Anzeige

Anzeige

Zum Portal für Tiermedizinische Fachangestellte TFA-Portal.de Zum Portal für Tierärzte und Tiermedizin-Studenten

Anzeige


Zum Portal für Tiermedizinische Fachangestellte TFA-Portal.de Zum Portal für Tierärzte und Tiermedizin-Studenten
Home » Ernährung » Welches Futter ist für Katzenbabys geeignet?

Welches Futter ist für Katzenbabys geeignet?

 

Diesen Artikel teilen:

 

Katze mit Welpen

Nach der Muttermilch benötigen Katzenbabys hochwertiges gutes Katzenfutter. Foto: vetproduction

Die Milch der Katzenmutter ist die ideale Ernährung für Katzenbabys. Sie versorgt die Katzenkinder mit allem, was sie benötigen, um gesund zu bleiben und zu wachsen. Etwa mit drei bis vier Wochen beginnen Kitten damit, feste Nahrung zu fressen. Hauptsächlich werden sie aber noch von der Katzenmutter über die Muttermilch versorgt. In der sechsten bis zehnten Lebenswoche sind die Katzenbabys vollständig von ihrer Mutter entwöhnt und benötigen dann gutes Katzenfutter. Wir erklären Ihnen, worauf Sie achten müssen, wenn Sie das Futter für Ihre Katzenbabys auswählen.

 

Anzeige

Futter für Katzenbabys – energiereich und ausgewogen

In der Entwöhnungsphase nehmen die Katzenkinder immer mehr festes Katzenfutter und immer weniger Muttermilch auf. Das Absetzen bedeutet für die Kitten Stress. Deshalb sind sie in dieser Zeit besonders krankheitsanfällig. Achten Sie deshalb unbedingt auf hochwertiges, gutes Katzenfutter, damit Ihr Kätzchen gesund bleibt. Zu Beginn eignen sich Feuchtfutter oder ein Brei aus mit Wasser verdünntem Trockenfutter für die Katzenkinder. Nach etwa sechs bis acht Wochen vertragen die meisten Kitten auch festes Katzenfutter. Verwenden Sie nach dem vollständigen Absetzen der Katzenbabys weiterhin das Futter, das sie während der Entwöhnungsphase erhalten haben – das reduziert den Stress und vermeidet Verdauungsprobleme wie Durchfall.

Der Magen von Kitten ist noch sehr klein und es passt nur eine geringe Menge Katzenfutter hinein. Daher ist beim Futter für Katzenbabys eine hohe Energiedichte wichtig, das heißt, dass wenig Futter viel Energie liefert. Zudem sollte gutes Katzenfutter gut verdaulich sein und viel hochwertiges Eiweiß sowie alle anderen notwendigen Nährstoffe (Vitamine, Mineralstoffe, Aminosäuren etc.) enthalten. Trinkwasser und Futter sollten jederzeit für die Katzenbabys zugänglich sein. Damit das Futter nicht austrocknet oder verdirbt, können Sie etwa drei- bis viermal täglich das Futter für Ihre Katzenbabys auswechseln. Aus breiten, flachen Schälchen können Kitten das Futter besonders gut auflecken.

 

Halbfeuchtes Futter nur in Maßen

Halbfeuchtes Futter ist nur bedingt für Katzenbabys geeignet, denn es bewirkt, dass der pH-Wert des Urins sinkt, also saurer wird. Ist der Säuregehalt in der Ernährung der Katzenbabys zu hoch, kann eine sogenannte metabolische Azidose – eine Übersäuerung des Bluts – auftreten. Die Azidose kann die Mineralisierung und damit die Festigkeit der Knochen beeinträchtigen. Daher sollten Katzenbabys höchstens gelegentlich halbfeuchtes Futter erhalten. Auch Leckerlis sind in Maßen erlaubt. Vorsicht ist allerdings bei Kuhmilch geboten: Der enthaltene Milchzucker (Laktose) kann bei bereits abgesetzten Kitten zu Durchfall führen.

 

Gutes Katzenfutter für eine gesunde Entwicklung

Um zu überprüfen, ob Ihre Katzenbabys gesund ernährt sind und sich richtig entwickeln, können Sie sie jede Woche wiegen. Die Kätzchen sollten weiterhin gut wachsen und wöchentlich etwa 100 Gramm zunehmen. Achten Sie außerdem darauf, dass der Bauch der Kitten nach dem Fressen nicht aufgebläht aussieht, denn dies kann ein Anzeichen für Verdauungsprobleme sein.

Damit Ihr Kätzchen gut wächst und gesund bleibt, sollte es bis zum Erwachsenenalter mit etwa zehn bis zwölf Monaten hochwertiges, gutes Katzenfutter erhalten, das speziell auf den Bedarf von Katzenkindern angepasst ist. Kommerzielles Katzenfutter, das als „Welpenfutter“ gekennzeichnet ist, muss dem Bedarf der Katzenbabys entsprechen. Futter, die für alle Entwicklungsstadien ausgelobt werden, müssen Kitten genauso optimal versorgen wie erwachsene und ältere Katzen. Ergänzungsstoffe wie Vitamine oder Mineralstoffe sind nur notwendig, wenn Ihr Katzenkind einen nachgewiesenen Mangel aufweist. Ihr Tierarzt wird Sie dann dazu beraten.

Anzeige

 

 

Weiterführende Informationen

Autor: M. Sc. Nadja Graßmeier, Ernährungswissenschaftlerin
Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. M. Waitz
Datum: Januar 2012
Quellen:
Hand, M.S.: Klinische Diätetik für Kleintiere, Band 1. Schlütersche, Hannover 2003
Yin, S.A., Nolte, I.: Praxisleitfaden Hund und Katze. Schlütersche, Hannover 2007

 

Jetzt folgen:

Schlagwörter:

Diesen Artikel teilen:

Anzeige

Anzeige

Aktuelle Umfrage
Empfinden Sie die Tierarztkosten als zu hoch?
  • Ja 82%, 228 votes
    228 votes 82%
    228 votes - 82% von allen Abstimmungen
  • Nein 18%, 51 vote
    51 vote 18%
    51 vote - 18% von allen Abstimmungen
Abstimmungen insgesamt: 279
Freitag, 15. September 2017
Aktuelle Stellenangebote
Newsletter abonnieren

Verpassen Sie keine Neuigkeiten mit unserem kostenlosen Newsletter!

Auszeichnungen
Gewinner Health Media Award 2016 - Kategorie Tiermedizin