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	<title>Tiermedizinportal</title>
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	<description>Beim Tiermedizinportal informieren Tierärzte, Ärzte, Biologen und Fachredakteure Sie seriös und verständlich über Tierkrankheiten und tiermedizinische Themen.</description>
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		<title>7 Tipps zur Wellness für Hunde</title>
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		<pubDate>Wed, 22 May 2013 06:00:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaudia Fernowka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>

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		<description><![CDATA[Entspannung, Ernährung und Gesundheit – um dem Alltagsstress entgegenzuwirken, hält sich der Wellness-Trend unter uns Menschen schon seit vielen Jahren. Dieser Trend überträgt sich zunehmend auch auf unsere Vierbeiner. Hunde &#8230; <a href="http://www.tiermedizinportal.de/magazin/7-tipps-zur-wellness-fur-hunde/590059">mehr &#187;</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_13287" aria-labelledby="figcaption_attachment_13287" class="picture"><a href="http://www.tiermedizinportal.de/wp-content/uploads/2012/04/vet00705_hund_tierarzt_massage.jpg"><img class="size-medium wp-image-13287" title="Wellness für Hunde" alt="Hund wird massiert" src="http://www.tiermedizinportal.de/wp-content/uploads/2012/04/vet00705_hund_tierarzt_massage-226x150.jpg" width="226" height="150" /></a><p id="figcaption_attachment_13287" class="wp-caption-text" style="width:216px;">Ausgiebige Massagen sind Entspannung und Wellness für Hunde. Foto: vetproduction</p></div>
<p>Entspannung, Ernährung und Gesundheit – um dem Alltagsstress entgegenzuwirken, hält sich der Wellness-Trend unter uns Menschen schon seit vielen Jahren. Dieser Trend überträgt sich zunehmend auch auf unsere Vierbeiner. Hunde benötigen zwar keine teuren Luxusprodukte, dennoch können Sie Ihrem Tier zum Beispiel mit ausgiebigem Hundesport, der richtigen Ernährung oder auch entspannenden Massagen regelmäßig etwas Gutes tun. Wir haben deshalb 7 Tipps zur Wellness für Hunde zusammengefasst.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Wellness-Tipp 1: Gutes Futter für den Hund</h4>
<p>Eine abwechslungsreiche und ausgewogene <a title="Hundefutter: Gesunde Hunde mit der richtigen Hundenahrung" href="http://www.tiermedizinportal.de/ernaehrung/hundefutter-gesunde-hunde-mit-der-richtigen-hundenahrung/450445">Ernährung</a> ist der wichtigste Grundpfeiler für einen gesunden Hund. Die Versorgung mit den richtigen Nährstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen hält Ihren Hund dauerhaft fit und fördert sein Wohlbefinden. Wenn Sie für Ihren Hund Futter selber herstellen, achten Sie gezielt auf hochwertige und nährstoffreiche Produkte bei der Zusammenstellung. Aber auch wenn Sie fertiges <a title="Trockenfutter oder Nassfutter – was ist für Hunde besser?" href="http://www.tiermedizinportal.de/ernaehrung/trockenfutter-oder-nassfutter-was-ist-fur-hunde-besser/433943">Trocken- oder Nassfutter</a> kaufen, sollten Sie stets auf die richtigen Inhaltsstoffe Wert legen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Wellness-Tipp 2: Ausgiebige Haut- und Fellpflege</h4>
<p>Viele Hunde genießen die Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten beim sanften Fettbürsten. Durch regelmäßiges Bürsten, besonders bei Rassen mit starkem Haarausfall, können Sie alte Haare entfernen und Ihren Hund gleichzeitig mit einer leichten Massage verwöhnen. In der kalten Jahreszeit kann auch eine besondere Pflege für die Haut und Pfoten des Hundes erforderlich sein. Gerade die Pfoten sind durch das <a title="Streusalz im Winter – so beugen Sie wunden Hundepfoten vor" href="http://www.tiermedizinportal.de/magazin/winter-special/streusalz-im-winter-so-beugen-sie-wunden-hundepfoten-vor/253125">Streusalz und den Streusplitt im Winter</a> stark beansprucht und können leicht spröde und rissig werden. Um solche Verletzungen zu vermeiden, können Sie die Pfoten Ihres Hundes im Winter mit einer Salbe oder einfachen Vaseline einreiben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Wellness-Tipp 3: Hundesport</h4>
<p>Der Begriff Wellness setzt sich aus den beiden englischen Wörtern „well-being“ (Wohlbefinden) und Fitness zusammen und umfasst deshalb nicht nur die reine Entspannung, sondern auch sportliche Betätigung. Zur Wellness für Hunde gehört deshalb auch die richtige Portion Hundesport. Regelmäßiger Hundesport hält den Hund fit, stärkt seine Muskeln und sein Herz-Kreislauf-System. Ob Laufen, Wandern oder <a title="Tierisch fit – Radfahren mit dem Hund" href="http://www.tiermedizinportal.de/magazin/tierisch-fit-radfahren-mit-dem-hund/400640">Radfahren</a>, es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Sie Ihren Hund auch in Ihre eigenen sportlichen Aktivitäten einbinden können. Bei speziellen Hundesportarten, wie zum Beispiel beim <a title="Hunde-Agility ‒ Sport für Mensch und Tier" href="http://www.tiermedizinportal.de/magazin/hunde-agility-%e2%80%92-sport-fur-mensch-und-tier/365436">Agility</a>, kann der Hund zudem auch geistig gefordert werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Wellness-Tipp 4: Wasserspiele für den Hund</h4>
<p>Wenn es wieder wärmer wird, kann <a title="Schwimmen mit dem Hund – Training für die Gelenke" href="http://www.tiermedizinportal.de/magazin/schwimmen-mit-dem-hund-training-fur-die-gelenke/452745">Schwimmen</a> eine willkommene Abwechslung für den Hund sein. Die meisten Hunde freuen sich über den Sprung ins kühle Nass. Doch Schwimmen macht vielen Hunden nicht nur Spaß, sondern hat gleichzeitig einen entspannenden und therapeutischen Effekt. Durch die Bewegungen im Wasser werden Muskeln und Gelenke schonend trainiert, ähnlich wie beim <a title="Aquatraining (Unterwasser-Laufband) bei Tieren" href="http://www.tiermedizinportal.de/therapie/aquatraining-unterwasser-laufband-bei-tieren/475647">Aquatraining</a>. Schwimmen ist auch für ältere Hunde ein geeignetes Wellness-Programm.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Wellness-Tipp 5: Hundemassagen</h4>
<p>Nach all dem Sport kann eine <a title="Massagen bei Tieren" href="http://www.tiermedizinportal.de/therapie/massagen-bei-tieren/572357">Massage</a> den Hund entspannen. Durch die sanften Streichungen werden die Muskeln des Hundes gelockert und die Durchblutung gefördert. Eine Massage beim Hund wird häufig zu Therapiezwecken eingesetzt und dauert etwa fünf Minuten. Sie können eine Massage bei Ihrem Hund aber auch selber durchführen. Um die richtigen Grifftechniken zu erlernen, sollten Sie sich dazu eine kurze Anleitung beim Tierarzt einholen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Wellness-Tipp 6: Physiotherapie beim Hund</h4>
<p>Die <a title="Krankengymnastik (Physiotherapie) bei Tieren" href="http://www.tiermedizinportal.de/therapie/krankengymnastik-physiotherapie-bei-tieren/122012">Physiotherapie</a> beim Hund ist eine etwas intensivere Form der Massage und sorgt gerade bei älteren Hunden für eine Entspannung der Muskeln und Gelenke. Sie ist schwerer in der Ausführung als die Massage und sollte deshalb zunächst nur vom Tierarzt durchgeführt werden. Bei einer fehlerhaften Behandlung können die Griffe zu Muskelanspannung und führen und einen gegenteiligen Effekt haben. Mit etwas Übung können Sie eine leichte Physiotherapie aber auch zu Hause durchführen und somit nicht nur zur Entspannung Ihres Hundes beitragen, sondern auch Gelenkerkrankungen vorbeugen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Wellness-Tipp 7: Kurzer Wellnessurlaub mit dem Hund</h4>
<p>Besonders wenn Sie in einer großen Stadt wohnen, freut sich der Hund darüber, mal raus ins Grüne zu fahren. Ein kleiner Ausflug oder ein kurzer <a title="Urlaub mit dem Hund – darauf sollten Sie achten" href="http://www.tiermedizinportal.de/magazin/urlaub-mit-dem-hund-%e2%80%93-darauf-sollten-sie-achten/160116">Urlaub</a> kann deshalb nicht nur für Sie, sondern auch für Ihren Hund entspannend sein. Sie müssen zu diesem Zweck nicht weit reisen. Achten Sie bei der Ortswahl jedoch darauf, dass der Hund vor Ort viele Auslaufmöglichkeiten hat, beispielsweise durch weitgängige Wiesen oder Wälder. Es gibt mittlerweile auch viele hundefreundliche Hotels, die ein gemeinsames Wellness-Programm für Sie und Ihren Hund anbieten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Weiterführende Informationen</h4>
<h4>Buchtipps</h4>
