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Gemeiner Stechapfel (Datura stramonium)

 

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Hund Blutprobe

Bei einer Vergiftung mit dem gemeinen Stechapfel sollte der Tierarzt aufgesucht werden. Foto: vetproduction

Der Gemeine Stechapfel (Datura stramonium) gehört zu den Nachtschatten-Gewächsen (Solanaceae) und ist als Garten-Zierpflanze und Wildpflanze verbreitet. Das Kraut wächst sehr schnell und wird bis zu einen Meter hoch. Seine länglichen, gestielten Blätter sind unregelmäßig gezahnt. Von Juni bis Oktober bilden sich trompetenförmige Blüten. Sie sind weiß bis hellviolett und öffnen sich abends. Die schwarzen Samen befinden sich in etwa walnussgroßen, stacheligen Fruchtkelchen.

Alle Pflanzenteile des Gemeinen Stechapfels sind für Tiere stark giftig, vor allem die Blüten und Samen. Hauptgiftstoffe sind Scopolamin und weitere Alkaloide. Anzeichen einer Vergiftung können Benommenheit, Krämpfe, Unruhe und Sehstörungen sein. Hat Ihr Tier an einem Gemeinen Stechapfel geknabbert, müssen Sie mit ihm zum Tierarzt!

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Weiterführende Informationen

Autor: M. Sc. Nadja Graßmeier, Ernährungswissenschaftlerin
Tierärztliche Qualitätssicherung: Dr. med. vet. Michael Koch
Datum: Januar 2011
Quellen:
Institut für Veterinärpharmakologie und -toxikologie Universität Zürich: www.vetpharm.uzh.ch (Abruf: Januar 2011)
Naef, C.: Merkblatt Giftpflanzen. Schweizer Hundemagazin 3/2003
Universitätsklinikum Bonn, Informationszentrale gegen Vergiftungen: www.meb.uni-bonn.de (Abruf: Januar 2011)

 

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