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Gesunde Hundeernährung – Die 5 häufigsten Fütterungsfehler

Publiziert: Dienstag, 23. Dezember 2014

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Themen-Special:Juckreiz beim Hund

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Hund mit Napf

Bei der Hundeernährung können sich schnell Fütterungsfehler einschleichen. Bild: Gerd Pfaff/pixelio.de

Was braucht Hund für eine gesunde Ernährung? Einen Hundehalter, der versteht, welche Bedürfnisse sein vierbeiniger Freund hat. Der Haushund ist abhängig vom Menschen und davon, was er zu fressen bekommt. Eine angepasste Hundeernährung trägt einen großen Teil dazu bei, das Tier vor Krankheiten zu schützen und seine Leistungsfähigkeit aufrecht zu erhalten. Denn genau wie beim Menschen auch, kann falsche Ernährung sich negativ auf das Herz-Kreislauf-System, verschiedene Organe sowie auf Gelenke und Bänder auswirken. Wir haben für Sie die häufigsten Fütterungsfehler zusammengefasst und zeigen Ihnen wie sich diese erkennen und vermeiden lassen.

 

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Wie Sie Fütterungsfehler erkennen können

Um Fehler bei der Ernährung von Hunden zu vermeiden, ist es besonders wichtig, das Tier stets gut zu beobachten. Veränderungen des Körpers oder des Verhaltens können Aufschluss darüber geben, ob Fütterungsfehler vorliegen. Bei entsprechenden Veränderungen sollte aber in jedem Fall ein Tierarzt aufgesucht werden.

 

1. Ihr Hund nimmt an Gewicht zu oder leidet an Übergewicht

Der Fehler liegt darin, dass das Tier mehr Energie aufnimmt als es verbraucht. Dies kann auch abhängig von der Lebensphase sein: Junge Hunde im Wachstum benötigen mehr Energie als ältere Hunde. Andere Gründe für Übergewicht beim Hund können minderwertiges Futter, zu viel Zucker im Futter oder die Verfütterung von Essensresten sein. Auch ein Übermaß an Leckerlis oder das Füttern vom Tisch begünstigt eine Gewichtszunahme.

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2. Ihr Hund nimmt ab oder leidet an Untergewicht

Das Tier wird mit zu wenig Energie versorgt und verbraucht somit mehr Energie als es aufnimmt. Dies kann passieren, wenn der Hund minderwertiges Futter bekommt, das er nicht verwerten kann. Laktierende Hunde, Hunde im Wachstum und Leistungshunde benötigen ebenfalls mehr Energie über das Futter. Generell unterscheidet sich der Energie- und Nährstoffbedarf je nach Größe, Gewicht und Lebensphase.

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3. Ihr Hund setzt häufig Kot in großen Mengen ab

Möglicherweise kann der Hund das Futter aufgrund schlechter Qualität nicht verwerten und scheidet es daher unverdaut wieder aus. In Frage kommen auch Inhaltsstoffe im Futter, die vom Magen-Darm-Trakt kontinuierlich ausgeschieden werden.

4. Ihr Hund leidet unter Durchfall

Ist der Durchfall beim Hund fütterungsbedingt, so kann dies an Futter mit einem zu hohen Kohlenhydratanteil liegen. Aber auch ein Übermaß an bindegewebigem Eiweiß oder Sojaeiweiß im Futter wird im Dickdarm vergoren und führt ebenfalls zu Durchfall. Ein schneller Futterwechsel, wie beispielsweise von Trocken- auf Feuchtfutter, kann in manchen Fällen plötzlichen Durchfall auslösen. Möglich ist auch, dass, das Futter zu lange offen steht und verdirbt. Mikroorganismen haben dann leichtes Spiel.

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5. Der Kot des Hundes ist sehr hart oder der Hund leidet unter Verstopfung

Eine geringe Flüssigkeitszufuhr und eine gleichzeitig hohe Gabe an Trockenfutter können der Grund dafür sein. In manchen Fällen besteht dann die Gefahr einer Austrocknung (Dehydrierung). Möglicherweise steckt auch minderwertiges Futter dahinter. Bei Verstopfung sollten Sie Ihrem Hund keine Knochen, pures Fleisch oder Innereien füttern.

 

Achten Sie darauf, die Futtergefäße regelmäßig zu reinigen, damit der Hund sich nicht mit möglichen Krankheitserregern, wie Viren oder Würmern infiziert. Das Futter sollte auch generell nicht zu kalt sein. Zu kaltes Futter kann Magenkrämpfe und Erbrechen verursachen. Stellen Sie Ihrem Hund immer frisches Wasser zur Verfügung, vor allem, wenn er hauptsächlich Trockenfutter frisst, und erneuern Sie das Wasser regelmäßig.

 

Wie häufig sollte ich füttern?

Es ist für den Hund am gesündesten, wenn er mehrmals pro Tag Futter bekommt. Vor allem ältere Hunde oder Tiere mit einer Neigung zu Verdauungsstörungen profitieren davon, wenn sie etwa zwei- bis dreimal pro Tag fressen.

Füttern Sie Ihren Hund immer zur gleichen Tageszeit. Wichtig ist dabei, dass das Tier nach der Futteraufnahme eine etwa dreistündige Ruhepause zum Verdauen benötigt. Wildes Rennen und Spielen kurz nach der Fütterung kann zu einer Magendrehung führen. Sollten Sie berufstätig sein, empfiehlt es sich, den Hund morgens oder spät am Abend zu füttern. So bleibt ihrem Tier genug Zeit, um das Futter in Ruhe zu verdauen.

 

 

 

 

Weiterführende Informationen

 

Autor: Veronika Meier
Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Martin Waitz
Datum: Januar 2016
Quellen:
Dillitzer, N: Tierärztliche Ernährungsberatung. Urban und Fischer Verlag, München 2012.
Hottendorff, S: Fütterst du noch- oder ernährst du schon? Ratgeber zur artgerechten Ernährung von Hund und Katze. BoD-Verlag, Norderstedt, 2014.
Meyer, H, Zentek, J: Ernährung des Hundes. Grundlagen – Fütterung – Diätetik. Enke Verlag, Stuttgart, 2010.
Zentek, J: Hunde richtig füttern. Ulmer Verlag, Stuttgart, 2012.

 

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