<p><iframe style="width: 120px; height: 240px;" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=httpwwwtierme-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;asins=3886278247&amp;ref=tf_til&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;m=amazon&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=000000&amp;bg1=FFFFFF&amp;npa=1&amp;f=ifr" height="240" width="320" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe><br />
&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: x-small;"><strong>Autor:</strong> Klaudia Fernowka, B.A.</span><br />
<span style="font-size: x-small;"><strong>Medizinische Qualitätssicherung:</strong> Dr. med. Martin Waitz</span><br />
<span style="font-size: x-small;"><strong>Datum:</strong> Dezember 2012</span><br />
<span style="font-size: x-small;"><strong>Quellen:<br />
</strong>Hegewald-Kawich, H.: Unser Hund. Gräfe und Unzer, München 2008</span><br />
<span style="font-size: x-small;">Niemand H.G. et al.: Praktikum der Hundeklinik. Thieme, Stuttgart 2006</span><br />
<span style="font-size: x-small;">Wolf, K.: Hunde – Spiel &amp; Sport. Gräfe und Unzer Verlag, München 2009</span></p>
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		<title>Läufigkeit beim Hund – Der Zyklus der Hündin</title>
		<link>http://www.tiermedizinportal.de/magazin/laufigkeit-beim-hund-der-zyklus-der-hundin/292829</link>
		<comments>http://www.tiermedizinportal.de/magazin/laufigkeit-beim-hund-der-zyklus-der-hundin/292829#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 21 May 2013 13:28:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina Trappe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Läufigkeit ist ein ganz natürlicher Vorgang, der bei gesunden Hündinnen im fruchtbaren Alter zu beobachten ist. Einige Anzeichen einer Läufigkeit können für Hundebesitzer jedoch irritierend oder verunsichernd sein. Hier &#8230; <a href="http://www.tiermedizinportal.de/magazin/laufigkeit-beim-hund-der-zyklus-der-hundin/292829">mehr &#187;</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_16017" aria-labelledby="figcaption_attachment_16017" class="picture"><a href="http://www.tiermedizinportal.de/wp-content/uploads/2012/11/vet01020_hund.jpg"><img class="size-medium wp-image-16017 " title="Hund" alt="Hund" src="http://www.tiermedizinportal.de/wp-content/uploads/2012/11/vet01020_hund-226x150.jpg" width="226" height="150" /></a><p id="figcaption_attachment_16017" class="wp-caption-text" style="width:216px;">Hündinnen &#8211; sofern nicht früh kastriert &#8211; erleben ihre erste Läufigkeit meist im Alter von 6 bis 24 Monaten. Foto: vetproduction</p></div>
<p>Die Läufigkeit ist ein ganz natürlicher Vorgang, der bei gesunden Hündinnen im fruchtbaren Alter zu beobachten ist. Einige Anzeichen einer Läufigkeit können für Hundebesitzer jedoch irritierend oder verunsichernd sein. Hier erfahren Sie, was Sie über die &#8220;Hitze&#8221; der Hündin wissen sollten, welche Vorgänge normal sind und was Sie beachten sollten, um ungewollten Nachwuchs zu vermeiden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Erste Läufigkeit: Die Hündin in der Pubertät</h2>
<p>Die erste Läufigkeit der Hündin setzt zumeist im Alter von sechs bis zwölf Monaten ein. Zu diesem Zeitpunkt befindet die Hündin sich physisch und psychisch mitten in der Pubertät. Wie alt genau die Hündin beim Eintritt in die Geschlechtsreife ist, variiert je nach Hunderasse und Individuum: Während kleine Hündinnen meist schon mit sechs Monaten zum ersten Mal läufig werden, sind Hündinnen großer Rassen zu dem Zeitpunkt oft bereits im zweiten Lebensjahr.</p>
<p>Maßgeblich für den Zeitpunkt der ersten Läufigkeit ist vor allem, dass die Hündin ihr ausgewachsenes Körpergewicht erreicht. Dies geschieht nicht nur bei Hunden großer Rassen etwas später, sondern auch, wenn die heranwachsende Hündin nicht genug Futter bekommt (zum Beispiel in schlechter Haltung) oder eine Krankheit durchlebt hat. Doch jede Hündin ist anders: Auch manche gesunde kleine Hündin wird erst mit zwei Jahren zum ersten Mal läufig.</p>
<p>Dazu kommt, dass die erste Läufigkeit beim Hund oft nicht ganz typisch verläuft, da die Hündin gerade erst geschlechtsreif wird und körperlich noch nicht fertig entwickelt ist. Manchmal kommt es beispielsweise zu einer <strong>stillen Läufigkeit</strong>: Hier sind trotz der typischen hormonellen Vorgänge keine äußeren Anzeichen wie Ausfluss sichtbar. So kann die Hündin völlig unbemerkt läufig werden. In anderen Fällen treten zwar zunächst typische Läufigkeits-Anzeichen auf, klingen dann aber für ein paar Tage wieder ab, bevor sie wieder auftauchen – dies nennt man <strong>Split-Östrus</strong>.</p>
<p>Demnach besteht kein Grund zur Sorge, wenn eine Hündin mit zwei Jahren noch nicht offensichtlich läufig war oder wenn die erste Läufigkeit nicht ganz klassisch verläuft. Beides kommt relativ häufig vor.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Typischer Ablauf einer Läufigkeit</h2>
<p>Der Zyklus der Hündin gliedert sich in vier Phasen:</p>
<ol>
<li><strong>Proöstrus (Vorbrunst):</strong> Im Durchschnitt dauert der Proöstrus neun Tage, seine Dauer kann jedoch zwischen drei und 17 Tagen variieren. Dies ist der erste Abschnitt der Läufigkeit. Die Vulva der Hündin schwillt an und blutiger Scheidenausfluss tritt aus. Dessen Menge variiert von Hund zu Hund: Während er bei einigen Hündinnen kaum auffällt, bluten andere relativ stark. Die Hündin ist zu diesem Zeitpunkt zwar noch nicht fruchtbar, riecht jedoch für Rüden bereits sehr interessant. Sie weicht nun jedoch aus oder beißt andere Hunde weg, wenn sie zudringlich werden. Verlassen sollten Sie sich jedoch nicht darauf, denn manchmal sind die Übergänge zwischen den einzelnen Phasen schwierig festzustellen.</li>
<li><strong>Östrus (Brunst):</strong> In dieser Phase ist die Hündin deckbereit – man nennt sie auch Standhitze, da die Hündin nun bereitwillig stehen bleibt und die Rute auf die Seite dreht, wenn sich ein interessierter Rüde nähert. Durchschnittlich dauert der Östrus neun Tage an, schwankt dabei je nach Hündin zwischen drei und 21 Tagen. Die Vulva ist nun nicht mehr ganz so stark geschwollen und der Scheidenausfluss wird wässriger, manchmal auch schleimig. Während des Östrus finden mehrere Eisprünge statt, meist am zweiten bis vierten Tag. In diesem Zeitrahmen liegen die fruchtbaren Tage der Hündin.</li>
<li><strong>Metöstrus (Nachbrunst):</strong> In dieser Phase klingen die Läufigkeitssymptome ab. Die Vulva schwillt ab, der Ausfluss wird zunächst oft gelblich und verschwindet schließlich ganz. Obwohl die Hündin ab diesem Zeitpunkt äußerlich keine Anzeichen einer Läufigkeit mehr zeigt, gibt es noch über einige Wochen eine hormonelle Veränderung: Die Gelbkörper, die nach dem Eisprung an den Eierstöcken entstehen, produzieren das Hormon Progesteron. Dieses Hormon sorgt dafür, dass der Embryo, die für seine Einnistung und sein Wachstum benötigten Bedingungen in der Gebärmutter vorfindet. Die Gelbkörper produzieren das Hormon in dieser Zyklusphase unabhängig davon, ob es zu einer Befruchtung gekommen ist oder nicht. Erst nach neun bis zwölf Wochen sind die Gelbkörper abgebaut (Luteolyse). Bei manchen Hündinnen stößt der nun sinkende Progesteronspiegel die Ausschüttung des Hormons Prolaktin an. Prolaktin kurbelt die Milchproduktion an – so kommt es bei einigen Hunden zu einer Scheinträchtigkeit.</li>
<li><strong>Anöstrus:</strong> Der Anöstrus ist die &#8220;Ruhephase&#8221; des Zyklus. Die Hündin zeigt keine äußeren Anzeichen einer Läufigkeit. Ihre Sexualhormone bleiben auf einem Level (Progesteron) oder schwanken leicht (Östrogen). Diese Phase kann sehr unterschiedlich lang sein; sie dauert mehrere Wochen oder Monate an und endet erst mit der Einleitung des nächsten Proöstrus und somit der nächsten Läufigkeit. In der Übergangsphase von Anöstrus zu Proöstrus (Präproöstrus) bilden sich allmählich Eibläschen, sogenannte Follikel, an den Eierstöcken. In diesen reifen die Eizellen bis zum Eisprung (der erst im Östrus stattfinden wird) heran.</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Das Verhalten der Hündin während der Läufigkeit</h2>
<p>Im Durchschnitt wird eine Hündin alle sieben Monate läufig. Hunde vom Urtyp – zum Beispiel der Basneji oder der Thai Ridgeback – weisen häufig nur eine Läufigkeit im Jahr auf, ähnlich wie Wölfe und Dingos. Die meisten Hundebesitzer sind jedoch zweimal jährlich mit einer Läufigkeit konfrontiert, wenn keine <a title="Kastration der Hündin" href="http://www.tiermedizinportal.de/therapie/kastration-der-hundin/442544">Kastration der Hündin</a> stattgefunden hat. Je besser Sie darüber informiert sind, was in dieser Zeit mit der Hündin geschieht und was es zu beachten gibt, umso stressfreier können Sie die Zeit der Läufigkeit gestalten.</p>
