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bmt – Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V.: Tierschutz im Fokus

Publiziert: Dienstag, 19. März 2013

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bmt-Logo

Logo des Tierschutzvereins bmt.

In unserer Reihe „Tierschutz im Fokus“ stellen wir Ihnen Vereine und Organisationen vor, die sich aktiv für die Tierhilfe und den Tierschutz einsetzen. Diesmal berichten wir über den bmt, den Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V. – eine der größten und ältesten Tierschutzorganisationen Deutschlands.

 

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Wer steckt hinter dem bmt?

Ursprünglich in München gegründet, besteht der bmt seit 1952 als „Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V.“. Während seines langjährigen Bestehens ist der bmt zu einem großen Tierschutzverein mit vielen Standorten und Mitarbeiten herangewachsen. Mit insgesamt elf Geschäftsstellen und acht Tierheimen ist der bmt in ganz Deutschland vertreten. Unter anderen mit der Hauptgeschäftsstelle in München, dem Tierheim in Köln-Dellbrück (als größtes Tierheim des bmt) und dem Tierschutzzentrum in Pfullingen.

Darüber hinaus kümmert sich der Verein um rund 200 Tiere in Gnadenbrot-Höfen und ausgewählten Pflegestellen. Geleitet wird der bmt von einem dreiköpfigen Vorstand, welcher alle vier Jahre bei einer großen Mitgliederversammlung neu gewählt wird. Der Vorstand wird von Beirat kontrolliert und begleitet. Dieser besteht aus Geschäftsstellenleitern und weiteren ausgewählten Mitgliedern des bmt.

 

Wofür setzt sich der bmt ein?

Seit über 60 Jahren engagiert sich der bmt für den Tierschutz auf Bundes- und Landesebene und widmet sich dabei vielen verschiedenen Aufgabenbereichen. Einen Schwerpunkt stellt dabei die politische Arbeit gegen schlechte Haltungsbedingungen von Tieren in der Landwirtschaft dar. Zu diesem Zweck war der bmt unter anderem eine Zeit lang auch in der Bundestierschutzkommission im Ministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMELV) tätig.

Streunende Katzen, die aufgrund einer mangelnden Ernährung oder auch Kälte verenden, sind ein langjähriges Problem in den Städten Deutschlands. Um der unkontrollierten Vermehrung der streunenden Katzen entgegenzuwirken, setzt sich der bmt gemeinsam mit dem Haustierregister TASSO e.V. mit der Aktion „Pro Katze“ für die bundesweite Pflicht zur Kastration sowie Kennzeichnung und Registrierung von Hauskatzen mit Freigang ein. Seit seiner Gründung kämpft der bmt auch für ein grundsätzliches Verbot von Tierversuchen und Pelzen. So startete der bmt die Kampagne „Gegen Pelz“ mit dem Ziel, ein nationales und internationales Verbot der Haltung und Bejagung von Pelztieren zu erreichen.

Bei all den zahlreichen Aktionen des bmt arbeiten die Tierheime stets eng mit den Geschäftsstellen zusammen. Gemeinsam kümmern sie sich in Gnadenbrot-Höfen um Gnadenbrot-Tiere, die nicht mehr vermittelt werden können, und suchen zu diesem Zweck Tierpaten für die verlassenen Vierbeiner.

 

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Wie können Sie beim bmt mithelfen?

Es gibt vielerlei Möglichkeiten, den Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V. zu unterstützen. So können Sie einmalig, monatlich oder jährlich an den bmt spenden – dabei kann jede noch so kleine Spende hilfreich sein. Mit einem jährlichen Beitrag von 20 Euro können Sie darüber hinaus als Mitglied beim bmt tätig werden und sich dabei auch politisch für den Tierschutz engagieren. Auch als ehrenamtlicher Mitarbeiter können Sie die den bmt, sowohl bei den Geschäftsstellen als auch bei den Tierheimen, unterstützen.

Eine besonders schöne Möglichkeit zu helfen, ist die Übernahme einer Patenschaft für ein Tier aus einer ausgewählten Pflegestelle. Die überfüllten Tierheime Deutschlands können sich nur mit Mühe und Not finanzieren. Viele Vierbeiner finden ein neues zu Hause, einige sind jedoch nur schwer vermittelbar und müssen in Gnadenbrot-Höfen, zum Beispiel aufgrund einer Krankheit, gepflegt werden. Der bmt arbeitet mit ausgewählten Pflegestellen zusammen und übernimmt dabei die – meist sehr hohen – Kosten für die Haltung und den Tierarzt. Mit einer Patenschaft für einen ausgewählten Schützling tragen Sie dazu bei, die Tiere zu versorgen.

Bei Interesse an einer Patenschaft können Sie sich einfach an eine der vielen Geschäftsstellen des bmt wenden und sich einen Schützling aussuchen. Mit einem Mindestbeitrag von monatlich 15 Euro können Sie die Patenschaft übernehmen. Sie erhalten eine Urkunde mit einem Foto des Vierbeiners und werden regelmäßig über sein Wohlergehen informiert. Die Patenschaft übernehmen Sie nur so lange, wie Sie wollen. Gerade für Menschen, die zum Beispiel wegen der Arbeit kein Tier halten können, ist dies eine Möglichkeit, trotzdem Kontakt zum Tier zu suchen und sogar eine tierische Freundschaft aufzubauen.

 

Jetzt folgen:

 

Weiterführende Informationen

 

 

Autor: Klaudia Fernowka, B.A.
Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Martin Waitz
Datum: März 2013
Quellen:
Bund gegen Missbrauch der Tiere e. V. (bmt): www.bmt-tierschutz.de (Abruf: März 2013)
Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V. (bmt): www.gegen-pelz.de (Abruf: März 2013)

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