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Goldregen (Laburnum anagyroides)

 

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Goldregen

Vor allem die reifen Samen des Goldregens sind für Tiere hoch giftig. Foto: vetproduction

Goldregen (Laburnum anagyroides) ist als Zierpflanze in Gärten und Parks verbreitet. Er gehört zur Familie der Schmetterlingsblütler (Fabaceae). Der Strauch wird bis zu sechs Meter hoch, hat kleeartige, wechselständige Blätter, die an der Unterseite grau behaart sind. Der Goldregen bildet zwischen Mai und Juni gelbe, hängende Blüten aus. Die Samen befinden sich in 10 bis 20 Zentimeter langen Hülsen. Goldregen ist auch als Goldrausch, Bohnenbaum, Gelbstrauch, Kleebaum und Geissklee bekannt.

Alle Pflanzenteile des Goldregens, vor allem die reifen Samen, sind für Tiere hoch giftig, da sie verschiedene Chinolizin-Alkaloide enthalten. Diese Giftstoffe können schnell zum Tod durch Atemstillstand oder Kreislaufversagen führen. Hunde erbrechen in der Regel sofort, sodass das Gift nicht in die Blutbahn aufgenommen wird. Hat Ihr Tier an einem Goldregen geknabbert, müssen Sie sofort zum Tierarzt! Eine Vergiftung kann sich durch Zittern, Übelkeit, Erbrechen und Krämpfe äußern.

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Weiterführende Informationen

Autor: M. Sc. Nadja Graßmeier, Ernährungswissenschaftlerin
Tierärztliche Qualitätssicherung: Dr. med. vet. Michael Koch
Datum: Januar 2011
Quellen:
Institut für Veterinärpharmakologie und -toxikologie Universität Zürich: www.vetpharm.uzh.ch (Abruf: Januar 2011)
Naef, C.: Merkblatt Giftpflanzen. Schweizer Hundemagazin 3/2003
Universitätsklinikum Bonn, Informationszentrale gegen Vergiftungen: www.meb.uni-bonn.de (Abruf: Januar 2011)

 

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