<p>Noch bevor die Hündin die ersten Blutstropfen verliert lassen sich oft an ihrem Verhalten einige Auffälligkeiten feststellen: So urinieren die meisten Hündinnen zunächst öfter als sonst. Manchmal erinnert ihr Verhalten an das eines markierenden Rüden, da sie in der Hocke ihr Bein anhebt und scheinbar alle paar Meter &#8220;muss&#8221;. Damit setzt die Hündin instinktiv die ersten Duftmarken – und diese werden von Rüden auch wahrgenommen. Nicht selten erkennt man eine Läufigkeit zuerst an dem auffälligen Anstieg von vierbeinigen Verehrern, die die Hündin begeistert beschnüffeln und um sie herumtänzeln.</p>
<p>Ob und wie sich das Verhalten der Hündin in der Läufigkeit verändert, ist sehr unterschiedlich. Viele Hündinnen vergessen zumindest zeitweise ihre gute <a title="10 Erziehungstipps für Hunde" href="http://www.tiermedizinportal.de/magazin/10-erziehungstipps-fur-hunde/320532">Erziehung</a>, wenn sie läufig sind. Einige entfernen sich auf Spaziergängen weiter von ihrem Besitzer und lassen sich schlechter abrufen. Andere werden anhänglicher und fordern viele Streicheleinheiten. Nicht selten schlafen läufige Hündinnen mehr als sonst, wirken etwas faul oder melancholisch. Einige Exemplare machen dagegen einen eher ruhelosen Eindruck und wechseln alle paar Minuten den Liegeplatz. Nicht zuletzt gibt es auch Hündinnen, die von der Läufigkeit kaum aus dem Konzept gebracht werden und sich genauso benehmen wie sonst auch.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Höschen und Hundebegegnungen in der Läufigkeit</h2>
<p>Eine häufige Frage ist, wie man mit der Blutung der Hündin in der Läufigkeit am besten umgeht. In der Regel putzen sich Hündinnen in der Läufigkeit sehr häufig und ausgiebig, wobei es sehr reinliche und eher nachlässige Hunde gibt und die Blutung auch unterschiedlich stark sein kann. Wenn Sie eine Hündin von der gründlich putzenden Sorte haben und Ihre Wohnung mit einem Fliesenboden ausgestattet ist, müssen Sie im Grunde keine weiteren Maßnahmen ergreifen außer vereinzelt verlorene Tropfen aufzuwischen. Anderenfalls können Sie Ihrer Hündin ein spezielles Schutzhöschen anziehen, um zu verhindern, dass der Ausfluss auf dem Teppich oder im Hundebett landet. Es ist hilfreich, die Hündin vorher langsam an das Höschen zu gewöhnen – die meisten Hunde sind erstaunlich schnell darin, sich aus unliebsamen Wäschestücken zu befreien.</p>
<p>Die wichtigste Regeländerung gibt es in der Zeit der Läufigkeit jedoch bei Begegnungen mit anderen Hunden. Wenn Sie keinen Wurf mit der Hündin planen – und dies sollte sehr gut überlegt sein – ist es essenziell, dass Sie sie von unkastrierten Rüden fernhalten, insbesondere während des Östrus (Standhitze). Vorsichtshalber sollten Sie die Hündin in dieser Zeit nur an der Leine spazieren führen und Orte meiden, die stark von anderen Hunden frequentiert sind. Sagen Sie anderen Hundebesitzern vor dem direkten Kontakt auf jeden Fall Bescheid.</p>
<p>Auch abseits der fruchtbaren Tage riecht die läufige Hündin für Rüden – kastrierte wie unkastrierte – sehr spannend. In der Regel ist es besser, die Hunde in dieser Zeit nicht im Freilauf spielen zu lassen. Vor lauter überschießenden Hormonen neigen Rüden dazu, die Hündinnen zu bedrängen, während diese meist in eine Abwehrhaltung geht, ausweicht und schnappt. Dies ist für die Tiere eher eine Stresssituation als ein entspanntes Spiel. Warten Sie mit Hundebegegnungen lieber, bis die Läufigkeit abgeklungen ist; es sei denn, es handelt sich um freundliche Hündinnen oder Welpen. Unter Beachtung dieser Regel kommen Sie und Ihre Hündin weitgehend stressfrei durch die Läufigkeit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Weiterführende Informationen</h4>
<h4>Buch- und Produkttipps</h4>
<p>&nbsp;<br />
<iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=httpwwwtierme-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=383041076X&#038;ref=tf_til&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=0000FF&#038;bc1=000000&#038;bg1=FFFFFF&#038;npa=1&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=httpwwwtierme-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=B008VRI3L2&#038;ref=tf_til&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=0000FF&#038;bc1=000000&#038;bg1=FFFFFF&#038;npa=1&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe><br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
<span style="font-size: xx-small;"><strong>Autor:</strong> Christina Trappe, B.A.<br />
<strong>Medizinische Qualitätssicherung:</strong> Pascale Huber, Tierärztin<br />
<strong>Datum:</strong> April 2013<br />
<strong>Quellen:</strong><br />
Suter, Peter; Kohn, Barbara (Hrsg.): Praktikum der Hundeklinik. Parey Verlag, Stuttgart 2006<br />
Wehrend, Axel: Leitsymptome Gynäkologie und Geburtshilfe beim Hund. Thieme Verlag, Stuttgart 2010</span></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Rosetten-Meerschweinchen im Portrait</title>
		<link>http://www.tiermedizinportal.de/magazin/rosetten-meerschweinchen-im-portrait/151515</link>
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		<pubDate>Fri, 17 May 2013 08:15:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina Trappe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Meerschweinchenzucht haben sich mittlerweile viele verschiedene Meerschweinchen-Varietäten entwickelt. Die tapsigen Nager gibt es in den verschiedensten Fellarten und Fellfarben. Zu den bekanntesten Varietäten gehört das Rosetten-Meerschweinchen. Hier erfahren &#8230; <a href="http://www.tiermedizinportal.de/magazin/rosetten-meerschweinchen-im-portrait/151515">mehr &#187;</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_17358" aria-labelledby="figcaption_attachment_17358" class="picture"><a href="http://www.tiermedizinportal.de/wp-content/uploads/2013/02/vet01228_meerschweinchen.jpg"><img class="size-medium wp-image-17358 " title="Rosettenmeerschweinchen" alt="Rosettenmeerschweinchen" src="http://www.tiermedizinportal.de/wp-content/uploads/2013/02/vet01228_meerschweinchen-226x150.jpg" width="226" height="150" /></a><p id="figcaption_attachment_17358" class="wp-caption-text" style="width:216px;">Das besondere Merkmal von Rosettenmeerschweinchen ist die Wirbelbildung im Fell. Foto: vetproduction</p></div>
<p>In der Meerschweinchenzucht haben sich mittlerweile viele verschiedene Meerschweinchen-Varietäten entwickelt. Die tapsigen Nager gibt es in den verschiedensten Fellarten und Fellfarben. Zu den bekanntesten Varietäten gehört das Rosetten-Meerschweinchen. Hier erfahren Sie, was das Rosetten-Meerschweinchen in Aussehen und Wesen ausmacht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Besondere Merkmale bei Rosetten-Meerschweinchen</h2>
<p>Das markanteste Merkmal des Rosetten-Meerschweinchens ist sein Fell, welches eine besondere Haarstruktur hat. Es hat viele Fellwirbel, welche sogenannte Rosetten bilden und dieser Varietät ihren Namen geben. Manchmal wird das Rosetten-Meerschweinchen auch Wirbelhaar-Meerschweinchen oder Abyssinian genannt. Sie sind seit etwa seit dem Jahr 1880 bekannt und kommen ursprünglich aus England.</p>
<p>Nach den Rassestandards des bundesweiten Zuchtverbands Meerschweinchenfreunde Deutschland (MFD) BD e.V. verfügt das Rosetten-Meerschweinchen über acht bis zehn Fell-Wirbel, davon bevorzugt zwei Wirbel im Kopfbereich. Das Fell hat eine Länge von 3 bis 3,5 cm, ist rau und steht steif vom Körper ab. Es ist sehr dicht und wächst von der Mitte der Rosette nach außen.</p>
<p>Genetisch hängt das Aussehen eines Rosetten-Meerschweinchens von verschiedenen Faktoren ab. So wird der Faktor für die Wirbelneigung (Rh) dominant vererbt, ihre Ausbildung (m) aber rezessiv. Weitere Faktoren entscheiden über die genaue Lage der Wirbel. Die sogenannten Stirnkronen, die man bei Crested-Meerschweinchen findet, beruhen auf einem anderen Gen (St). Haben Meerschweinchen mit Rosettenbildung langes Fell, nennt man sie – je nach Anzahl und Lage der Rosetten – Angora oder Peruaner.</p>
<p>Rosetten-Meerschweinchen gibt es in verschiedenen Farben, von Rot, Schwarz und Weiß bis hin zu dreifarbigen Mischungen und Schildpatt-Zeichnungen. Ihre Ohren sind dabei meist flach herunterhängend.</p>
