Der Rittersporn (Delphinium consolida) ist eine Wild- und Garten-Zierpflanze aus der Familie der Hahnenfuß-Gewächse (Ranunculaceae). Der Acker- oder Feld-Rittersporn wird bis zu 40 Zentimeter hoch. Seine Blätter sind zwei- bis dreilappig und wechselständig. Zwischen Mai und August trägt er blau-violette Blüten in einer lockeren Traube. Die behaarten Stängel sind stark verzweigt, die Samen schuppig und dunkelbraun.
Alle Pflanzenteile des Rittersporns sind für Tiere stark giftig, vor allem die Samen. Verschiedene polyzyklische Diterpenalkaloide bewirken örtlich starke Entzündungen. Anzeichen einer Rittersporn-Vergiftung können Erbrechen, Bauchkrämpfe, Speicheln, Unruhe, steifer Gang, Muskelzucken, Lähmungen und verlangsamte Atem- und Herzfrequenz sein. Suchen Sie in diesem Fall einen Tierarzt auf!
Autor: M. Sc. Nadja Graßmeier, Ernährungswissenschaftlerin
Tierärztliche Qualitätssicherung: Dr. med. vet. Michael Koch
Datum: Januar 2011
Quellen:
Institut für Veterinärpharmakologie und -toxikologie Universität Zürich: www.vetpharm.uzh.ch (Abruf: Januar 2011)
Naef, C.: Merkblatt Giftpflanzen. Schweizer Hundemagazin 3/2003
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