, die nicht haaren. Trotzdem muss ihr Fell regelmäßig gekämmt und gebürstet werden. Vor allem an Augen und Ohren können die Haare sehr lang werden. Achten Sie deshalb darauf, dass der Hund stets eine gute Sicht hat.

 

Barbet (Französischer Wasserhund) und andere Wasserhunde

Beim Barbet handelt es sich um eine sehr alte Hunderasse, welche als robust gegen Krankheiten gilt. Er gehört zu den Wasserhunden und wurde früher bei der Jagd auf Wasservögel eingesetzt. Aufgrund dessen ist der Barbet ein begeisterter Schwimmer mit einem wasserdichten Fell. Es hat meist Grau- oder Brauntöne, ist sehr lang und kraus und sollte, wie bei anderen Langhaar-Rassen, regelmäßig gebürstet werden. Über ein sehr ähnliches Fell verfügen auch andere Wasserhunde, zum Beispiel der Portugiesische Wasserhund (Cão de Água Português). Er zählt ebenfalls zu den Hunden, die nicht haaren und meist gut für Menschen mit einer Tierhaar-Allergie geeignet sind.

 

Foxterrier (Drahthaar)

Der Foxterrier ist ein weißer, mittelgroßer Hund mit braunen und schwarzen Flecken. Im Gegensatz zur Glatthaar-Variante haart der Drahthaar-Foxterrier deutlich weniger. Sein Fell bedarf keiner besonders aufwendigen Pflege. Es reicht, den Hund etwa zwei Mal im Jahr zu trimmen. Der Foxterrier ist sehr lebhaft, selbstbewusst und manchmal ein wenig eigensinnig. Seine Erziehung und Beschäftigung nimmt deshalb etwas mehr Zeit in Anspruch.

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Tibet Terrier

Wie auch der Barbet gilt der Tibet Terrier als besonders robust. Der mittelgroße Begleithund ist ein klassischer Familienhund und kann überall hin mitgenommen werden. Der Tibet Terrier ist sehr intelligent und sollte dementsprechend geistig gefördert werden. Er hat sehr feines, gewelltes Haar und muss gebürstet werden, um Knoten in den Haaren zu vermeiden und abgestorbenes Haar auszukämmen. Das dichte Fell sollte ihn einst vor den extremen klimatischen Bedingungen auf dem Hochplateau Tibets schützen.

 

Yorkshire Terrier

Der Yorkshire Terrier ist eine sehr beliebte Hunderasse. Es hat langes, besonders glattes Fell und haart nur sehr wenig. Wie die anderen genannten Hunderassen hat er keinen Fellwechsel, sollte aber dennoch regelmäßig gebürstet werden. So bleibt das Fell schön sauber und seidig. Der Yorkshire ist trotz seiner zarten Optik ein typischer Terrier. Er hat einen starken Beschützerinstinkt und ist manchmal etwas stur, weshalb eine konsequente Erziehung bei dieser Rasse besonders wichtig ist.

Jetzt folgen:

 

 

Weiterführende Informationen

 

Autor: Klaudia Fernowka, B.A.
Qualitätssicherung: Christina Trappe, B.A., Dr. med. vet. Michael Koch
Datum: März 2013
Quellen:
Nestler, A.: Welche Hunderasse passt zu mir? Gräfe und Unzer Verlag, München
Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) e. V: www.vdh.de/welpen/rasse (Aufruf: März 2013)

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