<p>Das Rosetten-Meerschweinchen ist eher kräftig gebaut und kann bis zu 1800 Gramm schwer werden. Es hat eine Körpergröße von etwa 22-35 cm, wobei die Böckchen meist etwas größer sind als die Weibchen. Ihre Lebenserwartung beträgt wie bei gewöhnlichen Hausmeerschweinchen etwa sechs bis acht Jahre.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Pflege von Rosetten-Meerschweinchen</h2>
<p>Mit ihrem frechen und lustigen Erscheinungsbild sind Rosetten-Meerschweinchen vor allem bei Kindern sehr beliebt. Das lustige Aussehen spiegelt sich meist auch in ihrem Wesen wieder. Sie gelten als besonders aufgeweckte und neugierige Tiere. Bei den unterschiedlichen Fellarten und Farben der Meerschweinchen handelt es sich jedoch nicht um gänzlich verschiedene Rassen, sondern lediglich um Varietäten. Demnach lassen sich anhand ihres Aussehens nur wenige Rückschlüsse auf ihr Wesen ziehen – wichtiger sind die Aufzucht und der individueller Charakter der Meerschweinchen.</p>
<p>Da die Rosetten-Meerschweinchen zu den Kurzhaar-Varietäten gehören, braucht ihr Fell keine besondere Pflege. Lediglich beim Streicheln sollten Sie aufpassen, da man häufig gegen den Haarstrich streichelt, was für die Tiere unter Umständen unangenehm sein kann.</p>
<p>Wie alle Meerschweinchen sind auch Rosetten-Meerschweinchen sehr gesellige Tiere und sollten nicht allein, sondern mindestens zu zweit gehalten werden.</p>
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<h4>Weiterführende Informationen</h4>
<h4>Buch- und Produkttipps</h4>
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<iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=httpwwwtierme-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=3833805218&#038;ref=tf_til&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=0000FF&#038;bc1=000000&#038;bg1=FFFFFF&#038;npa=1&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=httpwwwtierme-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=B0009586NE&#038;ref=tf_til&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=0000FF&#038;bc1=000000&#038;bg1=FFFFFF&#038;npa=1&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe><br />
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<p><span style="font-size: xx-small;"><strong>Autor:</strong> Klaudia Fernowka, B.A.<br />
<strong>Medizinische Qualitätssicherung:</strong> Pascale Huber, Tierärztin<br />
<strong>Datum:</strong> April 2013<br />
</span><strong><span style="font-size: xx-small;">Quellen:<br />
</span></strong><span style="font-size: xx-small;">Birmelin, Immanuel: Mein Meerschweinchen. Gräfe und Unzer Verlag, München 2007<br />
Behrend, K. et.al.: Das Meerschweinchen. Gräfe und Unzer Verlag, München 2005<br />
Drescher, Birgit et. al.: Meerschweinchen: Heimtier und Patient. Enke Verlag, Stuttgart 2011<br />
Meerschweinchenfreunde Deutschland (MFD) BD e.V.: www.meerschweinchenfreunde.de (Letzter Aufruf: April 2013)</span></p>
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		<item>
		<title>Spaß und Spiele auf der Hundewiese</title>
		<link>http://www.tiermedizinportal.de/magazin/spas-und-spiele-auf-der-hundewiese/404240</link>
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		<pubDate>Wed, 15 May 2013 13:42:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina Trappe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>

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		<description><![CDATA[Dank der vorsommerlichen Temperaturen lockt es die Zwei- und Vierbeiner zu ausgiebigen Spaziergängen nach draußen und auf die Hundewiese. Doch der Ausflug auf die Hundewiese kann für mehr als nur &#8230; <a href="http://www.tiermedizinportal.de/magazin/spas-und-spiele-auf-der-hundewiese/404240">mehr &#187;</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_13302" aria-labelledby="figcaption_attachment_13302" class="picture"><a href="http://www.tiermedizinportal.de/wp-content/uploads/2012/04/vet00747_hund_ball.jpg"><img class="size-medium wp-image-13302 " title="Hund mit Ball auf der Wiese" alt="Hund mit Ball auf der Wiese" src="http://www.tiermedizinportal.de/wp-content/uploads/2012/04/vet00747_hund_ball-226x169.jpg" width="226" height="169" /></a><p id="figcaption_attachment_13302" class="wp-caption-text" style="width:216px;">Auf der Hundewiese bieten sich verschiedene Spiele mit dem Hund an. Foto: vetproduction</p></div>
<p>Dank der vorsommerlichen Temperaturen lockt es die Zwei- und Vierbeiner zu ausgiebigen Spaziergängen nach draußen und auf die Hundewiese. Doch der Ausflug auf die Hundewiese kann für mehr als nur zum Gassi-Gehen genutzt werden. Die richtigen Spiele auf der Hundewiese können ein geistiges und körperliches Training für den Hund sein und ihn bis ins hohe Alter fit halten. Neben dem klassischen Stöckchenwerfen und Apportieren gibt es viele weitere Möglichkeiten den Hund auf der Hundewiese zu beschäftigen.</p>
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<h4>Suchspiele auf der Hundewiese</h4>
<p>Auf der Hundewiese bieten sich tolle Möglichkeiten, um Hundespielzeug zu verstecken und den Hund danach suchen zu lassen. So wird vor allem der Geruchssinn des Hundes trainiert. Am besten funktionieren Suchspiele mit einem sogenannten Futterdummy. Das ist ein kleines, verschließbares Säckchen, welches mit Futter gefüllt wird und somit gut zu erschnüffeln ist. Als Verstecke auf der Hundewiese bieten sich beispielsweise Büsche oder Laubhaufen an. Wenn Sie den Futterdummy das erste Mal verstecken, lassen Sie den Hund noch dabei zuschauen. Später verstecken Sie den Dummy so, dass der Hund es nicht sehen kann. Mit einem kurzen Kommando wie &#8220;Such&#8221; beginnt die Suche. Wenn der Hund den Futterdummy findet, gibt es ein Lob und Leckerli aus dem Säckchen. Am Anfang kann es noch nötig sein, mit dem Hund mitzulaufen und ihn ein bisschen zu unterstützen. Oft hat der Hund den Dreh aber schnell raus und Sie können den Schwierigkeitsgrad zunehmend steigern.</p>
<h4>Versteckspiele auf der Hundewiese</h4>
<p>Bei einem Versteckspiel auf der Hundewiese sollten am besten zwei Personen beteiligt sein, fragen Sie dazu einfach ein weiteres Familienmitglied oder einen Freund, welcher dem Hund schon vertraut ist. Für dieses Spiel können Sie wieder den Futterbeutel nutzen. Dabei versteckt sich eine Person mit dem Beutel (oder alternativ ein paar Leckerchen). Auch hier darf der Hund am Anfang noch zusehen. Wenn der zu Suchende außer Sichtweite ist, darf der Hund hinterherlaufen. Falls das nicht klappt, kann zur Hilfe ein kleiner Pfad aus Leckerchen auf der Hundewiese gelegt werden. Wenn der Hund die Person findet, wird er natürlich belohnt. Besonders Kindern kann so ein Versteckspiel sehr viel Spaß machen.</p>
<h4>&#8220;Freestyle-Agility&#8221; auf der Hundewiese</h4>
<p>Gerade im Wald und auf der Hundewiese bieten sich zahlreiche Möglichkeiten für <a title="Hunde-Agility ‒ Sport für Mensch und Tier" href="http://www.tiermedizinportal.de/magazin/hunde-agility-%e2%80%92-sport-fur-mensch-und-tier/365436">Agility</a>-Übungen im Freien. Der Hund kann hier zum Beispiel über eine Mauer oder über einen Baumstamm laufen oder unter Hindernissen wie Parkbänken hindurchkrabbeln. Sehen Sie sich einem genau in Ihrem Park um, bestimmt finden sich auch dort viele Möglichkeiten für Agility-Elemente. Mit diesen spielerischen Übungen können Sie die Koordinationsfähigkeit Ihres Hunds schulen – und Ihre eigene Kreativität.</p>
<h4>Ab ins Wasser</h4>
<p>Wenn sich ein See oder ein anderes geeignetes Gewässer in der Nähe der Hundewiese befindet, kann dies eine willkommene Abwechslung zur gewohnten Gassi-Runde sein. In den warmen Sommermonaten genießen viele Hunde den Sprung ins kühle Nass. Mit dem entsprechenden Wasserspielzeug (wie z.B. Schwimm-Dummys) können Sie das Apportieren auch im Wasser üben. Achten Sie jedoch darauf, dass der <a title="Schwimmen mit dem Hund – Training für die Gelenke" href="http://www.tiermedizinportal.de/magazin/schwimmen-mit-dem-hund-training-fur-die-gelenke/452745">Hund sich beim Schwimmen</a> nicht überanstrengt. Beim Schwimmen können Hunde ihre Kräfte nur schlecht einteilen. Beachten Sie auch eventuelle Badeverbote am See.</p>
<h4>Frisbee auf der Hundewiese</h4>
<p>Nicht nur Menschen, sondern auch Hunden macht Frisbee spielen tierischen Spaß. Wenn Ihr Hund besonders springfreudig ist, dann ist dieses Spielzeug perfekt für die Hundewiese geeignet. Wenn Sie zu zweit spielen, kann der Hund beim Fangen mitmachen. Wenn Sie sich gegenüberstehen, um das Frisbee hin und her werfen, lassen Sie den Hund das Frisbee ab und zu abfangen. So hat er regelmäßig ein Erfolgserlebnis und bleibt weiterhin motiviert. Wenn Sie regelmäßig mit Ihrem Hund Frisbee spielen, sollten Sie sich jedoch spezielle Hundefrisbees zulegen. Diese sind aus weicheren Materialien gefertigt, welche nicht splittern und die Zähne des Hundes schonen.</p>
