15 Punkte, an denen Sie einen guten Tierarzt erkennen können

Publiziert: Donnerstag, 28. Juli 2011

Wenn wir zum Arzt müssen, achten wir sehr genau auf die Punkte, die uns bei einem Arzt wichtig sind. Allerdings ist es auch hier von Person zu Person verschieden, wie man einen Arzt empfindet und was einem an dem Arzt wichtig ist. Natürlich möchten Sie auch Ihr Tier in guten Händen wissen.

Beim Tierarzt

15 Punkte, an denen Sie einen guten Tierarzt erkennen. Foto: vetproduction

Daher haben wir Ihnen 15 Hinweise zusammengestellt, an denen Sie einen guten Tierarzt und eine gute Tierarzt-Praxis erkennen können:

1. Eine helle, saubere und freundlich wirkende Tierarzt-Praxis ist wichtig, um dem Tierbesitzer und dem Tier ein sicheres Gefühl zu geben.

2. Das Personal in der Praxis sollte auch in stressigen Zeiten den Überblick behalten und Sie und Ihr Tier zuvorkommend und freundlich behandeln.

3. Eine gute Tierarzt-Praxis erkennen Sie daran, dass das Personal einen zufriedenen Eindruck macht nicht alle halbe Jahre wechselt. Wenn Sie jedes Mal neue Ansprechpartner haben, fällt es schwerer, Vertrauen zu der Praxis aufzubauen, weil Sie sich immer wieder an das neue Personal gewöhnen müssen.

4. Der Tierarzt sollte sich für jedes Tier entsprechend Zeit nehmen und es gründlich untersuchen. Dabei sollte er ruhig und behutsam mit dem Tier umgehen und auf die individuellen Bedürfnisse des jeweiligen Tieres intensiv eingehen.

5. Der Tierarzt sollte auch Ihre Fragen verständlich beantworten und auf Ihre Besorgnis verständnisvoll reagieren können.

6. Einen guten Tierarzt erkennen Sie daran, dass er Ihnen ausführlich die Untersuchungen erklärt und auf die Medikamente und deren Wirkungen eingeht, damit auch Sie den Nutzen der Behandlung erkennen und über eventuelle Nebenwirkungen informiert sind.

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7. Achten Sie auch darauf, dass Sie sich persönlich ebenfalls in der Praxis wohl fühlen, denn sollten Sie sich unsicher fühlen, übertragen Sie Ihre negativen Gefühle auch auf Ihr Tier.

8. Eine gute Praxis-Ausstattung, zum Beispiel ein Röntgengerät, sollte in der Praxis vorhanden sein, denn so kann der Tierarzt Ihr Tier genauer untersuchen, um schneller eine exakte Diagnose stellen zu können.

9. Ein großer Vorteil ist es, wenn die Praxis ein eigenes Labor hat, um eventuelle Blut- und Urintests direkt und zeitnah selbst durchzuführen. So bekommen Sie schneller das Ergebnis und umso schneller kann auch entsprechend behandelt werden.

10. Ihr Tierarzt sollte Sie über eventuelle Impfungen informieren, auch wenn Sie nicht direkt danach fragen. So zeigt er, dass er mitdenkt und sich für Ihr Tier interessiert.

11. Erkundigen Sie sich, ob der Tierarzt Erfahrungen mit der Behandlung Ihrer Tierrasse hat, denn so stellen Sie sicher, dass der Tierarzt auch genau weiß, was Ihrem Tier fehlen könnte und wie er es behandeln kann.

12. Ihr Tierarzt sollte immer für Sie erreichbar sein, oder eine entsprechende Vertretung organisieren, sodass Sie auch bei Notfällen schnell zu Ihrem Tierarzt des Vertrauens gehen können und Ihr Tier dementsprechend schneller behandelt werden kann.

Notfallkoffer

Ist Ihr Tierarzt auch im Notfall für Sie erreichbar? Foto: vetproduction

13. Einen guten Tierarzt erkennen Sie auch daran, dass er sich trotz seiner Arbeit zusätzlich weiterbildet, um medizinisch immer auf dem neusten Stand der Dinge zu sein.

14. Leidet Ihr Tier an einer bestimmten Erkrankung, erkundigen Sie sich ruhig bei Ihrem Tierarzt, ob er Erfahrung mit der Behandlung dieser Krankheit hat. Fragen Sie ihn, wie viele Patienten er bereits mit derselben Diagnose behandelt hat.

15. Auch wenn es sich um Routine-Eingriffe wie beispielsweise eine Kastration handelt: Fragen Sie Ihren Tierarzt ruhig auch, wie viele solcher Operationen er bereits vorgenommen hat. So erkennen Sie, ob er über ausreichend Erfahrung verfügt.

 

Tipp: Erkundigen Sie sich schon, bevor Ihr Tier krank wird, nach einem guten Tierarzt. Recherchieren Sie im Internet nach Erfahrungsberichten über Tierärzte in Ihrer Nähe oder fragen Sie Bekannte und Freunde nach ihren Erfahrungen.

 

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