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Durchfall bei Katzen

Publiziert: Montag, 12. November 2012

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Eine Katze bei der Blutentnahme

Die Ursache des Durchfalls bei der Katze lässt sich unter anderem mithilfe einer Blutuntersuchung ermitteln. Foto: vetproduction

Was versteht man unter Durchfall bei Katzen?

Durchfall bei Katzen äußert sich durch breiigen oder flüssigen Kot. Oft setzt die Katze häufiger oder mehr Kot ab als normal. Der Kot kann außerdem Beimengungen von Blut oder Schleim enthalten. Mediziner nennen Durchfall auch Diarrhö.

Es gibt unterschiedliche Arten von Durchfall bei Katzen: Akuter Durchfall setzt plötzlich ein und bessert sich nach kurzer Zeit manchmal auch ohne Behandlung. Er hat meist keine schwerwiegenden Ursachen und kommt gelegentlich vor – vor allem bei jungen Katzen. Tritt Durchfall bei Katzenwelpen auf, sollte die Katze grundsätzlich einem Tierarzt vorgestellt werden, da der plötzliche Wasser- und Mineralstoffverlust Jungtiere schnell schwächt. Hält der Durchfall länger als drei Wochen an, handelt es sich um chronischen Durchfall. Auch bei chronischem Durchfall bei Katzen ist es selbstverständlich ratsam, einen Tierarzt aufzusuchen, der die Ursachen der anhaltenden Diarrhö untersucht.

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Gleiches gilt, wenn der Durchfall bei Katzen von weiteren Symptomen wie Schmerzen, Krämpfen, starken Blähungen, Erbrechen und Blutbeimengungen im Kot begleitet ist. Er kann die Ursachen der Beschwerden zum Beispiel mithilfe einer Kotuntersuchung oder auch einer Blutuntersuchung feststellen und gegebenenfalls eine entsprechende Behandlung einleiten.

 

Welche Ursachen hat Durchfall bei Katzen?

Durchfall bei Katzen kann viele Ursachen haben. Dazu gehören zum Beispiel:

 

Wie wird Durchfall bei Katzen behandelt?

Die Behandlung von Durchfall bei Katzen richtet sich nach der Ursache der Diarrhö. Bei leichtem Durchfall kann es helfen, der Katze vorübergehend (etwa einen Tag) nichts zu fressen zu geben. Bieten Sie der Katze aber immer ausreichend frisches Wasser an. Wenn die Katze viel Flüssigkeit und damit viele Mineralstoffe verliert, verabreicht der Tierarzt ihr zusätzlich eine Elektrolytlösung in Form einer Infusion. Ist der Durchfall abgeklungen, können Sie langsam wieder mit dem Füttern beginnen. Geben Sie der Katze zunächst häufiger kleine Mengen Futter – das vermeidet, dass der Magen-Darm-Trakt überlastet wird. Für die ersten sieben bis zehn Tage bietet sich eine Schonkost an, zum Beispiel gekochter Reis und Hühnchen (ohne Knochen) sowie gekochte Karotten.

Ist der Durchfall bei Katzen stärker und/oder hält er länger als ein bis zwei Tage an, sollten Sie einen Tierarzt aufzusuchen. Dies gilt vor allem für Katzenwelpen, da diese durch den Flüssigkeitsverlust besonders schnell austrocknen können. Der Tierarzt kann mit verschiedenen Untersuchungen wie einer Kot– oder Blutuntersuchung eventuell auch bildgebenden Verfahren wie Röntgen- oder Ultraschalluntersuchung, die Ursache der Diarrhö herausfinden und die Katze entsprechend behandeln, zum Beispiel mit:

 

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Weiterführende Informationen

 

Weitere, ausführliche Informationen zum Thema finden Sie auch in unserem Text Durchfall (Diarrhö) bei der Katze.

Jetzt folgen:

 

Autor: M. Sc. Nadja Graßmeier, Ernährungswissenschaftlerin
Tierärztliche Qualitätssicherung: Pascale Huber, Tierärztin
Datum: Oktober 2012
Letzte Aktualisierung: Oktober 2016
Quellen:
Rand, J.: Praxishandbuch Katzenkrankheiten. Urban & Fischer, München 2009
Yin, S.A., Nolte, I..: Praxisleitfaden Hund und Katze. Schlütersche, Hannover 2007

 

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