<h4>Tägliches Training auf der Hundewiese</h4>
<p>Generell lohnt es sich immer, Leckerchen beim Spazierengehen auf der Hundeweise bereitzuhalten. Die Gassi-Gänge können stets für kleinere Gehorsamsübungen und ein tägliches Training genutzt werden. Regelmäßige Übungen halten den Hund geistig fit. So können Sie die gewohnten Befehle wie &#8220;Komm&#8221; oder &#8220;Bei Fuß&#8221; stärken oder auch ganz neue Tricks und Bringspiele üben. Belohnen Sie den Hund für erfolgreiche Ausführungen, bleiben Sie mit Spaß bei der Sache und werden Sie nicht ungeduldig, wenn der Hund etwas auf Anhieb nicht versteht.</p>
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<h4>Weiterführende Informationen</h4>
<h4>Buchtipps</h4>
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<iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=httpwwwtierme-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=3840420156&#038;ref=tf_til&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=0000FF&#038;bc1=000000&#038;bg1=FFFFFF&#038;npa=1&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=httpwwwtierme-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=3440112357&#038;ref=tf_til&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=0000FF&#038;bc1=000000&#038;bg1=FFFFFF&#038;npa=1&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe><br />
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<p><span style="font-size: xx-small;"><strong>Autor:</strong> Klaudia Fernowka, B.A.<br />
<strong>Medizinische Qualitätssicherung:</strong> Pascale Huber, Tierärztin<br />
<strong>Datum:</strong> April 2013<br />
<strong>Quellen:</strong><br />
Hegewald-Kawich, H.: Unser Hund. Gräfe und Unzer Verlag, München 2008<br />
Schlegl-Kofler, K.: Ein Hund für die ganze Familie. Gräfe und Unzer Verlag, München 2012<br />
Schlegl-Kofler, K.: Hundeschule für jeden Tag. Gräfe und Unzer Verlag, München 2011</span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Quiz: Papageien und Sittiche – Haben Sie den Durchblick?</title>
		<link>http://www.tiermedizinportal.de/spiele/quiz-papageien-und-sittiche-haben-sie-den-durchblick/465346</link>
		<comments>http://www.tiermedizinportal.de/spiele/quiz-papageien-und-sittiche-haben-sie-den-durchblick/465346#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 May 2013 13:53:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina Trappe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spiele]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; Bitte einen Moment Geduld. Der Content wird geladen &#8230;]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><link href="http://interaktiv.contilla.de/0/webapp.css" rel="stylesheet" media="screen" type="text/css" /><script type="text/javascript" src="http://interaktiv.contilla.de/11012d2d2e303337509c2d7b/0/webapp.js"></script><script type="text/javascript">// <![CDATA[
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<p><img alt="" src="http://interaktiv.contilla.de/images/ajax_wait.gif" /> &#8230;</p>
<p>Bitte einen Moment Geduld.</p>
<p>Der <a style="text-decoration: none;" title="Content" href="http://www.interactive-creator.com/themenwelten" target="_blank">Content</a> wird geladen &#8230;</p>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Tierfragen: Warum Pferde wiehern</title>
		<link>http://www.tiermedizinportal.de/magazin/tierfragen-warum-pferde-wiehern/482348</link>
		<comments>http://www.tiermedizinportal.de/magazin/tierfragen-warum-pferde-wiehern/482348#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 08 May 2013 11:23:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina Trappe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>

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		<description><![CDATA[Wiehern, schnauben, grummeln – Pferde geben ganz vielfältige Laute von sich. Als besonders &#8220;typisch Pferd&#8221; empfinden die meisten Menschen das Wiehern. Doch was bedeutet es eigentlich, wenn ein Pferd wiehert? &#8230; <a href="http://www.tiermedizinportal.de/magazin/tierfragen-warum-pferde-wiehern/482348">mehr &#187;</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_12231" aria-labelledby="figcaption_attachment_12231" class="picture"><a href="http://www.tiermedizinportal.de/wp-content/uploads/2012/02/vet00021_pferd_wiese.jpg"><img class="size-medium wp-image-12231 " title="Pferd auf der Wiese" alt="Pferd auf der Wiese" src="http://www.tiermedizinportal.de/wp-content/uploads/2012/02/vet00021_pferd_wiese-226x149.jpg" width="226" height="149" /></a><p id="figcaption_attachment_12231" class="wp-caption-text" style="width:216px;">Für Pferde ist das Wiehern ein Mittel der Kommunikation. Foto: vetproduction</p></div>
<p>Wiehern, schnauben, grummeln – Pferde geben ganz vielfältige Laute von sich. Als besonders &#8220;typisch Pferd&#8221; empfinden die meisten Menschen das Wiehern. Doch was bedeutet es eigentlich, wenn ein Pferd wiehert? Tiermedizinportal.de ist dieser Frage nachgegangen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Wiehern als Teil der Pferdesprache</h2>
<p>Pferde kommunizieren sehr vielfältig – und zwar nicht nur mit Lautäußerungen, sondern vor allem mit ihrer Körpersprache. Durch Haltung und Gesichtsausdruck eines Pferdes wird schnell klar, ob es sich gerade freut oder Angst hat, ob es ein anderes Pferd dominiert oder sich ihm unterlegen fühlt. Das Wiehern ist also nur ein kleiner Teil der Pferdesprache – wenn auch ein besonders auffälliger.</p>
<p>Domestizierte Pferde – also die Haus- und Nutzpferde in menschlicher Obhut – wiehern deutlich häufiger als wildlebende Pferde. Man vermutet, dass das Wiehern bei Wildpferden ursprünglich die Funktion hatte, die Herde zusammenzuhalten und einzelne Herdenmitglieder wiederzufinden: In Wäldern und anderen unübersichtlichen Gegenden können die Pferde so ihre eigene Position mitteilen beziehungsweise einschätzen, wo sich andere Herdenmitglieder befinden.</p>
<p>Unsere heutigen Pferde drücken mit ihrem Wiehern die verschiedensten Empfindungen aus. Wer sich viel mit einem Pferd beschäftigt, erkennt nach einer Weile an der Tonlage, um welche Art von Wiehern es sich handelt und was das Tier gerade mitteilen möchte. Es ist in ganz unterschiedlichen Situationen zu hören:</p>
<ul>
<li>Stuten kommunizieren durch Wiehern mit ihren Fohlen. Bereits ein junges Fohlen kann seine Mutter an der Stimme erkennen – und umgekehrt. So können die beiden sich mithilfe des Wieherns schnell wiederfinden, wenn sie einander aus den Augen verloren haben.</li>
<li>Bekannte Pferde grüßen einander manchmal mit einem freundlichen Wiehern – zum Beispiel, wenn ein Pferd ein anderes aus seiner Box im Vorbeigehen beobachtet oder wenn beide auf dieselbe Koppel gebracht werden.</li>
<li>Wenn sich zwei Hengste begegnen und es zu einem Machtkampf kommt, wird es oft laut: Hier hört man Kampfschreie, Warnschreie und das schrille Wiehern des Unterlegenen.</li>
<li>Pferde wiehern auch aus Angst – etwa, wenn sie fürchten, ihre Herde verloren zu haben oder sich in einer unbekannten Umgebung unwohl und bedroht fühlen.</li>
</ul>
<p>Übrigens hat jedes Pferd seine ganz eigene Stimme. Hört man ganz genau hin, kann man manchmal auch als Mensch unterscheiden, welches Pferd gerade gewiehert hat.</p>
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<h4>Weiterführende Informationen</h4>
<h4>Buchtipps</h4>
<p><iframe style="width: 120px; height: 240px;" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=httpwwwtierme-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;asins=3800159597&amp;ref=tf_til&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;m=amazon&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=000000&amp;bg1=FFFFFF&amp;npa=1&amp;f=ifr" height="240" width="320" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe><iframe style="width: 120px; height: 240px;" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=httpwwwtierme-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;asins=3404605500&amp;ref=tf_til&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;m=amazon&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=000000&amp;bg1=FFFFFF&amp;npa=1&amp;f=ifr" height="240" width="320" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe><br />
&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: xx-small;"><strong>Autor:</strong> Christina Trappe, B.A.<br />
<strong>Tierärztliche Qualitätssicherung:</strong> Dr. med. vet. Michael Koch<br />
<strong>Datum:</strong> April 2013<br />
<strong>Quellen:</strong><br />
Roberts, Monty: Die Sprache der Pferde: Die Monty-Roberts-Methodes des JOIN-UP. Bastei Lübbe Verlag, Köln 2012</span></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Chinchilla-Ernährung: Pellets und Heu für ein langes Leben</title>
		<link>http://www.tiermedizinportal.de/ernaehrung/chinchilla-ernahrung-pellets-und-heu-fur-ein-langes-leben/591959</link>
		<comments>http://www.tiermedizinportal.de/ernaehrung/chinchilla-ernahrung-pellets-und-heu-fur-ein-langes-leben/591959#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 May 2013 08:19:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina Trappe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.tiermedizinportal.de/?p=18452</guid>
		<description><![CDATA[Chinchillas, die pelzigen Nagetiere aus den Anden, gewinnen als Haustiere seit einigen Jahrzehnten an Beliebtheit. Doch bei ihrer Ernährung machen viele Tierfreunde aus Unwissenheit typische Fehler. Durch das falsche Futter &#8230; <a href="http://www.tiermedizinportal.de/ernaehrung/chinchilla-ernahrung-pellets-und-heu-fur-ein-langes-leben/591959">mehr &#187;</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_18457" aria-labelledby="figcaption_attachment_18457" class="picture"><a href="http://www.tiermedizinportal.de/wp-content/uploads/2013/05/chinchilla.jpg"><img class="size-medium wp-image-18457  " title="Chinchilla" alt="Chinchilla" src="http://www.tiermedizinportal.de/wp-content/uploads/2013/05/chinchilla-226x140.jpg" width="226" height="140" /></a><p id="figcaption_attachment_18457" class="wp-caption-text" style="width:216px;">Heu gehört zum Grundfutter für Chinchillas. Foto: J. Junge / pixelio.de</p></div>
<p>Chinchillas, die pelzigen Nagetiere aus den Anden, gewinnen als Haustiere seit einigen Jahrzehnten an Beliebtheit. Doch bei ihrer Ernährung machen viele Tierfreunde aus Unwissenheit typische Fehler. Durch das falsche Futter können Chinchillas abmagern oder verfetten und schwere Krankheiten entwickeln. Deshalb ist es ratsam, sich bereits vor der Anschaffung über die richtige Chinchilla-Ernährung zu informieren.</p>
<p>Chinchillas werden erst seit wenigen Generationen als Heimtiere gezüchtet. Ihre Ernährung sollte sich in jedem Fall danach richten, was sie in ihrem natürlichen Lebensraum fressen würden, denn darauf ist ihr Verdauungstrakt ausgerichtet. Bei den kleinen Andenbewohnern bedeutet das einen sehr kargen Speiseplan: Wilde Chinchillas fressen vor allem trockene Gräser, Kräuter, Rinden und Blätter, knabbern an Zweigen und Kakteen. Früchte und andere gehaltvolle Nahrung sind in den hohen Berggegenden selten und werden von Chinchillas meist nicht gut vertragen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Frisches Heu als Chinchilla-Futter</h2>
<p>Der Futterbestandteil, welcher der natürlichen Nahrung des Chinchillas am nächsten kommt, ist Heu. Es sollte immer in ausreichender Menge im Chinchilla-Käfig vorhanden sein. Am besten reichen Sie es in einer Heuraufe – einem geeigneten Gittergestell – sodass es nicht so schnell im Käfig verteilt und verschmutzt wird.</p>
<p>Heu enthält vor allem viel Rohfaser, welche wichtig für die Verdauung von Chinchillas ist. Zudem dient Heu der täglichen Gebisspflege, da das Zerkleinern alle Zähne im Maul des Chinchillas beansprucht. Besonders Bergwiesenheu eignet sich gut für die Chinchilla-Ernährung, aber auch gewöhnliches Wiesenheu und Kräuterheu sind gesund. Wichtig ist, dass das Heu weder zu grün und feucht noch muffig oder faulig ist – dies kann bei Chinchillas zu schweren Verdauungsstörungen führen. Achten Sie auch darauf, das Heu im Chinchilla-Käfig täglich zu wechseln und aufzufüllen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Trockenfutter und Pellets</h2>
<p>Mit gewöhnlichem Heu kann allerdings der Nährstoffbedarf eines Chinchillas nicht abgedeckt werden. Da es kaum möglich ist, ihm das Spektrum an Pflanzen anzubieten, das es in seiner natürlichen Umgebung finden würde, füttern die meisten Chinchilla-Halter als Grundnahrungsmittel sogenannte Pellets. Hierbei handelt es sich um ein gepresstes Trockenfutter aus Getreide, Kräutern, Heu und anderen Pflanzenbestandteilen.</p>
<p>Achten Sie beim Kauf von Pellet-Futter darauf, dass es einen möglichst niedrigen Fettgehalt (unter drei Prozent) und dafür einen hohen Rohfaseranteil hat. Zucker, Melasse und diverse Zusatzstoffe sind in fast allen Pelletsorten enthalten, sollten aber einen möglichst geringen Anteil einnehmen. Tipps von erfahrenen Chinchilla-Haltern können Ihnen dabei helfen, eine geeignete Sorte Pellets zu finden.</p>
<p>Wichtig: Lassen Sie sich nicht von bunten Packungen mit gemischtem Trockenfutter blenden! Auch wenn die Hersteller behaupten, dass es für Chinchillas geeignet sei, ist dieses Nagerfutter für die Tiere größtenteils sehr ungesund. Die darin enthaltenen Bröckchen enthalten viel Fett und Zucker. Chinchillas picken sich gerne diese Stückchen aus der Mischung und lassen die Pellets links liegen. Dieses „Fast Food“ ist jedoch für Chinchillas gesundheitsschädlich, führt zu Darmkrankheiten und Organverfettung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Kräuter, Blätter, Sprossen und Blüten</h2>
<p>Als Ergänzung zu Heu und Pellets sind verschiedene Kräuter und Blätter wertvolle Bestandteile in einer gesunden Chinchilla-Ernährung. Löwenzahn, Disteln, Brennnesselkraut, Melisse und viele andere Kräuter und Gewächse werden nicht nur von Chinchillas gerne angenommen, sondern enthalten auch viel Kalzium und andere wertvolle Mineralstoffe. Am besten verdaulich sind sie im getrockneten Zustand. Einige Chinchillas vertragen aber auch frische Kräuter sehr gut, wenn sie langsam daran gewöhnt werden.</p>
<p>Im Frühling und Sommer können Sie an geeigneten Stellen durchaus selbst einige Wildkräuter für Ihre Chinchillas sammeln. Eine günstigere und gesündere Nährstoffquelle gibt es kaum. Allerdings sind im Handel auch fertige Mischungen getrockneter Kräuter, Wurzeln, Sprossen und Früchte erhältlich, die sich in moderaten Mengen gut für die Ernährung von Chinchillas eignen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Obst, Gemüse und Nüsse</h2>
<p>Die meisten Chinchilla-Halter, die Ihren Tieren Obst und Gemüse zu fressen geben, meinen es eigentlich gut – schließlich ist Frischfutter auch für andere Nagetiere gesund. Doch anders als bei der <a title="Kaninchenfutter: So ernähren Sie Ihr Kaninchen gesund" href="http://www.tiermedizinportal.de/ernaehrung/kaninchenfutter-so-ernahren-sie-ihr-kaninchen-gesund/120312">Kaninchen-</a> oder <a title="Meerschweinchen-Ernährung: Das richtige Meerschweinchen-Futter" href="http://www.tiermedizinportal.de/ernaehrung/meerschweinchen-ernahrung-das-richtige-meerschweinchen-futter/023102">Meerschweinchen-Ernährung</a> sollte frisches Obst und Gemüse nur einen sehr kleinen Anteil des Chinchilla-Speiseplans ausmachen. Der Verdauungstrakt von Chinchillas ist nicht darauf ausgelegt und so reagieren die Tiere meist mit Durchfall. Als besonderes Leckerchen darf auch ein Chinchilla gelegentlich ein Stückchen Apfel oder ein bis zwei Rosinen fressen. Größere Mengen würden aber seiner Verdauung schaden.</p>
<p>Ähnliches gilt für Nüsse und Kerne: Als Leckerei sind sie gut geeignet, jedoch enthalten sie sehr viel Fett. Eine einzelne Erdnuss oder Haselnuss können Sie alle zwei bis drei Wochen verfüttern.</p>
<p>Insgesamt haben Chinchillas ein recht empfindliches Verdauungssystem. Wie gut sie ihr aktuelles Futter vertragen, lässt sich gut an ihrem Kot ablesen: Kleine, glatte Bröckchen deuten auf eine gesunde Verdauung hin. Ist der Kot länglich und schmierig, hat das Chinchilla Durchfall. Harte Bröckchen mit rauer Oberfläche deuten hingegen auf eine Verstopfung hin. Dies passiert zum Beispiel, wenn man das Chinchilla-Futter zu schnell gewechselt hat. Wenn Sie die Ernährung Ihrer Chinchillas umstellen möchten, gehen Sie lieber langsam vor und mischen Sie nach und nach mehr von dem neuen Futter unter das bisherige.</p>
<p>Ein richtig ernährtes Chinchilla dankt Ihnen die Fürsorge mit einer soliden Gesundheit und einem langen Leben.</p>
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<h4>Weiterführende Informationen</h4>
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<p><span style="font-size: xx-small;"><strong>Autor:</strong> Christina Trappe, B.A.<br />
<strong>Tierärztliche Qualitätssicherung:</strong> Dr. med. vet. Michael Koch<br />
<strong>Datum:</strong> April 2013<br />
<strong>Quellen:</strong><br />
Cremer, Sabine: Das große Chinchilla-Handbuch. Books on Demand, Hamburg-Norderstedt 2002</span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Tierfragen: Haben Katzen Milchzähne?</title>
		<link>http://www.tiermedizinportal.de/magazin/tierfragen-haben-katzen-milchzahne/252725</link>
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		<pubDate>Thu, 02 May 2013 12:27:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina Trappe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>

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		<description><![CDATA[Junge Katzen haben mindestens so viele Flausen im Kopf wie Menschenkinder – doch haben Katzen auch Milchzähne? Machen sie einen Zahnwechsel durch? Kaum vorstellbar, dass es eine noch kleinere Version &#8230; <a href="http://www.tiermedizinportal.de/magazin/tierfragen-haben-katzen-milchzahne/252725">mehr &#187;</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_12205" aria-labelledby="figcaption_attachment_12205" class="picture"><a href="http://www.tiermedizinportal.de/wp-content/uploads/2012/02/vet00018_katze_zahn.jpg"><img class="size-medium wp-image-12205 " title="Zähne einer Katze" alt="Zähne einer Katze" src="http://www.tiermedizinportal.de/wp-content/uploads/2012/02/vet00018_katze_zahn-226x150.jpg" width="226" height="150" /></a><p id="figcaption_attachment_12205" class="wp-caption-text" style="width:216px;">Wie die meisten Säugetiere haben auch junge Katzen ein Milchgebiss. Hier ein ausgewachsenes Tier. Foto: vetproduction</p></div>
<p>Junge Katzen haben mindestens so viele Flausen im Kopf wie Menschenkinder – doch haben Katzen auch Milchzähne? Machen sie einen Zahnwechsel durch? Kaum vorstellbar, dass es eine noch kleinere Version der spitzen Zähnchen im Katzengebiss geben sollte. Hier erfahren Sie, wie es bei Katzen eigentlich aussieht mit Milchzähnen und Wackelzähnen.</p>
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<h2>Milchgebiss und Zahnwechsel bei Katzen</h2>
<p>Katzen werden zunächst ohne Zähne geboren. In der dritten bis achten Lebenswoche brechen dann die ersten Zähnchen in dem kleinen Kiefer durch: Milchzähne. Dies nennt man in der Fachsprache &#8220;lacteale Dentition&#8221;. Mit acht bis zwölf Wochen verfügen Katzen bereits ein vollständiges Milchgebiss, das aus 26 kleinen, spitzen Zähnen besteht.</p>
<p>Die Milchzähne bleiben solange bestehen, wie im Kiefer der Katze noch der Platz für das endgültige Gebiss fehlt. Mit ungefähr dreieinhalb Monaten setzt bei Katzen der Zahnwechsel ein. Er dauert an, bis die Katze ungefähr ein halbes Jahr alt ist. Die bleibenden Zähne stoßen in dieser Zeit langsam durch (permanente Dentition) und parallel bilden sich die kleinen Wurzeln der Milchzähne zurück – somit haben auch Katzen Wackelzähne, die nach und nach ausfallen. Bei den meisten jungen Katzen fällt dies gar nicht auf. Sie verlieren ihre Milchzähne oft beim Fressen und verschlucken sie, andere spucken sie unbemerkt aus.</p>
<p>Wie bei Kindern kann auch bei Kätzchen das Zahnfleisch schon einmal jucken und schmerzen, wenn die bleibenden Zähne in den Kiefer treten. Dies merkt man meist daran, dass die Katze etwas speichelt oder weniger frisst als sonst. Das ist ganz normal. Hat die Katze jedoch abgebrochene Zähne im Maul oder offensichtlich starke Schmerzen, sollte man sie einem Tierarzt vorstellen.</p>
<p>Bei den meisten Katzen verläuft der Zahnwechsel allerdings unkompliziert. Mit etwa sieben Monaten ist ihr bleibendes Gebiss vollständig ausgeprägt. Es besteht nun aus 30 Zähnen. Wie beim Menschen kann es passieren, dass ein Zahn doppelt vorhanden ist, weil ein Milchzahn nicht ausfällt (Milchzahnpersistenz); dies ist bei Katzen jedoch selten. Passiert es doch einmal, muss der Tierarzt den Milchzahn in der Regel ziehen. Zudem kontrolliert er bei jungen Katzen, ob die Zähne gerade wachsen und sich keine abgebrochenen Zähne im Kiefer befinden, die das Zahnfleisch verletzen.</p>
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<h4>Weiterführende Informationen</h4>
<p><span style="font-size: xx-small;"><strong>Autor:</strong> Christina Trappe, B.A.<br />
<strong>Medizinische Qualitätssicherung:</strong> Dr. med. vet. Michael Koch<br />
<strong>Datum:</strong> April 2013<br />
<strong>Quellen:</strong><br />
Eickhoff, Markus: Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde bei Klein- und Heimtieren. Enke Verlag, Stuttgart 2005<br />
Kraft, Wilfried R.: Katzen-Krankheiten. Klinik und Therapie. Schaper Verlag, Hannover 2003</span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Pferde-Spiele &#8211; Pferde sinnvoll beschäftigen</title>
		<link>http://www.tiermedizinportal.de/magazin/pferde-spiele-pferde-sinnvoll-beschaftigen/502850</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Apr 2013 08:28:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina Trappe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt viele Gründe, Pferde neben dem üblichen Reittraining auch mit Spielen und Bodenarbeit zu beschäftigen. Nicht nur, dass sich auf spielerische Art lässt viel besser eine Vertrauensbasis zwischen Pferd &#8230; <a href="http://www.tiermedizinportal.de/magazin/pferde-spiele-pferde-sinnvoll-beschaftigen/502850">mehr &#187;</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_12241" aria-labelledby="figcaption_attachment_12241" class="picture"><a href="http://www.tiermedizinportal.de/wp-content/uploads/2012/02/vet00029x_pferd_wiese.jpg"><img class="size-medium wp-image-12241 " title="Pferdekopf" alt="Pferdekopf" src="http://www.tiermedizinportal.de/wp-content/uploads/2012/02/vet00029x_pferd_wiese-226x150.jpg" width="226" height="150" /></a><p id="figcaption_attachment_12241" class="wp-caption-text" style="width:216px;">Pferde sind neugierige Tiere, die mit Spielen gut beschäftigt werden können. Foto: medproduction</p></div>
<p>Es gibt viele Gründe, Pferde neben dem üblichen Reittraining auch mit Spielen und Bodenarbeit zu beschäftigen. Nicht nur, dass sich auf spielerische Art lässt viel besser eine <a title="Mit Pferden sein – so bauen Sie eine Beziehung auf" href="http://www.tiermedizinportal.de/magazin/mit-pferden-sein-so-bauen-sie-eine-beziehung-auf/012401">Vertrauensbasis</a> zwischen Pferd und Reiter schaffen lässt – auch für das Selbstvertrauen des Pferdes gibt es einige tolle Übungen. Kranke oder verletzte Pferde können mit Spielen beschäftigt werden, ohne beispielsweise ihre Gelenke allzu stark belasten zu müssen. Und nicht zuletzt sind Spiele bei Pferden wie Menschen das perfekte Mittel gegen Langeweile. Im Folgenden finden Sie Tipps und Anregungen für lustige und sinnvolle Pferdespiele.</p>
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<h2>Teppich ausrollen</h2>
<p>Dieses Spiel ist gleich aus mehreren Gründen unterhaltsam für Pferd und Mensch: Es ist leicht zu erlernen, funktioniert mit Futter als Motivation und sieht am Ende sogar wie ein kleiner Zirkustrick aus.</p>
<p><strong>So geht’s:</strong> Nehmen Sie einen alten Teppich, auf dem Sie der Länge nach Futter oder Leckerbissen für Ihr Pferd verstreuen. Ideal sind zum Beispiel Apfel- oder Möhrenstückchen. Rollen Sie nun einen Teil des Teppichs auf, sodass ein gutes Stück der &#8220;Naschstraße&#8221; aber noch freiliegt.</p>
<p>Nun zeigen Sie Ihrem Pferd den schmackhaften Teppich. Es wird sich zunächst über das freiliegende Futter hermachen, auf der Suche nach weiteren Leckerbissen aber auch die Teppichrolle anstoßen – und prompt belohnt werden, wenn sie sich Stück für Stück aufrollt und mehr Futter preisgibt. Loben Sie es dabei in den höchsten Tönen! Mit der Zeit wird das Pferd lernen, dass es sich lohnt, die Rolle mit der Nase anzuschubsen.</p>
<p>Hat das Pferd das Teppich-Spiel bereits kennen und lieben gelernt, reduzieren Sie langsam die Futtermenge im Teppich. Das Pferd muss die Rolle so schon ein bisschen mehr anschubsen, bis eine neue Belohnung freiliegt. Wenn Sie nur oft genug üben, genügt schließlich ein einzelner Leckerbissen im inneren des Teppichs und ihr Pferd wird ihn vollständig für Sie ausrollen.</p>
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<h2>Pferde-Fußball</h2>
<p>Einige Pferde lieben Bälle – natürlich solche in Pferdegröße. Ideal zum Spielen sind zum Beispiel Gymnastikbälle. Diese Übung bringt dem Pferd nicht nur viel Spaß, sondern ist auch ein gutes Anti-Scheu-Training und für den Menschen toll zu beobachten.</p>
<p><strong>So geht’s:</strong> Die meisten Pferde schubsen und kicken beim Anblick des Gymnastikballs nicht spontan drauflos, sondern haben zunächst Respekt vor dem großen Ding. Dann gilt es, das Pferd an den Ball zu gewöhnen: Zunächst reicht es, wenn das Pferd in der Nähe des Balls entspannt fressen kann. Füttern Sie es, während der Gymnastikball in Sichtweite ist, und rücken Sie Futterstelle und Ball immer näher zusammen.</p>
<p>Hat das Pferd gelernt, dass der Ball keine Bedrohung darstellt, wird es ihn vermutlich nach einer Weile aus der Nähe betrachten wollen – denn bei aller Angst sind die meisten Pferde doch ziemlich neugierig. Loben Sie es für jede Annäherung voller Begeisterung! Locken mit Futter ist ein legitimes Mittel, bis das Pferd herausgefunden hat, dass der Ball auch ganz ohne Futter ein tolles Spielzeug ist. Das kann eine Weile dauern, aber es lohnt sich auf jeden Fall.</p>
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<h2>Hütchenspiel für Pferde</h2>
<p>Wo liegt das Leckerchen? Das Spiel mit den Hütchen ist einfach, macht den meisten Pferden aber eine Menge Spaß.</p>
<p><strong>So geht’s:</strong> Als &#8220;Hütchen&#8221; eignen sich Plastikeimer, Pylone oder auch leere Dosen. Am Anfang reicht es, vor den Augen des Pferdes unter einem einzelnen „Hütchen“ ein Leckerchen zu platzieren. Die meisten Pferde finden schnell heraus, dass sie den Eimer oder Pylon umwerfen müssen, um an ihre Belohnung zu kommen. Vergessen Sie nicht, Ihr Pferd enthusiastisch zu loben, sobald es das Hütchen anstupst!</p>
<p>Hat das Pferd das Prinzip verstanden, kann man mehrere &#8220;Hütchen&#8221; aufstellen – jedoch nur unter einem ein Leckerchen verstecken. Das Pferd lernt schnell, dass es ganz genau auf Sie achten muss, um mitzubekommen, wo die begehrten Leckereien versteckt sind. Wenn Sie etwas Geduld mitbringen, können Sie auch Handzeichen für „links“ und „rechts“ in das Spiel einbauen und so Ihr Pferd dazu bringen, auf Ihre Körpersprache zu achten.</p>
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<h4>Weiterführende Informationen</h4>
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<p><span style="font-size: xx-small;"><strong>Autor:</strong> Christina Trappe, B.A.<br />
<strong>Tierärztliche Qualitätssicherung:</strong> Dr. med. vet. Michael Koch<br />
<strong>Datum:</strong> April 2013<br />
<strong>Quellen:</strong><br />
Tillisch, Karin: Mit Pferden spielen: Neue Ideen für Freizeitreiter. Cadmos Verlag, Schwarzenbek 2009</span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Tierfragen: Können Katzen schwimmen?</title>
		<link>http://www.tiermedizinportal.de/magazin/tierfragen-konnen-katzen-schwimmen/071807</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Apr 2013 08:18:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina Trappe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer einmal versucht hat, eine Katze in die Badewanne zu stecken, der weiß: Katzen sind definitiv keine Wasserratten. Doch wie sieht es mit ihrer Fähigkeit zu schwimmen aus? Scheuen Katzen &#8230; <a href="http://www.tiermedizinportal.de/magazin/tierfragen-konnen-katzen-schwimmen/071807">mehr &#187;</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_12199" aria-labelledby="figcaption_attachment_12199" class="picture"><a href="http://www.tiermedizinportal.de/wp-content/uploads/2012/02/vet00012_katze.jpg"><img class="size-medium wp-image-12199 " title="Katze" alt="Katze" src="http://www.tiermedizinportal.de/wp-content/uploads/2012/02/vet00012_katze-226x149.jpg" width="226" height="149" /></a><p id="figcaption_attachment_12199" class="wp-caption-text" style="width:216px;">Obwohl Katzen gut schwimmen können, bevorzugen die meisten es, trockenen Fußes zu bleiben. Foto: vetproduction</p></div>
<p>Wer einmal versucht hat, eine Katze in die Badewanne zu stecken, der weiß: Katzen sind definitiv keine Wasserratten. Doch wie sieht es mit ihrer Fähigkeit zu schwimmen aus? Scheuen Katzen womöglich das Wasser, weil sie überhaupt nicht schwimmen können?</p>
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<h2>Katzen und das Wasser</h2>
<p>Die Frage, ob Katzen schwimmen können, lässt sich im Prinzip mit einem eindeutigen Ja beantworten. Eine gesunde Katze ist sogar von Natur aus ein recht guter Schwimmer und hat keinerlei Probleme, sich über Wasser zu halten – und gezielt das nächstgelegene Ufer anzusteuern, denn länger als nötig verweilen die wenigsten Katzen im Wasser. Doch warum schwimmen Katzen dann so ungern?</p>
<p>Es ist noch nicht zweifelsfrei geklärt, warum Katzen wirklich wasserscheu sind. Jedoch gibt es verschiedene Theorien:</p>
<ul>
<li>Beim Schwimmen oder Baden saugt sich das Fell der Katze mit Wasser voll und wird dadurch deutlich schwerer. Dies fühlt sich für die sonst so gewandte Katze unangenehm an, da es sie in Fluchtsituationen langsamer macht.</li>
<li>Die Katze wird bis auf die Haut nass und es dauert eine Weile, bis ihr Fell wieder getrocknet ist. Durch ihre geringe Körpermasse führt das schnell zu einer Unterkühlung – daher vermeiden Katzen es von vornherein, nass zu werden und schwimmen zu müssen.</li>
<li>Durch ein Bad verliert eine Katze vorübergehend ihren Eigengeruch und muss diesen durch die Drüsen an ihrem Kopf und häufiges Putzen erst aufwändig wieder aufbauen. Ohne diesen Geruch fühlt sie sich nicht wohl.</li>
<li>Die Vorfahren unserer Hauskatzen sind Wüstentiere. Schwimmen ist somit nichts, was sich für Katzen natürlich oder angenehm anfühlt.</li>
</ul>
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<h2><span>Nicht alle Katzen sind wasserscheu</span></h2>
<p>Vermutlich spielen all diese Faktoren eine gewisse Rolle bei der Frage, warum die meisten Katzen nicht gerne schwimmen. Doch unter den Großkatzen und Wildkatzen gibt es durchaus auch ein paar Wasserfans: Tiger nehmen beispielsweise gerne mal ein Bad und genießen es zu schwimmen. Eine wahre Wasserratte ist auch die südasiatische Fischkatze. Diese seltene Katze schwimmt gerne in Sümpfen, Seen und Flüssen und ist geschickt darin, mit ihren Pfoten Fische zu fangen.</p>
<p>Ist der Jagd- und Spieltrieb erst geweckt, sind auch manche Hauskatzen Wasser gegenüber gar nicht mehr so abgeneigt. Viele kann man dabei beobachten, wie sie etwa mit dem Strahl aus einem leicht aufgedrehten Wasserhahn spielen oder versuchen, ihre Pfoten in Fischteiche und Aquarien zu stecken.</p>
<p>Einer bestimmten Katzenrasse sagt man eine besondere Affinität zu Wasser nach: der Türkisch Van. Diese alte Katzenrasse stammt vom Vansee in der östlichen Türkei. Einige Türkisch Vans schwimmen tatsächlich sehr gerne – die meisten Vankatzen bevorzugen es aber, mit den Pfoten im Wasser zu planschen. Schwimmen können sie jedoch gut, genau wie alle anderen Katzen theoretisch auch.</p>
<p>&nbsp;</p>
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<h4>Weiterführende Informationen</h4>
<h4>Buchtipps</h4>
<p><iframe style="width: 120px; height: 240px;" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=httpwwwtierme-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;asins=3836300974&amp;ref=tf_til&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;m=amazon&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=000000&amp;bg1=FFFFFF&amp;npa=1&amp;f=ifr" height="240" width="320" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe><iframe style="width: 120px; height: 240px;" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=httpwwwtierme-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;asins=3831010781&amp;ref=tf_til&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;m=amazon&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=000000&amp;bg1=FFFFFF&amp;npa=1&amp;f=ifr" height="240" width="320" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe><br />
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<span style="font-size: xx-small;"> </span></p>
<p><span style="font-size: xx-small;"><strong>Autor:</strong> Christina Trappe, B.A.<br />
<strong>Tierärztliche Qualitätssicherung:</strong> Dr. med. vet. Michael Koch<br />
<strong>Datum:</strong> April 2013<br />
<strong>Quellen:</strong><br />
Eickhoff, Markus: Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde bei Klein- und Heimtieren. Enke Verlag, Stuttgart 2005<br />
Kraft, Wilfried R.: Katzen-Krankheiten. Klinik und Therapie. Schaper Verlag, Hannover 2003</span></p>
<p><span style="font-size: xx-small;"> </span></p>
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